Du möchtest mehr erfahren?

Schreib uns einfach eine  E-Mail.

Rezepte

min

Veröffentlicht März 2026

Abseits der Suppenschüssel – leckere Winterrezepte rund um Porree

Lauch, Porree, Winterlauch oder Breitlauch? Das Zwiebelgemüse ist mindestens genauso vielfältig wie seine Namensbezeichnungen. Dank seines herzhaften Aromas findet er vor allem als geschmacksgebende Komponente in Suppen und Eintöpfen Verwendung. Das Stangengemüse schmeckt dabei nicht nur in Suppen gut, sondern entfaltet auch in einem Auflauf oder Salat sein Aroma. Du dachtest immer, Lauch ist langweilig? Von wegen! In diesem Artikel liefern wir dir drei herzhafte Rezepte rund um das Wintergemüse. Viel Spaß beim Nachkochen!

Geschmorter Lauch aus dem Ofen

Foto © E. Fénot / D. Brunet – 180°C

 

Dieser geschmorte Ofenlauch ist nicht nur schnell zubereitet, sondern auch super lecker. Durch die schonende Garart behält der Lauch seine zarte Textur und entfaltet im Ofen sein volles Aroma. Genieße das Ofengemüse als delikate Beilage oder leichtes Hauptgericht.

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 Lauchstangen 
  • 40 cl Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • 2 Zwiebeln 
  • 2 Kartoffeln
  • Thymian
  • Lorbeerblatt
  • Rosmarin
  • Butter
  • Zucker
  • Salz und Pfeffer

So geht´s:

  1. Lauch gründlich waschen, in 10-15 cm lange Stücke schneiden und längs halbieren.
  2. Die vorbereiteten Lauchstücke 1-2 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren und anschließend abtropfen lassen.
  3. Kartoffeln und Zwiebeln schälen, in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  4. Das Blech zuerst mit den Kartoffelscheiben, dann den Zwiebeln und schließlich dem Lauch belegen.
  5. Mit Salz, Pfeffer, Thymian, Lorbeer und Rosmarin würzen.
  6. Zum Schluss die Brühe über das Gemüse gießen und nach Belieben etwas Butter und 3-4 Prisen Zucker darübergeben.
  7. Das Blech in den auf 200 °C vorgeheizten Ofen schieben und 25-30 Minuten backen, bis das Gemüse eine leichte Bräunung annimmt und die Brühe eingezogen ist.

 

Winterlicher Clafoutis mit Lauch

Traditionell in der französischen Küche zuhause, wird Clafoutis normalerweise aus einem süßen Teig und frischen Kirschen zubereitet. Anstelle von Obst setzen wir in unserer winterlichen Variante auf Lauch. Diese herzhafte Variante des klassischen Clafoutis vereint den lockeren Teig mit der einzigartigen Würze von geschmortem Lauch.

© E. Fénot / D. Brunet – 180°C

Du brauchst:

  • 1 kg Lauch 
  • 1 Stück Butter
  • 4 Eier 
  • pflanzliches Öl 
  • 80 g Bio-Mehl (T65)
  • Muskatnuss
  • 1/2 Liter Vollmilch 
  • 50 g Käse (hier: Halbweichkäse)
  • Salz
  • 50 g Pfeffer
© E. Fénot / D. Brunet – 180°C

So geht´s:

  1. Lauch waschen, grüne Spitzen entfernen, halbieren und fein schneiden.
  2. In einer großen Pfanne 4-6 EL Olivenöl erhitzen, den geschnittenen Lauch hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und abgedeckt bei geringer Hitze 15 Minuten garen.
  3. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  4. Mehl, Eier und Milch zu einer Masse vermengen, den gegarten Lauch unterheben und mit geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. 
  5. Die Mischung in eine gefettete Kastenform gießen und die Käsescheiben darauf platzieren. 
  6. Die Kuchenform für 40 Minuten in den Ofen schieben und anschließend noch warm oder kalt genießen.

Zero-Waste-Tipp: Nutze das übrig gebliebene Grün des Lauches für eine aromatische Gemüsebrühe. Hierfür ein paar der grünen Blätter, Thymian, Lorbeerblätter, Petersilienstängel und Sellerieblätter zu einem “Strauß” zusammenbinden und in einem Topf mit Wasser auskochen. Du brauchst im Moment keine Brühe? Dann bewahre den “Strauß” in einem Zip-Beutel an einem kühlen Ort oder im Gefrierfach auf.

Lauchsalat mit aromatischer Vinaigrette

Wusstest du, dass du Lauch auch in einem Salat genießen kannst? Getoppt mit einem Hauch von gehacktem Schnittlauchs, Parmesanspänen und grobem Meersalz wird dieser Salat zu einem wahren Hingucker. Ideal als erfrischende Vorspeise oder Beilage.

