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Rezepte

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Veröffentlicht März 2026

Zero Waste Rezepte mit Pizzarand

Wer kennt das nicht: Die Pizza im Restaurant ist mal wieder ein bisschen zu groß gewesen und weil einfach nicht mehr in den Magen passt, isst man lieber nur noch den Teil mit Belag und lässt den Rand auf dem Teller liegen. Und dann liegen sie da, die abgeknabberten Pizzaränder, schauen einen traurig an und man ist hin und hergerissen, wie man nun weiter damit verfahren soll. Eins steht fest, wenn man den Rand jetzt nicht mitnimmt, wird er definitiv im Müll landen. Also lautet die Antwort: Mitnehmen und Verwerten! Ganz einfach in eine Serviette wickeln, in die Tasche packen und am nächsten Tag etwas leckeres daraus zubereiten. Hier kommen drei Ideen! 

Italienischer Brotsalat mit Pizzarand (Pizzanella)

Du brauchst: 

  • Übrig gebliebenen Pizzarand 
  • 400 g verschiedene Tomaten 
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Schalotten 
  • 2 EL Olivenöl 
  • 2 EL Weißweinessig 
  • 1 handvoll frischer Basilikum
  • Salz, Pfeffer

So geht`s:

    1. Den Knoblauch und die Schalotten schälen und in fein hacken.
    2. Den Pizzarand in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anrösten. Den Knoblauch dazugeben und kurz mit anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, aus der Pfanne nehmen und Beiseite stellen. 
    3. Die Tomaten, waschen, würfeln und in eine Schüssel geben. Den angerösteten Pizzarand dazugeben, gehackte Schalotten, Olivenöl, Weißweinessig und eine Handvoll frischen Basilikum hinzufügen. Alles gut miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Pizzarand-Croutons mit Kohlsalat

Du brauchst: 

Für die Pizzarand-Croutons: 

  • Übrig gebliebenen Pizzarand
  • Olivenöl
  • 3 Zweige Rosmarin 
  • Salz

Für den Salat: 

  • 1/2 Kohlrabi
  • 100 g Weißkohl
  • 5 Blätter Radicchio oder Chicoree

Für das Dressing: 

  • 150 g Joghurt
  • ½ TL Senf 
  • 1 Prise Zucker 
  • 1 TL Apfelessig
  • Salz, Pfeffer
  • 30 g geriebener regionaler Hartkäse

So geht`s:

  1. Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. 
  2. Den Pizzarand in kleine Würfel schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Mit Olivenöl, Salz, Pfeffer einreiben. Ein paar Zweige Rosmarin mit auf das Backblech geben und alles für ca. 5-10 Minuten rösten. 
  3. In der Zwischenzeit die Radicchioblätter abzupfen, waschen und in Streifen schneiden. Den Weißkohl ebenfalls in feine Streifen schneiden. Den Kohlrabi schälen und in feine Stifte schneiden (ca. 2 mm). Alles in eine Schüssel geben und Beiseite stellen. 
  4. Für das Dressing alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verrühren.
  5. Die Pizzarand-Croutons mit zum Salat in die Schüssel geben und alles mit dem Dressing vermischen. Fertig! 

Salt & Vinegar Pizzarand-Chips

Du brauchst: 

  • Übrig gebliebenen Pizzarand
  • 2 EL Olivenöl 
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Weißweinessig 
  • Eine Prise Zucker

So geht`s: 

  1. Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. 
  2. Den Pizzarand in feine Scheiben schneiden und mit Olivenöl, Salz, Weißweinessig und einer Prise Zucker einreiben. 
  3. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und so verteilen, dass keine Stücke übereinander liegen. 
  4. Im Ofen ca. 5 -10 Minuten rösten, bis sie eine goldgelbe Farbe angenommen haben. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Mit Kräutern und geröstetem Knoblauch verfeinern und schon ist das der perfekte Snack für einen Filmabend mit Freunden.

