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Ein Gespräch mit Dimitri Tsitos von AgroSystemic

# | Juli 2024

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Veröffentlicht Februar 2026

Ein Gespräch mit Dimitri Tsitos von AgroSystemic

Hallo an alle! Bereit für eine weitere Episode von What The Field?! Diesmal war der wunderbare Dimitri Tsitos bei uns, und ich kann nur sagen: Es ist ein Gespräch, das du nicht verpassen solltest. Was interessant ist: Dimitri und ich waren an derselben Universität, und er spricht eine ganze Reihe von Sprachen!

Dimitri ist der Mitgründer von AgroSystemic, dessen Mission es ist, die nötigen Werkzeuge bereitzustellen, um den Übergang zur regenerativen Landwirtschaft im Mittelmeerraum zu erleichtern, wobei der Schwerpunkt auf Baumkulturen liegt. Es geht darum, Risiken des Übergangs für Landwirte zu verringern.Dimitri hat eine neue Perspektive beigetragen. Er hat uns daran erinnert, dass es im Gespräch um die regenerative Landwirtschaft nicht darum gehen sollte, mit dem Finger auf industrielle Großbauern oder die große Agrarindustrie zu zeigen. Stattdessen geht es darum, dafür zu sorgen, dass jeder Teil des Gesprächs ist und dass auf allen Ebenen Veränderungen stattfinden. 

Wenn Landwirte sehen, wie regenerative Verfahren ihren Ertrag verbessern und der Umwelt zugute kommen können, werden sie zu den größten Fürsprechern des Wandels.Unser Gespräch hat uns optimistisch gemacht, uns herausgefordert und inspiriert, weiter an unserer Vision einer Welt zu arbeiten, in der regenerative Landwirtschaft die Norm und nicht die Ausnahme ist. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir Richtlinien, die diese Verfahren unterstützen, finanzielle Anreize und eine Veränderung der Art und Weise, wie Verbraucher über ihre Lebensmittel denken.

Hier kannst du dir die ganze Episode ansehen. Bleiben wir weiter im Gespräch. Gemeinsam können wir eine landwirtschaftliche Gemeinschaft fördern, die informiert ist und sich für die Gesundheit unserer Böden, unserer Menschen und unseres Planeten einsetzt.

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Bis zum nächsten Mal bei What The Field?!

Geschrieben von Emilia Aguirre

Emilia Aguirre

Emilia Aguirre ist unsere Spezialistin für Awareness & Advocacy. Das bedeutet, dass sie ihre Tage damit verbringt, die unbequemen Fragen darüber zu stellen, wie unsere Lebensmittel angebaut, bepreist, etikettiert und verkauft werden. Sie ist die Gastgeberin von What The Field?!, einem Podcast voller Geschichten direkt vom Acker, fundierter Forschung und Gesprächen mit denjenigen, die die Zukunft der Ernährung gestalten (ob sie wollen oder nicht).

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Regeneration und Wirtschaftlichkeit

# | Dezember 2025

Wir sprechen mit Alessia Lenders, Head of Impact bei SLM Partners, einem führenden Investmentunternehmen, das zeigt, dass ökologische Landwirtschaft und solide finanzielle Ergebnisse miteinander vereinbar sind.Alessias Weg in die regenerative Landwirtschaft begann nicht auf dem Feld, sondern in der traditionellen Finanzwelt. Auf der Suche nach Investitionslösungen, die Biodiversität tatsächlich verbessern könnten, gelangte sie immer wieder zur Landwirtschaft – einer der größten Verursacher ökologischer Schäden, aber auch einer der vielversprechendsten Hebel für positive Veränderungen.Heute verwaltet SLM Partners mehr als 760 Millionen Dollar an Agrar- und Waldflächen in den USA, Australien und Europa. Der Ansatz ist einfach und zugleich transformativ: in Land investieren, mit erfahrenen Landwirten zusammenarbeiten und regenerative Systeme skalieren, die Böden aufbauen, Wasser schützen und langfristige Produktivität sichern.Das erwartet dich in dieser Folge1. Die wirtschaftliche Logik hinter regenerativer LandwirtschaftAlessia erklärt, warum langfristiges, geduldiges Kapital gut zu regenerativen Übergängen passt: gesündere Böden, vielfältigere Einnahmequellen (einschließlich Kohlenstoffprojekten in Australien) und klimaresilientere Betriebe. Regenerative Systeme können die Rentabilität steigern, indem sie Kosten senken, Erträge stabilisieren und Zugang zu Bio- und Premium-Märkten schaffen.2. Warum Investoren sich für Agrarland entscheidenAgrarland entwickelt sich anders als Aktien oder Anleihen und ist daher ein attraktives Diversifizierungsinstrument. SLM bietet zudem Zugang zu regenerativen Betrieben, die langfristig besser abschneiden können als konventionelle Systeme und gleichzeitig einen messbaren ökologischen Nutzen erzielen.3. Die entscheidende Rolle der LandwirteSLMs Modell stellt die Landwirte in den Mittelpunkt. Das Unternehmen arbeitet mit erfahrenen Betrieben zusammen, die sich vergrössern möchten, aber nicht über das Kapital für Landkäufe verfügen. SLM erwirbt das Land, der Landwirt bewirtschaftet es, und beide verpflichten sich zu einer regenerativen Transition, die an den lokalen Kontext angepasst ist.4. Ein klareres Bild durch DatenVon Bodenmikrobiologie über Wassermodellierung bis hin zu Biodiversitätsindikatoren und Kohlenstoffschätzungen sammelt SLM umfangreiche Daten, um Landschaftsveränderungen nachvollziehen zu können. Dadurch können wirtschaftliche Modelle entwickelt werden, die Dürren vorwegnehmen, Wassersicherheit bewerten und ökologische Ergebnisse nachweisen.5. Regenerative Landwirtschaft ist kein EinheitsmodellOb Mandelfelder in Spanien, Grasland in Australien oder Mischbetriebe in den USA – SLM passt regenerative Prinzipien den lokalen Gegebenheiten an. Einige Betriebe streben eine Biozertifizierung an, andere verfolgen einen ergebnisorientierten regenerativen Ansatz.Diese Folge beleuchtet die finanziellen Mechanismen hinter der regenerativen Landwirtschaft so tief wie nie zuvor. Sie zeigt, wie Kapital, Ökologie und Landwirtschaft zusammenwirken können, um ein widerstandsfähigeres Lebensmittelsystem zu schaffen.Wenn du dich je gefragt hast, ob regenerative Landwirtschaft finanziell oder ökologisch wirklich sinnvoll ist, solltest du diese Folge nicht verpassen.

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