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Rezepte

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Veröffentlicht März 2026

Das Superfood von hier: Brokkoli

Gesucht: Das ultimative, heimische Superfood, das uns fit und entspannt durch den Sommer bringt. Hochgradig gesund, aber kalorienarm, um die Strandfigur nicht zu gefährden. Am besten mit eingebautem Energieschub und Sonnenschutz für den Sommerurlaub. Ist das zuviel verlangt?
 
Die gute Nachricht ist: So ein Wundermittel gibt’s tatsächlich, und es ist schon seit Urzeiten auf dem Markt. Zu kaufen nicht in der Apotheke, sondern auf dem Bauernmarkt um die Ecke: Brokkoli! Das grüne Gemüse ist der Jungbrunnen unter den Gemüsepflanzen. Es entgiftet den Körper, sorgt für schöne Haare und reine Haut, stärkt das Immunsystem und wirkt ganz nebenbei noch als natürliches Sonnenschutzmittel. Da ist doch für jeden was dabei:
 

Für Kalorienbewusste

Brokkoli gehört zu den kalorienarmen Lebensmitteln, ist aber gleichzeitig eine wichtige Quelle für Vitamine, Ballaststoffe, Mineralien und Antioxidantien. Also wie gemacht für die Sommer-Wohlfühlfigur. Schon 100 Gramm Brokkoli liefern eineinhalb Mal soviel Vitamin C wie wir täglich benötigen. Wer ihn regelmäßig isst, nimmt auch die Vitamine und Mineralstoffe anderer Lebensmittel besser auf. Damit nicht genug: Auch auf den Cholesterinspiegel hat Brokkoli einen positiven, weil senkenden, Einfluss.
 

Für Gestresste

Dank seines hohen Vitamin-B-Gehalts wird Brokkoli als Anti-Stressgemüse bezeichnet. Denn Vitamin B hat einen direkten Einfluss auf unser Nervensystem und erhöht unsere Belastbarkeit. Also merken: Brokkoli ist Nervennahrung.
 
Brokkoli
 

Für Haarprächtige

Vitamine sind nicht nur sehr wichtig für ein ausgeglichenes Nerven- und Immunsystem, sondern sorgen auch für gesunde Haare. Die antioxidativen Vitamine A und C, die im Brokkoli enthalten sind, wirken wie ein feuchtigkeitsspendender Conditioner. In Öl seiner Samen enthaltenes Vitamin B schützt außerdem vor Haarausfall.
 

Für Sonnenanbeter

Brokkoli enthält Glucoraphanin, das im Körper zu Sulforaphan umgewandelt wird und Schäden der Haut repariert. So hilft er beim länger jung aussehen. Wer keine Lust mehr auf Sonnencremes mit all ihren künstlichen Zusatzstoffen hat, kann Brokkoli-Extrakt als Sonnenschutzmittel verwenden. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Produkten absorbiert das Extrakt die UV-Strahlung nicht nur, sondern dringt in die Haut ein und hilft dem Körper beim Bilden eines Enzyms, das vor Schäden durch die Sonne schützt. So gesehen kann Brokkoli schon fast als Naturkosmetik durchgehen.
 

Für Ausgepowerte

Doch nicht nur äußerlich wird der Brokkoli Deine Gesundheit positiv beeinflussen. Das grüne Gemüse ist ein hervorragendes Heilmittel gegen Blutarmut durch Eisenmangel, die häufig mit Müdigkeit und Konzentrationsproblemen einhergeht. Durch seine blutbildende Wirkung hilft regelmäßiger Verzehr beim Auffüllen der Eisenspeicher. So kriegst Du wieder mehr körperliche und geistige Energie, um den Sommer in vollen Zügen zu genießen.
 

Für Sportler

Sommerzeit ist Outdoor-Sportzeit. Gut, dass in Brokkoli so viel Kalzium enthalten ist, das am Knochenaufbau beteiligt ist und gegen Muskelkrämpfe hilft. Übrigens: Im Vergleich zu Milchprodukten belegt er beim Kalziumgehalt immer den ersten Platz.
 

Für Entzündungsgeplagte

Brokkoli wirkt entzündungshemmend. Bei Beschwerden wie etwa Hautausschlägen, Nierensteinen oder Rheuma, die mit Giftstoffen in Verbindung stehen können, sorgt das heimische Superfood oft für Linderung.
 