 

Noch ein kleiner Hinweis: Diese Rezepte gelingen nicht nur mit übrig gebliebenem Pizzarand. Sie funktionieren genauso gut mit allen anderen vergessenen Brotsorten wie Baguette, Ciabatta, Brezeln etc. Vor allem der Brotsalat mit Tomate eignet sich hervorragend, um auch richtig hartes Brot wieder schmackhaft zu machen. Tatsache ist: Solange etwas nicht schlecht ist und schimmelt, muss es nicht weggeschmissen werden und kann mit etwas Mut und Kreativität in absoluten Genuss verwandelt werden.

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Fotos und Text © Hanna Löhr

Geschrieben von foodassemblyde

foodassemblyde

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Rezepte

40 min

Apfel-Walnuss-Tarte

Kurz vor den Feiertagen teilt unsere Landwirtin Kathrin Wiest vom  Biohof Hund eines ihrer liebsten saisonalen Rezepte: eine Apfel-Walnuss-Tarte, deren Rezept seit Generationen in ihrer Familie weitergegeben wird.Kathrin verbrachte ihre Wochenenden oft auf dem Hof ihrer Großeltern. Dort half sie bei der Heuernte, beim Melken der Kühe, bei der Gemüseernte und lernte früh, wie wichtig es ist zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. „Gutes Essen beginnt nicht in der Küche“, sagt sie, „sondern auf dem Feld.. Diese tiefe Verbundenheit zur Landwirtschaft begleitete sie durch ihre berufliche Laufbahn in der Gastronomie und prägt heute ihre Arbeit auf dem Biohof Hund, wo sie ihre Erfahrungen aus Gastronomie, ökologischem Landbau und Gartenbau verbindet.Für die Landwirtin ist die Arbeit auf dem Hof mehr als ein Beruf: „Es ist eine Rückkehr zu meinen Wurzeln“, erklärt sie, „eine bewusste Entscheidung für Nachhaltigkeit und Regionalität und ein Schritt in eine Zukunft, die Sinn macht – für meine Familie, unseren Hof und die Gesellschaft.“Dieses Rezept steht für die Werte, mit denen sie aufgewachsen ist: Einfachheit, Saisonalität und eine ehrliche Verbindung zum Land. Es werden Äpfel auf einer cremigen Walnussfüllung und einem zarten Butterboden angerichtet – ein leckerer Nachtisch für die Winterzeit.Speichere dir das Rezept für die Festtage!Apfel- & Walnuss-TarteZutaten: 300 g Dinkelmehl (zzgl. etwas zum Ausrollen) 120 g brauner Zucker 1 Prise Salz 2 mittelgroße Eier 200 g Butter (130 g kalt, 70 g weich, zzgl. etwas für die Form) 1 kg säuerliche Äpfel 2 EL Zitronensaft 150 g Walnusshälften 1 Päckchen Vanillezucker 50 g Honig 80 ml Sahne 1 Prise gemahlener Zimt Zubereitung:250 g Mehl, 70 g Zucker, Salz, 1 Ei und die kalte Butter in Stücken in eine Schüssel geben. Zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann kurz von Hand zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kaltstellen.Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft vermengen.Für die Füllung 50 g Walnüsse fein mahlen. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz sehr cremig schlagen. 1 Ei unterrühren. Gemahlene Nüsse und 50 g Mehl kurz unterheben.Den Ofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche auf ca. 30 cm Durchmesser ausrollen und eine gefettete 28-cm-Tarte- oder Springform damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.Die Walnusscreme auf dem Boden verteilen, die Apfelspalten darauflegen und die Tarte 25 Minuten auf einem Rost direkt über dem Ofenboden backen.In der Zwischenzeit die restlichen 100 g Walnüsse grob hacken. Honig, Sahne, Zimt und 20 g Butter in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Walnüsse unterrühren.Nach 25 Minuten Backzeit die Nussmischung auf den Äpfeln verteilen und die Tarte weitere 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen.In der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und mit Schlagsahne servieren.

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