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Rezepte

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Veröffentlicht März 2026

Spaghetti mit cremiger “Butternuss-Sauce”

Mit dem bevorstehenden “Nudel-Tag” bereitet sich Europa auf das nahende Jahresende mit all seinen Festivitäten vor. Nicht nur anhand des kulinarischen Erbes, sondern auch durch den biologischen Reichtum, welches den einheimischen Getreide- und Körnersorten zugrunde liegt, die für die Herstellung von “Pasta” verwendet werden.
Italienische Tagliatelle beispielsweise werden traditionell aus altem Weizen hergestellt, der seit jeher auf der italienischen Halbinsel und der Insel Sizilien angebaut wird, so wie es auch unser Landwirt Nicola tut. Französische “Crozets” oder “Spätzle” neben anderen deutschen Teigwaren, wie die unserer Erzeugerin Ulrike, werden ebenfalls aus lokalen Getreidesorten hergestellt, die das Ergebnis einer jahrhundertelangen Anpassung an das spezifische Klima und die Böden ihrer Regionen sind.

Die Erhaltung dieser autochthonen Sorten ist nicht nur notwendig, um die biologische Vielfalt zu bewahren, sondern auch, um die Widerstandsfähigkeit und Resilienz unserer landwirtschaftlichen Systeme in Bezug auf Krankheiten, Schädlinge und klimatische Veränderungen zu schützen. Darüber hinaus hat jede Sorte ein einzigartiges Geschmacksprofil, das sich im gastronomischen Reichtum der Teigwaren unserer Erzeuger widerspiegelt.



In diesem festlichen Rahmen bereiten wir uns auch auf Halloween vor, ein Fest, das zwar weithin mit den Vereinigten Staaten assoziiert wird, aber auch auf dem europäischen Kontinent tief verwurzelt ist. Länder wie Deutschland zeigen ihre Kürbisse stolz auf bunten Jahrmärkten, während in Italien Kürbisse Nudelgerichte und Risottos zieren und somit Halloween und den Tag der “Pasta” in Einem zelebrieren. Dafür haben unsere Kürbiszüchter wie Sönke y Pierre sich mit Nudelherstellern zusammengetan, um ein Rezept zu kreieren, das traditionelle europäische Nudeln mit cremigem Kürbis verbindet, verfeinert mit dem würzigen Aroma von Sojasauce und dem süßen Kontrast von Honig. Guten Appetit!

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1/2 Bio-Butternuss-Kürbis (700 g) 
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Mascarpone
  • 50 g Parmesan
  • 300 g Spaghetti
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Sojasauce
  • Petersilie als Dekoration
  • Olivenöl


Zubereitung:

  1. Den Kürbis gründlich waschen und anschließend in grobe Würfel schneiden (wir verwenden in diesem Rezept auch die Schale, da der Kürbis BIO ist). Wenn die Hälfte des Kürbisses verwendet wird, in der sich noch Kerne befinden, dann diese bitte mit klarem Wasser reinigen und beiseitelegen (siehe Rezepttipp unten).
  2. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. 
  3. Den Parmesan reiben und beiseite stellen.
  4. In einem Topf (oder Schnellkochtopf) bei starker Hitze einen großzügigen Schuss Olivenöl hinzugeben. 
  5. Die Zwiebel und die Kürbiswürfel 5 Minuten lang unter gelegentlichem Rühren dünsten. 
  6. Dem Topf bis zur Höhe des Gemüses Wasser hinzufügen, salzen und pfeffern und mit einem Deckel bedecken. 
  7. Den Kürbis im Kochtopf ca. 20 Minuten (oder 10 Minuten im Schnellkochtopf) kochen, bis er weich ist.
  8. Einer Pfanne bei mittlerer Hitze einen großzügigen Schuss Olivenöl hinzufügen und den Rest der Zwiebel 5 Minuten lang glasig braten. Die Sojasauce und den Honig hinzufügen, braten, bis die Zwiebel karamellisiert ist und beiseite stellen.
  9. Wenn der Kürbis gar ist, zwei Kellen der Brühe aus dem Topf nehmen und ebenfalls beiseite stellen.
  10. Den Mascarpone und 2/3 des Parmesans in den Topf geben und alles pürieren, bis die Konsistenz einer cremigen Sauce erreicht ist. Ist die Sauce zu dick, kann sie mit etwas Brühe weiter verdünnt werden.
  11. Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. 
  12. Die cremige Butternut-Sauce und eine Portion Nudeln  auf den Tellern verteilen und mit dem geriebenen Parmesan, etwas karamellisierte Zwiebel und einigen Petersilienblättern anrichten.

