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Rezepte

40 min

Veröffentlicht März 2026

Sébastiens Oma Moniques Elsässer Apfelkuchen  

Vor Kurzem hat unser Landwirt Sébastien ein ganz besonderes Rezept mit uns geteilt: den Apfelkuchen seiner Großmutter Monique, die in der Familie liebevoll Momone genannt wird. Mamie Monique ist bekannt für ihre traditionelle, elsässische Küche, und ihre Tarte aux Pommes à l’Alsacienne ist ein echter Klassiker, der in ihrer Familie von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Dieses Rezept ist nicht nur ein kulinarisches Highlight, sondern auch ein Stück Familiengeschichte, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Die Kombination aus einer buttrigen Kruste, süßen Äpfeln und einem cremigen Puddingguss macht diese Tarte zu einem wahren Genuss – perfekt für gemütliche Winterabende oder festliche Anlässe. Sie ist der beste Beweis dafür, dass französische Großmütter immer die besten Rezepte haben!

Ein weiterer Vorteil: Das Rezept ist vielseitig und lässt sich auch hervorragend mit Birnen zubereiten oder sogar mit einer Mischung aus Äpfeln und Birnen – ideal, wenn Sie sich Sébastiens gemischte Kiste bestellen. Probieren Sie diese köstliche Tradition zu Hause aus und holen Sie sich den Geschmack des Elsass direkt in Ihre Küche!

Zutaten  

Für den Teig:

– 250 g Mehl  

– 125 g Butter  

– ½ Glas Wasser  

Für den Belag:  

– 1 kg Äpfel  

– 100 g Zucker  

Für den Guss:  

– 200 g frische Sahne (*crème fraîche*)  

– 125 g Zucker  

– 1 Esslöffel Speisestärke  

– 2 Eier  

Anleitung  

1. Den Teig vorbereiten:  

   Mehl, Butter und Wasser vermischen, um einen Teig zu formen. Den Teig ausrollen und in eine runde Tarteform legen.  

2. Die Äpfel hinzufügen:  

   Die Äpfel in dünne Scheiben schneiden und dekorativ auf dem Teig anordnen. 100 g Zucker gleichmäßig darüberstreuen.  

3. Den Boden vorbacken:  

   Den Ofen vorheizen und die Tarte bei hoher Temperatur 15 Minuten backen.  

4. Den Guss zubereiten:  

   Während die Tarte backt, die Eier, Sahne, Zucker und Speisestärke für den Guss vermischen. 

 

5. Tarte fertigstellen:

   Den Guss über die Tarte gießen und erneut in den Ofen schieben. Backen, bis der Teig goldbraun und der Guss fest ist.  

Die Tarte leicht abkühlen lassen, bevor sie angeschnitten wird. Sie schmeckt hervorragend lauwarm oder bei Zimmertemperatur – pur oder mit einem Klecks Schlagsahne.

Dieses Rezept bringt ein Stück französische Tradition auf den Tisch, liebevoll weitergegeben aus Sébastiens Familie. Viel Freude beim Nachbacken und Genießen!


Geschrieben von Emilia Aguirre

Emilia Aguirre

Emilia Aguirre ist unsere Spezialistin für Awareness & Advocacy. Das bedeutet, dass sie ihre Tage damit verbringt, die unbequemen Fragen darüber zu stellen, wie unsere Lebensmittel angebaut, bepreist, etikettiert und verkauft werden. Sie ist die Gastgeberin von What The Field?!, einem Podcast voller Geschichten direkt vom Acker, fundierter Forschung und Gesprächen mit denjenigen, die die Zukunft der Ernährung gestalten (ob sie wollen oder nicht).

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Rezepte

40 min

Apfel-Walnuss-Tarte

Kurz vor den Feiertagen teilt unsere Landwirtin Kathrin Wiest vom  Biohof Hund eines ihrer liebsten saisonalen Rezepte: eine Apfel-Walnuss-Tarte, deren Rezept seit Generationen in ihrer Familie weitergegeben wird.Kathrin verbrachte ihre Wochenenden oft auf dem Hof ihrer Großeltern. Dort half sie bei der Heuernte, beim Melken der Kühe, bei der Gemüseernte und lernte früh, wie wichtig es ist zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. „Gutes Essen beginnt nicht in der Küche“, sagt sie, „sondern auf dem Feld.. Diese tiefe Verbundenheit zur Landwirtschaft begleitete sie durch ihre berufliche Laufbahn in der Gastronomie und prägt heute ihre Arbeit auf dem Biohof Hund, wo sie ihre Erfahrungen aus Gastronomie, ökologischem Landbau und Gartenbau verbindet.Für die Landwirtin ist die Arbeit auf dem Hof mehr als ein Beruf: „Es ist eine Rückkehr zu meinen Wurzeln“, erklärt sie, „eine bewusste Entscheidung für Nachhaltigkeit und Regionalität und ein Schritt in eine Zukunft, die Sinn macht – für meine Familie, unseren Hof und die Gesellschaft.“Dieses Rezept steht für die Werte, mit denen sie aufgewachsen ist: Einfachheit, Saisonalität und eine ehrliche Verbindung zum Land. Es werden Äpfel auf einer cremigen Walnussfüllung und einem zarten Butterboden angerichtet – ein leckerer Nachtisch für die Winterzeit.Speichere dir das Rezept für die Festtage!Apfel- & Walnuss-TarteZutaten: 300 g Dinkelmehl (zzgl. etwas zum Ausrollen) 120 g brauner Zucker 1 Prise Salz 2 mittelgroße Eier 200 g Butter (130 g kalt, 70 g weich, zzgl. etwas für die Form) 1 kg säuerliche Äpfel 2 EL Zitronensaft 150 g Walnusshälften 1 Päckchen Vanillezucker 50 g Honig 80 ml Sahne 1 Prise gemahlener Zimt Zubereitung:250 g Mehl, 70 g Zucker, Salz, 1 Ei und die kalte Butter in Stücken in eine Schüssel geben. Zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann kurz von Hand zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kaltstellen.Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft vermengen.Für die Füllung 50 g Walnüsse fein mahlen. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz sehr cremig schlagen. 1 Ei unterrühren. Gemahlene Nüsse und 50 g Mehl kurz unterheben.Den Ofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche auf ca. 30 cm Durchmesser ausrollen und eine gefettete 28-cm-Tarte- oder Springform damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.Die Walnusscreme auf dem Boden verteilen, die Apfelspalten darauflegen und die Tarte 25 Minuten auf einem Rost direkt über dem Ofenboden backen.In der Zwischenzeit die restlichen 100 g Walnüsse grob hacken. Honig, Sahne, Zimt und 20 g Butter in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Walnüsse unterrühren.Nach 25 Minuten Backzeit die Nussmischung auf den Äpfeln verteilen und die Tarte weitere 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen.In der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und mit Schlagsahne servieren.

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