Foto © E. Fénot / D. Brunet – 180°C

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Lauchstangen (je nach Größe mehr oder weniger)
  • grobes Salz
  • Olivenöl
  • Balsamico-Essig
  • Tamari (oder Sojasauce)
  • Schnittlauch
  • Parmesan
  • feines Salz
  • schwarzer Pfeffer

So geht’s:

  1. Den Lauch gründlich waschen, die Wurzeln abschneiden und das Grün vom weißen Teil des Lauchs trennen.
  2. Schneide den Lauch in 10 cm lange Abschnitte und binde jeweils ein Bündel mit den Weißen sowie ein Bündel mit den grünen Lauchstücken zusammen.
  3. Die Bündel in reichlich kochendes und gesalzenes Wasser geben und etwa 25 Minuten köcheln lassen.
  4. Danach im kalten Wasser abkühlen lassen, abtropfen und leicht ausdrücken.
  5. Die Schnüre von den Bündeln abschneiden und die Lauchstücke trocken tupfen.
  6. Das Grün und das Weiß der Länge nach in zwei oder drei Teile schneiden (je nach Größe der Blätter und Stängel) und in tiefen Tellern anrichten.
  7. Den Salat mit einem Schuss Essig, Tamari (mild) und Olivenöl beträufeln und anschließend mit etwas gehacktem Schnittlauch, Parmesanspänen und grobem Meersalz garnieren

 

Frischen Lauch aus deiner Region findest du bei Marktschwärmer.

 

 

Bilder und Rezept © E. Fénot / D. Brunet – 180°C

 

Geschrieben von foodassemblyde

foodassemblyde

Inhalte teilen:

Weiter graben ...

Rezepte

40 min

Apfel-Walnuss-Tarte

Kurz vor den Feiertagen teilt unsere Landwirtin Kathrin Wiest vom  Biohof Hund eines ihrer liebsten saisonalen Rezepte: eine Apfel-Walnuss-Tarte, deren Rezept seit Generationen in ihrer Familie weitergegeben wird.Kathrin verbrachte ihre Wochenenden oft auf dem Hof ihrer Großeltern. Dort half sie bei der Heuernte, beim Melken der Kühe, bei der Gemüseernte und lernte früh, wie wichtig es ist zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. „Gutes Essen beginnt nicht in der Küche“, sagt sie, „sondern auf dem Feld.. Diese tiefe Verbundenheit zur Landwirtschaft begleitete sie durch ihre berufliche Laufbahn in der Gastronomie und prägt heute ihre Arbeit auf dem Biohof Hund, wo sie ihre Erfahrungen aus Gastronomie, ökologischem Landbau und Gartenbau verbindet.Für die Landwirtin ist die Arbeit auf dem Hof mehr als ein Beruf: „Es ist eine Rückkehr zu meinen Wurzeln“, erklärt sie, „eine bewusste Entscheidung für Nachhaltigkeit und Regionalität und ein Schritt in eine Zukunft, die Sinn macht – für meine Familie, unseren Hof und die Gesellschaft.“Dieses Rezept steht für die Werte, mit denen sie aufgewachsen ist: Einfachheit, Saisonalität und eine ehrliche Verbindung zum Land. Es werden Äpfel auf einer cremigen Walnussfüllung und einem zarten Butterboden angerichtet – ein leckerer Nachtisch für die Winterzeit.Speichere dir das Rezept für die Festtage!Apfel- & Walnuss-TarteZutaten: 300 g Dinkelmehl (zzgl. etwas zum Ausrollen) 120 g brauner Zucker 1 Prise Salz 2 mittelgroße Eier 200 g Butter (130 g kalt, 70 g weich, zzgl. etwas für die Form) 1 kg säuerliche Äpfel 2 EL Zitronensaft 150 g Walnusshälften 1 Päckchen Vanillezucker 50 g Honig 80 ml Sahne 1 Prise gemahlener Zimt Zubereitung:250 g Mehl, 70 g Zucker, Salz, 1 Ei und die kalte Butter in Stücken in eine Schüssel geben. Zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann kurz von Hand zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kaltstellen.Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft vermengen.Für die Füllung 50 g Walnüsse fein mahlen. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz sehr cremig schlagen. 1 Ei unterrühren. Gemahlene Nüsse und 50 g Mehl kurz unterheben.Den Ofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche auf ca. 30 cm Durchmesser ausrollen und eine gefettete 28-cm-Tarte- oder Springform damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.Die Walnusscreme auf dem Boden verteilen, die Apfelspalten darauflegen und die Tarte 25 Minuten auf einem Rost direkt über dem Ofenboden backen.In der Zwischenzeit die restlichen 100 g Walnüsse grob hacken. Honig, Sahne, Zimt und 20 g Butter in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Walnüsse unterrühren.Nach 25 Minuten Backzeit die Nussmischung auf den Äpfeln verteilen und die Tarte weitere 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen.In der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und mit Schlagsahne servieren.

Lesen