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unsere Artikel

CrowdFarming

3 min

Reflexion über die erste Hälfte des Jahres 2026

Geschrieben von Gonzalo Úrculo, Landwirt, CEO und Mitgründer von CrowdFarming. Hinweis: Ich habe diesen Text als internes Dokument geschrieben, um die Menschen abzustimmen, die tagtäglich bei CrowdFarming arbeiten. Seit ein paar Jahren teile ich ihn auch mit unserer Gemeinschaft aus Landwirten, Kunden und Lieferanten. Am Ende des Artikels findest du ein Glossar, das die Bedeutung technischer Begriffe oder interner Fachsprache erklärt, die ich im Text mit einem Sternchen (*) versehen habe.Ist Nachhaltigkeit aus der Mode gekommen?Immer seltener liest man Erklärungen von Unternehmen zur Nachhaltigkeit auf LinkedIn oder in der Presse. Als hätten sich die Nachhaltigkeitsverantwortlichen jetzt in KI-Gurus verwandelt. Es scheint, als obdie Nachhaltigkeit, die man nach außen betrieben hat, in der Unternehmenswelt an Kraft verloren hat. Und das ist meiner Meinung nach positiv, weil es den Lärm reduziert und Taten für sich sprechen lässt. Unternehmensnachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsvorteil, wenn sie Teil der Unternehmenskultur ist. Richtig angewandte Nachhaltigkeit erzielt positive und dauerhafte Effekte in den Geschäftskennzahlen. In diesem ersten Halbjahr haben wir diese Geschäftskennzahlen erreicht, nicht durch eine punktuelle Anstrengung, sondern durch den ständigen Vorstoß in dieselbe Richtung: 2.969 Landwirte, die ihre Ernten zu einem fairen Preis verkaufen. Bodenanalysen auf 47 neuen Betrieben, um die Auswirkungen regenerativer Praktiken zu messen, und gemeinsam mit den Landwirten ein agronomisches Programm zu entwerfen, um die natürliche Bodenfruchtbarkeit langfristig zu erhöhen. Mit diesen 47 sind es bereits 100 Betriebe, die in unserem Programm für regenerative biologische Landwirtschaft sind. 1.794.784,43 € Umsatz mit Obst und Gemüse in Umstellung auf Bio. Einen fairen, planbaren und stabilen Preis zu erhalten, ist besonders entscheidend, wenn ein Landwirt in der heiklen Umstellungsphase auf Bio ist, weil seine Bäume oft einen Produktionseinbruch haben. 25 % Umsatzsteigerung von All Is Good* (unserer Marke für verarbeitete Produkte) im Vergleich zum Vorjahr. Und außerdem beginnen wir, die Früchte unserer Arbeit auch wirtschaftlich zu ernten. Zum ersten Mal seit 5 Jahren haben wir das erste Halbjahr mit positivem EBITDA* abgeschlossen – und zweistellig wachsend. Auf die Produktion und den Direktverkauf von Bio-Produkten zu setzen, ist rentabel. Um dieses positive EBITDA* zu erreichen, mussten wir alle Opfer bringen und die Ausgabenposten gut priorisieren. Ein Beispiel hierfür ist, dass wir uns vom B Corp*-Siegel abgemeldet haben. Es war eine schwierige Entscheidung, da dieses Siegel positive Aspekte hat. Die Erneuerung des Siegels kostete dieses Jahr 16.000 €.  Nach guter Überlegung stellten wir fest, dass es zwar – cool ist, wenn ein Unternehmen die Nachhaltigkeit der Abläufe auditiert, wir  aber nicht den vollen Nutzen daraus gezogen haben. Dieses Geld (eine knappe Ressource in unserem Startup) könnten wir stattdessen besser für mehr Ausbildung von Landwirten und für Gehaltserhöhungen einiger Profile in unserem Team verwenden. Wir schließen nicht aus, uns in ein paar Jahren erneut zertifizieren zu lassen.Erfolge, die wir in der ersten Jahreshälfte feiernErfolge muss man feiern. Vor allem die, die du verfolgst – aber auch die, die du fast ohne es zu wollen erreichst. Ich habe festgestellt: Wenn man sich mit guten Menschen umgibt, die Mission, die einen verbindet, rein, motivierend und ambitioniert ist, passieren auf dem Weg gute Dinge, mit denen man nicht einmal gerechnet hat. Wir haben kein Ziel, einen bestimmten Prozentsatz an Junglandwirten zu erreichen, die bei CrowdFarming verkaufen. Trotzdem hat es uns sehr gefreut, dass wir diese Kennzahl ganz natürlich weit über den Durschnitt gehoben haben.

