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Veröffentlicht Februar 2026

Die Konfrontierung mit dem Thema Käse

Wusstest du, dass strengere Tierschutzbestimmungen die zunehmende Ausbreitung von Massentierhaltung sogar noch beschleunigen können? 

Das Thema tierische Produkte ist im letzten Jahrzehnt zu einem Gegenstand hitziger Diskussionen geworden. Zwischen Veganern und Fleischliebhabern, Landwirten und Politikern, Klimawissenschaftlern und Ernährungswissenschaftlern klafft eine scheinbar unüberbrückbare Kluft. Wir bei CrowdFarming verkaufen zwar kein Fleisch, dafür aber Käse. Deshalb werden wir oft mit der Frage konfrontiert, ob diese Entscheidung mit unserem Nachhaltigkeitsethos übereinstimmt – und wir stellen sie uns auch selbst immer wieder. Aus diesem Grund haben wir Experten von zwei Seiten eingeladen, um die verschiedenen Aspekte der Tierhaltung und der Käseproduktion zu diskutieren: Cristina Domecq, unsere Nachhaltigkeitsdirektorin, und Antonia Herm-Stapelberg, Farmer Analyst und Tochter von Milchbauern. Zusammen versuchen wir, die beiden Hauptproblematiken – Umweltbelastung und Tierwohl – zu aufzuschlüsseln, gehen aber auch auf die sozialen Auswirkungen ein und zeigen auf, wie die Realität für unsere Landwirte aussieht.


Obwohl das Thema komplex und sehr umstritten ist, haben wir unser Bestes getan, um die häufigsten Fragen zu beantworten, die wir zur Milcherzeugung erhalten, darunter:

  • Gibt es im Hinblick auf das Wohlergehen der Tiere einen Unterschied zwischen Bio und Nicht-Bio?
  • Warum werden die Jungtiere gleich nach der Geburt von ihren Müttern getrennt?
  • Was ist der Unterschied zwischen Käse aus dem Supermarkt und CrowdFarming-Käse?


Höre  rein, um mehr zu erfahren! 


Du kannst alle Folgen unseres Podcasts im Audioformat auf den gängigen Streaming-Plattformen (Spotify, ApplePodcasts, usw.) oder hier herunterladen.

Da wir diesen Podcast nur in einer Sprache aufnehmen konnten, haben wir uns für Englisch entschieden, um so viele Menschen wie möglich zu erreichen.

Geschrieben von Emmeline Hess

Emmeline Hess

Emmeline es experta en comunicación, vocación que ha estado ejerciendo durante más de 9 años en empresas con enfoque en la sostenibilidad.

Esta nueva podcaster es una gran aficionada a la comida, una preocupada por el cambio climático (aspirante a guerrera) y le gusta una buena discusión casi tanto como los perros.

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40 min

Regeneration und Wirtschaftlichkeit

# | Dezember 2025

Wir sprechen mit Alessia Lenders, Head of Impact bei SLM Partners, einem führenden Investmentunternehmen, das zeigt, dass ökologische Landwirtschaft und solide finanzielle Ergebnisse miteinander vereinbar sind.Alessias Weg in die regenerative Landwirtschaft begann nicht auf dem Feld, sondern in der traditionellen Finanzwelt. Auf der Suche nach Investitionslösungen, die Biodiversität tatsächlich verbessern könnten, gelangte sie immer wieder zur Landwirtschaft – einer der größten Verursacher ökologischer Schäden, aber auch einer der vielversprechendsten Hebel für positive Veränderungen.Heute verwaltet SLM Partners mehr als 760 Millionen Dollar an Agrar- und Waldflächen in den USA, Australien und Europa. Der Ansatz ist einfach und zugleich transformativ: in Land investieren, mit erfahrenen Landwirten zusammenarbeiten und regenerative Systeme skalieren, die Böden aufbauen, Wasser schützen und langfristige Produktivität sichern.Das erwartet dich in dieser Folge1. Die wirtschaftliche Logik hinter regenerativer LandwirtschaftAlessia erklärt, warum langfristiges, geduldiges Kapital gut zu regenerativen Übergängen passt: gesündere Böden, vielfältigere Einnahmequellen (einschließlich Kohlenstoffprojekten in Australien) und klimaresilientere Betriebe. Regenerative Systeme können die Rentabilität steigern, indem sie Kosten senken, Erträge stabilisieren und Zugang zu Bio- und Premium-Märkten schaffen.2. Warum Investoren sich für Agrarland entscheidenAgrarland entwickelt sich anders als Aktien oder Anleihen und ist daher ein attraktives Diversifizierungsinstrument. SLM bietet zudem Zugang zu regenerativen Betrieben, die langfristig besser abschneiden können als konventionelle Systeme und gleichzeitig einen messbaren ökologischen Nutzen erzielen.3. Die entscheidende Rolle der LandwirteSLMs Modell stellt die Landwirte in den Mittelpunkt. Das Unternehmen arbeitet mit erfahrenen Betrieben zusammen, die sich vergrössern möchten, aber nicht über das Kapital für Landkäufe verfügen. SLM erwirbt das Land, der Landwirt bewirtschaftet es, und beide verpflichten sich zu einer regenerativen Transition, die an den lokalen Kontext angepasst ist.4. Ein klareres Bild durch DatenVon Bodenmikrobiologie über Wassermodellierung bis hin zu Biodiversitätsindikatoren und Kohlenstoffschätzungen sammelt SLM umfangreiche Daten, um Landschaftsveränderungen nachvollziehen zu können. Dadurch können wirtschaftliche Modelle entwickelt werden, die Dürren vorwegnehmen, Wassersicherheit bewerten und ökologische Ergebnisse nachweisen.5. Regenerative Landwirtschaft ist kein EinheitsmodellOb Mandelfelder in Spanien, Grasland in Australien oder Mischbetriebe in den USA – SLM passt regenerative Prinzipien den lokalen Gegebenheiten an. Einige Betriebe streben eine Biozertifizierung an, andere verfolgen einen ergebnisorientierten regenerativen Ansatz.Diese Folge beleuchtet die finanziellen Mechanismen hinter der regenerativen Landwirtschaft so tief wie nie zuvor. Sie zeigt, wie Kapital, Ökologie und Landwirtschaft zusammenwirken können, um ein widerstandsfähigeres Lebensmittelsystem zu schaffen.Wenn du dich je gefragt hast, ob regenerative Landwirtschaft finanziell oder ökologisch wirklich sinnvoll ist, solltest du diese Folge nicht verpassen.

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