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Veröffentlicht März 2026

“Das schmeckt gut” – Vier Tipps um Kindern Gemüse schmackhaft zu machen

Warum isst mein Kind kein Gemüse? Viele Eltern fragen sich, wie sie ihr Kind dazu bekommen, mehr Gemüse zu essen. Nicht selten endet der Versuch, deinem Kind Gemüse schmackhaft zu machen in einer großen Auseinandersetzung am Abendbrottisch. Wir haben vier Tipps für dich, die dir und deinem Kind dabei helfen, mehr Spaß am Gemüseverzehr zu haben. 

1. Sei ein Vorbild

Deine Kinder werden bestimmt keine Gemüse-Fans, wenn du selbst bei Brokkoli, Spinat und Co. die Nase rümpfst. In den ersten Lebensjahren orientieren sich Kinder hauptsächlich am Verhalten der eigenen Eltern oder an dem ihrer älteren Geschwister. Auch das Essverhalten wird in den ersten Jahren durch die Familie geprägt. Es ist deshalb sehr wichtig, mit gutem Beispiel voranzugehen. Kindern Gemüse schmackhaft zu machen, indem man immer wieder betont, wie gesund es sei, wird nicht wirklich weiterhelfen. Die gesundheitlichen Vorteile, die der Gemüseverzehr mit sich bringt, sind Kindern viel zu realitätsfern. Viel bessere Erfolge werden erzielt, wenn Gemüse bei jedem Familienmitglied ein selbstverständlicher Bestandteil in den meisten Mahlzeiten ist. 

 

2. Probiere unterschiedliche Zubereitungsarten aus

Gemüse muss nicht immer nur gekocht werden! Roh, gerieben, püriert, geröstet, gebraten gekonnt gewürzt – Gemüse lässt sich auf viele verschiedene Arten zubereiten. Vielleicht mag dein Kind kein gekochtes Erbsen-und Möhrengemüse, ist aber eigentlich ein riesen Fan von rohen Möhren Sticks mit einem leckeren Dip (z.B Hummus, Quark) und frischen Erbsenschoten zum selber Knacken. Im Ofen gerösteter Blumenkohl mit ein bisschen Butter oder Olivenöl beträufelt schmeckt deinem Kind vielleicht auch viel besser, als die gekochte Variante. In jedem Fall ist beim Zubereiten von Gemüse Kreativität und viel Abwechslung gefragt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Geht gemeinsam einkaufen

Nimm dein Kind mit auf den Markt oder holt eure bestellten Produkte gemeinsam in der Schwärmerei ab. Am besten hat dein Kind schon vorher beim Schreiben der Einkaufsliste oder beim online Vorbestellen der Lebensmittel geholfen und kann jetzt die selbst ausgewählte Ware entgegennehmen. Vielleicht kannst du deinem Kind auch ein paar der Erzeuger*innen vorstellen und sie auf diese Weise für Gemüse begeistern. Ein Kind, dass auf dem Markt oder in der Schwärmerei direkt vom Produzenten eine frische Möhre geschenkt bekommt, wird diese ganz bestimmt probieren. Kinder aktiv am Einkauf zu beteiligen, gibt ihnen das Gefühl mitgestalten zu dürfen. Vielleicht hat dein Kind ja Lust, Gemüse auf dem Markt nach seinen Lieblingsfarben auszusuchen oder einen bunten Gemüse Regenbogen im Einkaufskorb zusammenzustellen.   

 

4. Habe Geduld und Spaß beim Kochen

Vergiss nicht, Spaß zu haben! Ja, dass Kochen mit Kindern kann sehr anstrengend sein, gerade wenn der Alltagsstress hinzu kommt, die Zeit knapp ist und man einfach nur schnell eine Mahlzeit auf den Tisch bekommen will. Umso wichtiger ist es, sich bewusst Zeit für das gemeinsame Kochen zu nehmen. Kreiert zusammen lustige Toppings für die Kürbissuppe, lasst eine Lego-Armee die Gemüsespieße tragen oder verpasst den Gerichten kreative Namen. Kinder haben auch großen Spaß an einer Verkostung. Lass dein Kind die bunten Tomaten probieren, bevor sie in den Salat wandern und kürt gemeinsam den Geschmackssieger. Danach kann gemeinsam in entspannter  Atmosphäre geschlemmt werden. 

 

Geschrieben von foodassemblyde

foodassemblyde

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Apfel-Walnuss-Tarte

Kurz vor den Feiertagen teilt unsere Landwirtin Kathrin Wiest vom  Biohof Hund eines ihrer liebsten saisonalen Rezepte: eine Apfel-Walnuss-Tarte, deren Rezept seit Generationen in ihrer Familie weitergegeben wird.Kathrin verbrachte ihre Wochenenden oft auf dem Hof ihrer Großeltern. Dort half sie bei der Heuernte, beim Melken der Kühe, bei der Gemüseernte und lernte früh, wie wichtig es ist zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. „Gutes Essen beginnt nicht in der Küche“, sagt sie, „sondern auf dem Feld.. Diese tiefe Verbundenheit zur Landwirtschaft begleitete sie durch ihre berufliche Laufbahn in der Gastronomie und prägt heute ihre Arbeit auf dem Biohof Hund, wo sie ihre Erfahrungen aus Gastronomie, ökologischem Landbau und Gartenbau verbindet.Für die Landwirtin ist die Arbeit auf dem Hof mehr als ein Beruf: „Es ist eine Rückkehr zu meinen Wurzeln“, erklärt sie, „eine bewusste Entscheidung für Nachhaltigkeit und Regionalität und ein Schritt in eine Zukunft, die Sinn macht – für meine Familie, unseren Hof und die Gesellschaft.“Dieses Rezept steht für die Werte, mit denen sie aufgewachsen ist: Einfachheit, Saisonalität und eine ehrliche Verbindung zum Land. Es werden Äpfel auf einer cremigen Walnussfüllung und einem zarten Butterboden angerichtet – ein leckerer Nachtisch für die Winterzeit.Speichere dir das Rezept für die Festtage!Apfel- & Walnuss-TarteZutaten: 300 g Dinkelmehl (zzgl. etwas zum Ausrollen) 120 g brauner Zucker 1 Prise Salz 2 mittelgroße Eier 200 g Butter (130 g kalt, 70 g weich, zzgl. etwas für die Form) 1 kg säuerliche Äpfel 2 EL Zitronensaft 150 g Walnusshälften 1 Päckchen Vanillezucker 50 g Honig 80 ml Sahne 1 Prise gemahlener Zimt Zubereitung:250 g Mehl, 70 g Zucker, Salz, 1 Ei und die kalte Butter in Stücken in eine Schüssel geben. Zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann kurz von Hand zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kaltstellen.Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft vermengen.Für die Füllung 50 g Walnüsse fein mahlen. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz sehr cremig schlagen. 1 Ei unterrühren. Gemahlene Nüsse und 50 g Mehl kurz unterheben.Den Ofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche auf ca. 30 cm Durchmesser ausrollen und eine gefettete 28-cm-Tarte- oder Springform damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.Die Walnusscreme auf dem Boden verteilen, die Apfelspalten darauflegen und die Tarte 25 Minuten auf einem Rost direkt über dem Ofenboden backen.In der Zwischenzeit die restlichen 100 g Walnüsse grob hacken. Honig, Sahne, Zimt und 20 g Butter in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Walnüsse unterrühren.Nach 25 Minuten Backzeit die Nussmischung auf den Äpfeln verteilen und die Tarte weitere 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen.In der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und mit Schlagsahne servieren.

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