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CrowdFarming

7 min

Statuten von 1% for the Soil

Die Regeln, nach denen 1% for the Soil geleitet wird

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Gesellschaft

4 min

Sommer: die Saison in Flammen

Vier Länder brennen gleichzeitig, ein Kontinent verzeichnete gerade den heißesten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen, und europäische Bauernhöfe erleiden Verluste, die sich noch vor Jahresende auf Ihrem Teller bemerkbar machen werden. Der wichtigste Teil davon spielt sich in einem Regulierungsgebäude in Brüssel ab, während alle die Flammen beobachten. In der zweiten Juliwoche kämpften Portugal, S

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Gesellschaft

4 min

Die Lobby hinter Ihrem Mittagessen

Hier ist eine Frage, über die es sich nachzudenken lohnt: Wenn ein Landwirt zu einem Pestizid greift, wessen Wissen beeinflusst diese Entscheidung? Vielleicht die eigene Erfahrung. Der Rat ihres Agronomen. Ein Bericht, den sie gelesen haben oder auf den sie hingewiesen wurden. Ein Kurs an der Universität. Und an jedem dieser Knotenpunkte – der Agronom, die Facharbeit, die Universität – besteht ein

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Rezepte

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Gazpacho-Rezept andalusisch

  Bevor es Mixer und Kühlschrank gab, ja sogar bevor die Tomate bekannt war, bestand Gazpacho aus Brot, Öl, Essig und Wasser, die im Mörser zerstoßen wurden: das Mittagessen der Tagelöhner, die unter der Sonne des südlichen Spaniens arbeiteten. Jahrhundertelang war es ein einfaches Gericht zum Überleben, ohne Tomaten oder Paprika, da diese Zutaten den Atlantik noch nicht überquert hatten. Tom

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Gesellschaft

4 min

Dein Leitfaden zum Kompostieren

Abfall ist eine Erfindung des Menschen. Alle anderen Organismen auf der Erde funktionieren in Kreisläufen. Nichts wird weggeworfen, alles wird wieder aufgenommen. Irgendwann haben wir uns aus diesem Kreislauf zurückgezogen, und unsere Böden zahlen nun den Preis dafür. Kompostierung ist der Weg zurück. Du wandelst damit organische Abfälle – Gemüseschalen, Kaffeesatz, Pappe, Grasschnitt – in einen n

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Gesellschaft

14 min

Warum schützt Europa seine Landwirte nicht?

Auf europäischer Ebene wird eine Kritik immer lauter: Was nützt es, unseren Landwirten immer strengere Arbeits- und Umweltanforderungen aufzuerlegen, wenn sie dann in den Regalen mit Produkten konkurrieren müssen, die aus Ländern außerhalb Europas importiert und unter ganz anderen Bedingungen angebaut wurden? Die offizielle Antwort auf dieses Ungleichgewicht spricht von freiem Markt und Diplomatie

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Rezepte

20 min

Aprikosen in Sirup: Die Konserve gegen Lebensmittelverschwendung

Du kennst dieses Gefühl. Du hast eine Schale mit Pfirsichen oder Aprikosen auf dem Tisch stehen, isst jeden Tag einen, gibst dein Bestes – und dennoch reifen sie irgendwie schneller, als du mit dem Naschen hinterherkommst. Dieses Rezept ist genau für diesen Moment gedacht. Steinobst in Sirup ist eine der einfachsten Konservierungsmethoden überhaupt, und sie verwandelt das Problem in etwas, über da

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