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Veröffentlicht Februar 2026

Aufforstung und Greenwashing: Ein Gespräch mit Hannah Wickes

In dieser Folge von „What The Field“ führt uns Hannah Wickes, ehemalige CMO von Ecosia, durch die Komplexität hinter der Aufforstung, erklärt die Verbindung zwischen Wäldern und Landwirtschaft und teilt ihren Ansatz zu den Auswirkungen auf die Unternehmenslandschaft, von etablierten Giganten bis hin zu Unternehmern, die den Status quo verändern wollen.

Hannah stellt die herkömmliche Vorstellung von Bäumen als bloße Kohlenstoffspeicher infrage und lässt uns in die kontroverse und komplexe Welt der Wiederaufforstung eintauchen. Bäume sind alles andere als Einzelgänger, sondern Teil eines komplexen Netzwerks, das über ihre Wurzeln und Bodenmikroorganismen kommuniziert und sich nicht nur auf den Wasser- und Kohlenstoffkreislauf und die biologische Vielfalt des Ökosystems auswirkt, sondern auch auf die Gemeinschaften – vom Schimpansen bis zum Menschen -, die ihre Umgebung bewohnen. In einem weiteren Gespräch erkunden wir Hannahs Erfahrungen im Hinblick auf das Unternehmertum und vertrauensbasiertem Marketing. Wir sprechen über den Konflikt zwischen der Vergrößerung des Unternehmens unter Beibehaltung des ehrgeizigen und idealistischen Geistes der Anfangstage und der Verankerung unserer grundlegenden Werte als Unternehmen.

Bäume zu pflanzen oder grüne Produkte zu konsumieren ist nur der sichtbare Teil von etwas viel Größerem. Durch diese Aktionen versuchen neue Akteure, den Status quo zu verändern, eine Bewegung anzustoßen und die Welt in einem besseren Zustand zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben.

https://youtu.be/bfLpWTaYp0w


Hat es dir gefallen? Nicht verpassen – du kannst dir die ganze Folge hier ansehen oder sie auf einer beliebigen Audio-Plattform anhören.

Geschrieben von Cristina Domecq

Cristina Domecq

Cristina Domecq ist Head of Impact bei CrowdFarming. Sie agiert dort, wo Management, Landwirtschaft und gesellschaftlicher Dialog aufeinandertreffen – überzeugt davon, dass die Lösungen für ein besseres Ernährungssystem genau an dieser Schnittstelle liegen. Ihr Ziel ist es, eine dauerhafte Verhaltensänderung zu bewirken – eine Mission, die nur erfolgreich sein kann, wenn sowohl die Landwirte als auch die Konsumenten voll und ganz dahinterstehen.

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Regeneration und Wirtschaftlichkeit

# | Dezember 2025

Wir sprechen mit Alessia Lenders, Head of Impact bei SLM Partners, einem führenden Investmentunternehmen, das zeigt, dass ökologische Landwirtschaft und solide finanzielle Ergebnisse miteinander vereinbar sind.Alessias Weg in die regenerative Landwirtschaft begann nicht auf dem Feld, sondern in der traditionellen Finanzwelt. Auf der Suche nach Investitionslösungen, die Biodiversität tatsächlich verbessern könnten, gelangte sie immer wieder zur Landwirtschaft – einer der größten Verursacher ökologischer Schäden, aber auch einer der vielversprechendsten Hebel für positive Veränderungen.Heute verwaltet SLM Partners mehr als 760 Millionen Dollar an Agrar- und Waldflächen in den USA, Australien und Europa. Der Ansatz ist einfach und zugleich transformativ: in Land investieren, mit erfahrenen Landwirten zusammenarbeiten und regenerative Systeme skalieren, die Böden aufbauen, Wasser schützen und langfristige Produktivität sichern.Das erwartet dich in dieser Folge1. Die wirtschaftliche Logik hinter regenerativer LandwirtschaftAlessia erklärt, warum langfristiges, geduldiges Kapital gut zu regenerativen Übergängen passt: gesündere Böden, vielfältigere Einnahmequellen (einschließlich Kohlenstoffprojekten in Australien) und klimaresilientere Betriebe. Regenerative Systeme können die Rentabilität steigern, indem sie Kosten senken, Erträge stabilisieren und Zugang zu Bio- und Premium-Märkten schaffen.2. Warum Investoren sich für Agrarland entscheidenAgrarland entwickelt sich anders als Aktien oder Anleihen und ist daher ein attraktives Diversifizierungsinstrument. SLM bietet zudem Zugang zu regenerativen Betrieben, die langfristig besser abschneiden können als konventionelle Systeme und gleichzeitig einen messbaren ökologischen Nutzen erzielen.3. Die entscheidende Rolle der LandwirteSLMs Modell stellt die Landwirte in den Mittelpunkt. Das Unternehmen arbeitet mit erfahrenen Betrieben zusammen, die sich vergrössern möchten, aber nicht über das Kapital für Landkäufe verfügen. SLM erwirbt das Land, der Landwirt bewirtschaftet es, und beide verpflichten sich zu einer regenerativen Transition, die an den lokalen Kontext angepasst ist.4. Ein klareres Bild durch DatenVon Bodenmikrobiologie über Wassermodellierung bis hin zu Biodiversitätsindikatoren und Kohlenstoffschätzungen sammelt SLM umfangreiche Daten, um Landschaftsveränderungen nachvollziehen zu können. Dadurch können wirtschaftliche Modelle entwickelt werden, die Dürren vorwegnehmen, Wassersicherheit bewerten und ökologische Ergebnisse nachweisen.5. Regenerative Landwirtschaft ist kein EinheitsmodellOb Mandelfelder in Spanien, Grasland in Australien oder Mischbetriebe in den USA – SLM passt regenerative Prinzipien den lokalen Gegebenheiten an. Einige Betriebe streben eine Biozertifizierung an, andere verfolgen einen ergebnisorientierten regenerativen Ansatz.Diese Folge beleuchtet die finanziellen Mechanismen hinter der regenerativen Landwirtschaft so tief wie nie zuvor. Sie zeigt, wie Kapital, Ökologie und Landwirtschaft zusammenwirken können, um ein widerstandsfähigeres Lebensmittelsystem zu schaffen.Wenn du dich je gefragt hast, ob regenerative Landwirtschaft finanziell oder ökologisch wirklich sinnvoll ist, solltest du diese Folge nicht verpassen.

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