Brokkoli
 

Die besten Brokkolideen

Um den Verlust von Nährstoffen zu vermeiden, sollte Brokkoli nicht zu lange gekocht werden. Nur beim Dünsten und Garen auf niedriger Flamme bleiben die meisten wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Was viele nicht wissen: Auch der Strunk kann mitgegessen werden. Er ist ganz besonders gesund, weil er viele Nährstoffe sehr konzentriert enthält. Den Strunk einfach schälen und in dünne Scheiben schneiden, dann ein paar Minuten vor den Röschen in den Topf oder die Pfanne geben, weil er etwas länger zum Garen braucht.
 
Mit ein bisschen Kreativität wird Brokkoli auf dem Teller nie eintönig, sondern zum unverzichtbaren Sommergemüse. Denn wir wollen ja alle fit und gesund durch den Sommer, richtig? Ein Hoch auf Dich, Brokkoli!
 
Von Alina Stöver, Studentin der Politikwissenschaft und Assistentin in der Kommunikationsabteilung bei Marktschwärmer. Alina liebt gutes Essen und hat dieses Jahr ihren ersten eigenen Gemüsegarten angelegt. Mit ihrem Studium und ihrer Arbeit setzt sie sich für eine nachhaltige Zukunft ein.

Geschrieben von foodassemblyde

foodassemblyde

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Rezepte

40 min

Apfel-Walnuss-Tarte

Kurz vor den Feiertagen teilt unsere Landwirtin Kathrin Wiest vom  Biohof Hund eines ihrer liebsten saisonalen Rezepte: eine Apfel-Walnuss-Tarte, deren Rezept seit Generationen in ihrer Familie weitergegeben wird.Kathrin verbrachte ihre Wochenenden oft auf dem Hof ihrer Großeltern. Dort half sie bei der Heuernte, beim Melken der Kühe, bei der Gemüseernte und lernte früh, wie wichtig es ist zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. „Gutes Essen beginnt nicht in der Küche“, sagt sie, „sondern auf dem Feld.. Diese tiefe Verbundenheit zur Landwirtschaft begleitete sie durch ihre berufliche Laufbahn in der Gastronomie und prägt heute ihre Arbeit auf dem Biohof Hund, wo sie ihre Erfahrungen aus Gastronomie, ökologischem Landbau und Gartenbau verbindet.Für die Landwirtin ist die Arbeit auf dem Hof mehr als ein Beruf: „Es ist eine Rückkehr zu meinen Wurzeln“, erklärt sie, „eine bewusste Entscheidung für Nachhaltigkeit und Regionalität und ein Schritt in eine Zukunft, die Sinn macht – für meine Familie, unseren Hof und die Gesellschaft.“Dieses Rezept steht für die Werte, mit denen sie aufgewachsen ist: Einfachheit, Saisonalität und eine ehrliche Verbindung zum Land. Es werden Äpfel auf einer cremigen Walnussfüllung und einem zarten Butterboden angerichtet – ein leckerer Nachtisch für die Winterzeit.Speichere dir das Rezept für die Festtage!Apfel- & Walnuss-TarteZutaten: 300 g Dinkelmehl (zzgl. etwas zum Ausrollen) 120 g brauner Zucker 1 Prise Salz 2 mittelgroße Eier 200 g Butter (130 g kalt, 70 g weich, zzgl. etwas für die Form) 1 kg säuerliche Äpfel 2 EL Zitronensaft 150 g Walnusshälften 1 Päckchen Vanillezucker 50 g Honig 80 ml Sahne 1 Prise gemahlener Zimt Zubereitung:250 g Mehl, 70 g Zucker, Salz, 1 Ei und die kalte Butter in Stücken in eine Schüssel geben. Zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann kurz von Hand zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kaltstellen.Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft vermengen.Für die Füllung 50 g Walnüsse fein mahlen. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz sehr cremig schlagen. 1 Ei unterrühren. Gemahlene Nüsse und 50 g Mehl kurz unterheben.Den Ofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche auf ca. 30 cm Durchmesser ausrollen und eine gefettete 28-cm-Tarte- oder Springform damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.Die Walnusscreme auf dem Boden verteilen, die Apfelspalten darauflegen und die Tarte 25 Minuten auf einem Rost direkt über dem Ofenboden backen.In der Zwischenzeit die restlichen 100 g Walnüsse grob hacken. Honig, Sahne, Zimt und 20 g Butter in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Walnüsse unterrühren.Nach 25 Minuten Backzeit die Nussmischung auf den Äpfeln verteilen und die Tarte weitere 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen.In der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und mit Schlagsahne servieren.

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