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öffnen Forschung
Dieser Bereich bündelt unsere internen Forschungsarbeiten und Studien, die die Versprechen der regenerativen Landwirtschaft mit Daten untermauern.
Das Neueste in Forschung
1 min
öffnen Regenerativ-biologische Landwirtschaft
Was regenerative Landwirtschaft in der Praxis bedeutet: Fakten zu Bodengesundheit, Wasser, Biodiversität und landwirtschaftlichem Einkommen.
Das Neueste in Regenerativ-biologische Landwirtschaft
10 min
öffnen Rezepte
Saisonale und nachhaltige Rezepte von unseren Landwirten, Verbrauchern und dem Team. Weniger verschwenden, mehr genießen.
Das Neueste in Rezepte
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öffnen Gesellschaft
Wo Landwirtschaft auf Gesellschaft trifft: EU-Politik, Supermärkte, Preise und Ernährungskultur erklärt.
Das Neueste in Gesellschaft
4 min
öffnen CrowdFarming
Artikel über CrowdFarming: unser Modell, unsere Daten und unsere Wirkung.
Das Neueste in CrowdFarming
3 min
Geschrieben von Gonzalo Úrculo, Landwirt, CEO und Mitgründer von CrowdFarming. Hinweis: Ich habe diesen Text als internes Dokument geschrieben, um die Menschen abzustimmen, die tagtäglich bei CrowdFarming arbeiten. Seit ein paar Jahren teile ich ihn auch mit unserer Gemeinschaft aus Landwirten, Kunden und Lieferanten. Am Ende des Artikels findest du ein Glossar, das die Bedeutung technischer Begriffe oder interner Fachsprache erklärt, die ich im Text mit einem Sternchen (*) versehen habe.Ist Nachhaltigkeit aus der Mode gekommen?Immer seltener liest man Erklärungen von Unternehmen zur Nachhaltigkeit auf LinkedIn oder in der Presse. Als hätten sich die Nachhaltigkeitsverantwortlichen jetzt in KI-Gurus verwandelt. Es scheint, als obdie Nachhaltigkeit, die man nach außen betrieben hat, in der Unternehmenswelt an Kraft verloren hat. Und das ist meiner Meinung nach positiv, weil es den Lärm reduziert und Taten für sich sprechen lässt. Unternehmensnachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsvorteil, wenn sie Teil der Unternehmenskultur ist. Richtig angewandte Nachhaltigkeit erzielt positive und dauerhafte Effekte in den Geschäftskennzahlen. In diesem ersten Halbjahr haben wir diese Geschäftskennzahlen erreicht, nicht durch eine punktuelle Anstrengung, sondern durch den ständigen Vorstoß in dieselbe Richtung: 2.969 Landwirte, die ihre Ernten zu einem fairen Preis verkaufen. Bodenanalysen auf 47 neuen Betrieben, um die Auswirkungen regenerativer Praktiken zu messen, und gemeinsam mit den Landwirten ein agronomisches Programm zu entwerfen, um die natürliche Bodenfruchtbarkeit langfristig zu erhöhen. Mit diesen 47 sind es bereits 100 Betriebe, die in unserem Programm für regenerative biologische Landwirtschaft sind. 1.794.784,43 € Umsatz mit Obst und Gemüse in Umstellung auf Bio. Einen fairen, planbaren und stabilen Preis zu erhalten, ist besonders entscheidend, wenn ein Landwirt in der heiklen Umstellungsphase auf Bio ist, weil seine Bäume oft einen Produktionseinbruch haben. 25 % Umsatzsteigerung von All Is Good* (unserer Marke für verarbeitete Produkte) im Vergleich zum Vorjahr. Und außerdem beginnen wir, die Früchte unserer Arbeit auch wirtschaftlich zu ernten. Zum ersten Mal seit 5 Jahren haben wir das erste Halbjahr mit positivem EBITDA* abgeschlossen – und zweistellig wachsend. Auf die Produktion und den Direktverkauf von Bio-Produkten zu setzen, ist rentabel. Um dieses positive EBITDA* zu erreichen, mussten wir alle Opfer bringen und die Ausgabenposten gut priorisieren. Ein Beispiel hierfür ist, dass wir uns vom B