Du möchtest mehr erfahren?

Schreib uns einfach eine  E-Mail.

40 min

Kein Vogel zwitschert mehr

# | Juni 2025

40 min

Veröffentlicht Februar 2026

Kein Vogel zwitschert mehr

Wir sprechen mit Ariel Brunner, Regionaldirektor von BirdLife International, darüber, warum der dramatische Rückgang der Vogelpopulationen in Europa nicht nur eine Tragödie für Naturliebhaber ist, sondern auch ein Warnsignal für die Zukunft unserer Ernährungssysteme.


Mit jahrzehntelanger Erfahrung im Naturschutz erklärt Ariel, wie die industrielle Landwirtschaft die Biodiversität – insbesondere bei Feldvögeln – massiv geschädigt hat, und wie ein Umdenken in unserer Art zu wirtschaften, zu konsumieren und uns politisch zu organisieren die Wende bringen könnte. Vom Verschwinden der Mehlschwalben in Südspanien bis zur weltweiten Ausbreitung von Monokulturen beleuchten wir, warum unser aktuelles Lebensmittelsystem ökologisch nicht tragfähig ist.


Doch es ist nicht nur eine Geschichte des ökologischen Niedergangs. Ariel gibt auch greifbare Hoffnungsschimmer: kooperative Projekte wie Olivares Vivos, die die Artenvielfalt in Olivenhainen wiederherstellen, und Ideen, wie auch Stadtbewohner ohne Garten Platz für Vögel schaffen können.

Hör es auf deiner Audio-Plattform

Geschrieben von Emilia Aguirre

Emilia Aguirre

Emilia Aguirre ist unsere Spezialistin für Awareness & Advocacy. Das bedeutet, dass sie ihre Tage damit verbringt, die unbequemen Fragen darüber zu stellen, wie unsere Lebensmittel angebaut, bepreist, etikettiert und verkauft werden. Sie ist die Gastgeberin von What The Field?!, einem Podcast voller Geschichten direkt vom Acker, fundierter Forschung und Gesprächen mit denjenigen, die die Zukunft der Ernährung gestalten (ob sie wollen oder nicht).

Inhalte teilen:

Weiter graben ...

40 min

Regeneration und Wirtschaftlichkeit

# | Dezember 2025

Wir sprechen mit Alessia Lenders, Head of Impact bei SLM Partners, einem führenden Investmentunternehmen, das zeigt, dass ökologische Landwirtschaft und solide finanzielle Ergebnisse miteinander vereinbar sind. Alessias Weg in die regenerative Landwirtschaft begann nicht auf dem Feld, sondern in der traditionellen Finanzwelt. Auf der Suche nach Investitionslösungen, die Biodiversität tatsächlich verbessern könnten, gelangte sie immer wieder zur Landwirtschaft – einer der größten Verursacher ökologischer Schäden, aber auch einer der vielversprechendsten Hebel für positive Veränderungen. Heute verwaltet SLM Partners mehr als 760 Millionen Dollar an Agrar- und Waldflächen in den USA, Australien und Europa. Der Ansatz ist einfach und zugleich transformativ: in Land investieren, mit erfahrenen Landwirten zusammenarbeiten und regenerative Systeme skalieren, die Böden aufbauen, Wasser schützen und langfristige Produktivität sichern. Das erwartet dich in dieser Folge 1. Die wirtschaftliche Logik hinter regenerativer Landwirtschaft Alessia erklärt, warum langfristiges, geduldiges Kapital gut zu regenerativen Übergängen passt: gesündere Böden, vielfältigere Einnahmequellen (einschließlich Kohlenstoffprojekten in Australien) und klimaresilientere Betriebe. Regenerative Systeme können die Rentabilität steigern, indem sie Kosten senken, Erträge stabilisieren und Zugang zu Bio- und Premium-Märkten schaffen. 2. Warum Investoren sich für Agrarland entscheiden Agrarland entwickelt sich anders als Aktien oder Anleihen und ist daher ein attraktives Diversifizierungsinstrument. SLM bietet zudem Zugang zu regenerativen Betrieben, die langfristig besser abschneiden können als konventionelle Systeme und gleichzeitig einen messbaren ökologischen Nutzen erzielen. 3. Die entscheidende Rolle der Landwirte SLMs Modell stellt die Landwirte in den Mittelpunkt. Das Unternehmen arbeitet mit erfahrenen Betrieben zusammen, die sich vergrössern möchten, aber nicht über das Kapital für Landkäufe verfügen. SLM erwirbt das Land, der Landwirt bewirtschaftet es, und beide verpflichten sich zu einer regenerativen Transition, die an den lokalen Kontext angepasst ist. 4. Ein klareres Bild durch Daten Von Bodenmikrobiologie über Wassermodellierung bis hin zu Biodiversitätsindikatoren und Kohlenstoffschätzungen sammelt SLM umfangreiche Daten, um Landschaftsveränderungen nachvollziehen zu können. Dadurch können wirtschaftliche Modelle entwickelt werden, die Dürren vorwegnehmen, Wassersicherheit bewerten und ökologische Ergebnisse nachweisen. 5. Regenerative Landwirtschaft ist kein Einheitsmodell Ob Mandelfelder in Spanien, Grasland in Australien oder Mischbetriebe in den USA – SLM passt regenerative Prinzipien den lokalen Gegebenheiten an. Einige Betriebe streben eine Biozertifizierung an, andere verfolgen einen ergebnisorientierten regenerativen Ansatz. Diese Folge beleuchtet die finanziellen Mechanismen hinter der regenerativen Landwirtschaft so tief wie nie zuvor. Sie zeigt, wie Kapital, Ökologie und Landwirtschaft zusammenwirken können, um ein widerstandsfähigeres Lebensmittelsystem zu schaffen. Wenn du dich je gefragt hast, ob regenerative Landwirtschaft finanziell oder ökologisch wirklich sinnvoll ist, solltest du diese Folge nicht verpassen.

Hören