Tipp: Die Kürbiskerne, eignen sich als hervorragender Aperitif.
Den Backofen auf 160 °C vorheizen. Die Kürbiskerne mit einem Schuss Olivenöl und einer freien Auswahl an Gewürzen in einer Schüssel mischen. Die angemachten Kerne für etwa 10 Minuten in den Ofen auf einem Blech mit Packpapier rösten – köstlich!!

Geschrieben von Capucine Girardey

Capucine Girardey

Capucine is all about sustainable supply chains and seasonal cooking. From a young age, the joy of cooking and a love for the environment merged into a lifelong passion. Embracing seasonal produce, Capucine creates delightful dishes and aims to inspire others. Join her in the journey to a more sustainable agri-food system, one meal at a time!

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Apfel-Walnuss-Tarte

Kurz vor den Feiertagen teilt unsere Landwirtin Kathrin Wiest vom  Biohof Hund eines ihrer liebsten saisonalen Rezepte: eine Apfel-Walnuss-Tarte, deren Rezept seit Generationen in ihrer Familie weitergegeben wird.Kathrin verbrachte ihre Wochenenden oft auf dem Hof ihrer Großeltern. Dort half sie bei der Heuernte, beim Melken der Kühe, bei der Gemüseernte und lernte früh, wie wichtig es ist zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. „Gutes Essen beginnt nicht in der Küche“, sagt sie, „sondern auf dem Feld.. Diese tiefe Verbundenheit zur Landwirtschaft begleitete sie durch ihre berufliche Laufbahn in der Gastronomie und prägt heute ihre Arbeit auf dem Biohof Hund, wo sie ihre Erfahrungen aus Gastronomie, ökologischem Landbau und Gartenbau verbindet.Für die Landwirtin ist die Arbeit auf dem Hof mehr als ein Beruf: „Es ist eine Rückkehr zu meinen Wurzeln“, erklärt sie, „eine bewusste Entscheidung für Nachhaltigkeit und Regionalität und ein Schritt in eine Zukunft, die Sinn macht – für meine Familie, unseren Hof und die Gesellschaft.“Dieses Rezept steht für die Werte, mit denen sie aufgewachsen ist: Einfachheit, Saisonalität und eine ehrliche Verbindung zum Land. Es werden Äpfel auf einer cremigen Walnussfüllung und einem zarten Butterboden angerichtet – ein leckerer Nachtisch für die Winterzeit.Speichere dir das Rezept für die Festtage!Apfel- & Walnuss-TarteZutaten: 300 g Dinkelmehl (zzgl. etwas zum Ausrollen) 120 g brauner Zucker 1 Prise Salz 2 mittelgroße Eier 200 g Butter (130 g kalt, 70 g weich, zzgl. etwas für die Form) 1 kg säuerliche Äpfel 2 EL Zitronensaft 150 g Walnusshälften 1 Päckchen Vanillezucker 50 g Honig 80 ml Sahne 1 Prise gemahlener Zimt Zubereitung:250 g Mehl, 70 g Zucker, Salz, 1 Ei und die kalte Butter in Stücken in eine Schüssel geben. Zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann kurz von Hand zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kaltstellen.Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft vermengen.Für die Füllung 50 g Walnüsse fein mahlen. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz sehr cremig schlagen. 1 Ei unterrühren. Gemahlene Nüsse und 50 g Mehl kurz unterheben.Den Ofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche auf ca. 30 cm Durchmesser ausrollen und eine gefettete 28-cm-Tarte- oder Springform damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.Die Walnusscreme auf dem Boden verteilen, die Apfelspalten darauflegen und die Tarte 25 Minuten auf einem Rost direkt über dem Ofenboden backen.In der Zwischenzeit die restlichen 100 g Walnüsse grob hacken. Honig, Sahne, Zimt und 20 g Butter in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Walnüsse unterrühren.Nach 25 Minuten Backzeit die Nussmischung auf den Äpfeln verteilen und die Tarte weitere 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen.In der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und mit Schlagsahne servieren.

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