Corp*-Siegel abgemeldet haben. Es war eine schwierige Entscheidung, da dieses Siegel positive Aspekte hat. Die Erneuerung des Siegels kostete dieses Jahr 16.000 €. Nach guter Überlegung stellten wir fest, dass es zwar – cool ist, wenn ein Unternehmen die Nachhaltigkeit der Abläufe auditiert, wir aber nicht den vollen Nutzen daraus gezogen haben. Dieses Geld (eine knappe Ressource in unserem Startup) könnten wir stattdessen besser für mehr Ausbildung von Landwirten und für Gehaltserhöhungen einiger Profile in unserem Team verwenden. Wir schließen nicht aus, uns in ein paar Jahren erneut zertifizieren zu lassen.Erfolge, die wir in der ersten Jahreshälfte feiernErfolge muss man feiern. Vor allem die, die du verfolgst – aber auch die, die du fast ohne es zu wollen erreichst. Ich habe festgestellt: Wenn man sich mit guten Menschen umgibt, die Mission, die einen verbindet, rein, motivierend und ambitioniert ist, passieren auf dem Weg gute Dinge, mit denen man nicht einmal gerechnet hat. Wir haben kein Ziel, einen bestimmten Prozentsatz an Junglandwirten zu erreichen, die bei CrowdFarming verkaufen. Trotzdem hat es uns sehr gefreut, dass wir diese Kennzahl ganz natürlich weit über den Durschnitt gehoben haben.
öffnen Landleben
Berichte direkt vom Feld: Alltagsgeschichten, Ernteerfolge – und Rückschläge – sowie echte Stimmen der Landwirte.
Das Neueste in Landleben
Wenn man Friedrich heute über seine Finca in der Nähe von Gibraleón begleitet, hört man vor allem eines: ein lautstarkes Konzert aus Vogelgezwitscher. Doch hinter dieser Idylle steckt eine vor langer zeit getroffene radikale Entscheidung gegen die Konvention. Heute ist er seit 1994 Demeter-zertifiziert und beweist, dass seine „Verrücktheit“ die einzige logische Antwort auf die Krise unserer Böden ist.Vor 40 Jahren verliebte sich Friedrich bei einem Besuch in Spanien in die Finca Jelanisol-Montebello. Zu dieser Zeit arbeitete er selbst als Zwischhändler für konventionell hergestelltes Obst und Gemüse. Zwei Dinge sind damals passiert, die ihn haben reflektieren lassen: Eine Freundin schenkte ihm von Bill Mollison ein Buch über Permakultur, das ihn inspirierte. Er war zu Besuch auf dem Feld in Italien und suchte im Boden verzweifelt nach Regenwürmern. Als der Landwirt ihm bestätigte, dass es keine gäbe, „weil man so etwas nicht bräuchte“, began Friedrich zu reflektieren. Eine holistische Vision: Alles ist verbundenFür Friedrich ist die Landwirtschaft kein isolierter Prozess, sondern ein Teil eines großen Ganzen. Er pflegt eine sehr holistische und philosophische Sicht auf die Welt, in der alles – vom Bodenmikrobiom bis zum Konsumenten – miteinander verbunden ist. Seine Finca ist für ihn kein reiner Produktionsort, sondern ein lebendiger Organismus, in dem Mensch und Natur in Harmonie koexistieren. Für ihn kann eine friedliche Gesellschaft kann nur entstehen, wenn wir im Einklang mit der Natur produzieren. Wenn wir es richtig machen, ist genug für alle da – wir dürfen nur nicht die Grundlagen zerstören.Einer der stärksten Antriebe für Friedrichs Arbeit ist eine tiefe Besorgnis über den Zustand unserer modernen Ernährung. Er erzählt, dass viele Lebensmittel, die wir heute konsumieren, „leer“ sind. Damit meint er Produkte aus konventioneller Landwirtschaft, die aufgrund von Pesitziden und langer Lagerung, keinerlei nennenswerten Nährwert mehr besitzen. Er folgt dem Prinzip „Gesunder Boden = Gesunder Mensch“. Nur ein lebendiger, regenerierter Boden kann Früchte hervorbringen, die den Körper wirklich nähren.
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