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Veröffentlicht Februar 2026

Zwischen Erde und Licht: Die Reise des „verrückten Deutschen“ in Huelva

Wir tauchen ein in das aufregende Leben von Friedrich Lehmann, der auf den Feldern von Huelva, Spanien, den Spitznamen „der verrückte Deutsche“ trägt. Doch lasse dich von seinem Spitznamen nicht täuschen, denn dahinter verbirgt sich ein erfahrener Landwirt und Träumer, der sich der Permakultur und der Natur verschrieben hat.

Friedrich, oder Federico, wie er in der Region genannt wird, nimmt uns mit auf eine Reise von seinen deutschen Wurzeln bis zu seiner Liebe auf den ersten Blick zu Huelva im Jahr 1985. Verliebt in die warme Sonne Südeuropas, beschloss er, sich hier niederzulassen. Er kaufte das Landgut Jelanisol – Montebello, das damals nur aus Ruinen auf 50 Hektar bestand, um es in eine Oase der Artenvielfalt und Harmonie mit der Natur zu verwandeln – und um eine Vielzahl von Lebensmitteln zu produzieren.

Im Laufe der Jahre regenerierte Friedrich nicht nur das Land, sondern stellte auch auf biologische, biodynamische und permakulturelle Landwirtschaft um. Es war kein leichter Weg, er sah sich mit Herausforderungen und lokaler Skepsis konfrontiert, aber seine Beharrlichkeit und Leidenschaft führten dazu, dass er seinen Hof in eine Oase für jegliches Leben verwandelte. Biotope mit natürlichen Hecken, duftende Blumen und Teiche sind einige der Teile dieses landwirtschaftlichen Puzzles, das in seinem eigenen Licht erstrahlt.

Wenn man Friedrich zuhört, wie wichtig es ist, „lichtvolle Produkte“ anzubauen – Lebensmittel, die ihre eigene Lichtenergie reflektieren -, ist es unmöglich, sich nicht von seinem inspirierenden Geist anstecken zu lassen. Seiner Ansicht nach ist der Mensch ein vorübergehender Gast der Natur, mit der er zusammenarbeiten sollte, anstatt sie als ausbeutbare Ressource zu verstehen. (und in diesem Punkt ist Friedrich unverblümt). 

Indem er die Verbindung zwischen allen Lebensformen in den Mittelpunkt stellt, ruft Friedrich dazu auf, die kollektive Mentalität zu ändern, inneren Frieden zu finden und uns selbst zu respektieren, als ersten Schritt hin zur Harmonie mit der Umwelt. Er erinnert uns daran, wie wichtig jeder einzelne kleine Schritt ist, um einen positiven globalen Wandel herbeizuführen.

https://youtu.be/Rvy-DX1eFag?feature=shared



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Geschrieben von Cristina Domecq

Cristina Domecq

Cristina Domecq ist Head of Impact bei CrowdFarming. Sie agiert dort, wo Management, Landwirtschaft und gesellschaftlicher Dialog aufeinandertreffen – überzeugt davon, dass die Lösungen für ein besseres Ernährungssystem genau an dieser Schnittstelle liegen. Ihr Ziel ist es, eine dauerhafte Verhaltensänderung zu bewirken – eine Mission, die nur erfolgreich sein kann, wenn sowohl die Landwirte als auch die Konsumenten voll und ganz dahinterstehen.

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40 min

Regeneration und Wirtschaftlichkeit

# | Dezember 2025

Wir sprechen mit Alessia Lenders, Head of Impact bei SLM Partners, einem führenden Investmentunternehmen, das zeigt, dass ökologische Landwirtschaft und solide finanzielle Ergebnisse miteinander vereinbar sind.Alessias Weg in die regenerative Landwirtschaft begann nicht auf dem Feld, sondern in der traditionellen Finanzwelt. Auf der Suche nach Investitionslösungen, die Biodiversität tatsächlich verbessern könnten, gelangte sie immer wieder zur Landwirtschaft – einer der größten Verursacher ökologischer Schäden, aber auch einer der vielversprechendsten Hebel für positive Veränderungen.Heute verwaltet SLM Partners mehr als 760 Millionen Dollar an Agrar- und Waldflächen in den USA, Australien und Europa. Der Ansatz ist einfach und zugleich transformativ: in Land investieren, mit erfahrenen Landwirten zusammenarbeiten und regenerative Systeme skalieren, die Böden aufbauen, Wasser schützen und langfristige Produktivität sichern.Das erwartet dich in dieser Folge1. Die wirtschaftliche Logik hinter regenerativer LandwirtschaftAlessia erklärt, warum langfristiges, geduldiges Kapital gut zu regenerativen Übergängen passt: gesündere Böden, vielfältigere Einnahmequellen (einschließlich Kohlenstoffprojekten in Australien) und klimaresilientere Betriebe. Regenerative Systeme können die Rentabilität steigern, indem sie Kosten senken, Erträge stabilisieren und Zugang zu Bio- und Premium-Märkten schaffen.2. Warum Investoren sich für Agrarland entscheidenAgrarland entwickelt sich anders als Aktien oder Anleihen und ist daher ein attraktives Diversifizierungsinstrument. SLM bietet zudem Zugang zu regenerativen Betrieben, die langfristig besser abschneiden können als konventionelle Systeme und gleichzeitig einen messbaren ökologischen Nutzen erzielen.3. Die entscheidende Rolle der LandwirteSLMs Modell stellt die Landwirte in den Mittelpunkt. Das Unternehmen arbeitet mit erfahrenen Betrieben zusammen, die sich vergrössern möchten, aber nicht über das Kapital für Landkäufe verfügen. SLM erwirbt das Land, der Landwirt bewirtschaftet es, und beide verpflichten sich zu einer regenerativen Transition, die an den lokalen Kontext angepasst ist.4. Ein klareres Bild durch DatenVon Bodenmikrobiologie über Wassermodellierung bis hin zu Biodiversitätsindikatoren und Kohlenstoffschätzungen sammelt SLM umfangreiche Daten, um Landschaftsveränderungen nachvollziehen zu können. Dadurch können wirtschaftliche Modelle entwickelt werden, die Dürren vorwegnehmen, Wassersicherheit bewerten und ökologische Ergebnisse nachweisen.5. Regenerative Landwirtschaft ist kein EinheitsmodellOb Mandelfelder in Spanien, Grasland in Australien oder Mischbetriebe in den USA – SLM passt regenerative Prinzipien den lokalen Gegebenheiten an. Einige Betriebe streben eine Biozertifizierung an, andere verfolgen einen ergebnisorientierten regenerativen Ansatz.Diese Folge beleuchtet die finanziellen Mechanismen hinter der regenerativen Landwirtschaft so tief wie nie zuvor. Sie zeigt, wie Kapital, Ökologie und Landwirtschaft zusammenwirken können, um ein widerstandsfähigeres Lebensmittelsystem zu schaffen.Wenn du dich je gefragt hast, ob regenerative Landwirtschaft finanziell oder ökologisch wirklich sinnvoll ist, solltest du diese Folge nicht verpassen.

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