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Rezepte

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Veröffentlicht März 2026

Andreas Balsamico-Kürbis-Risotto

Reis wird in Norditalien seit dem Mittelalter angebaut und ist daher eine sehr beliebte Zutat, die seit jeher in der Volksernährung und in einer Vielzahl von Rezepten enthalten ist.

Wenn es um Reisgerichte geht, ist Risotto die erste Wahl der Italiener: ein Reis mit einem hohen Stärkegehalt, der sich während des Kochens durch ständiges Rühren (mantecatura genannt) löst und ihm sein cremiges Aussehen verleiht. Die Stärke spielt eine doppelte Rolle: Sie macht die Textur des Reises cremig und samtig und bewahrt die Aromen, die durch die für das Risottogericht charakteristischen Begleitzutaten, wie z. B. den Kürbis, hinzugefügt werden.

Kürbisrisotto ist ein traditionelles Gericht, das vor allem im Winter verzehrt wird, wenn andere Gemüsesorten naturgemäß weniger reichlich vorhanden sind: Kürbis eignet sich in der Tat gut für die Lagerung über den Winter.  Heute möchten wir Ihnen das Familienrezept unseres italienischen Landwirts Danilo vorstellen, eine Version mit Balsamico-Essig ohne Weißwein.



(Fast) Alle Zutaten für das Risotto findest du hier.

Zubereitung:

Der erste Schritt ist die Zubereitung der Gemüsebrühe, die zum Kochen des Reises verwendet wird. Wenn du wenig Zeit hast, kannst diesen Schritt auch auslassen und stattdessen eine fertige Gemüsebrühe oder einen Gemüsebrühwürfel verwenden.

  1. Zwei Karotten, ein Stück Sellerie und eine kleine goldene Zwiebel in einen großen Topf geben. Ein Esslöffel Salz und etwa 750 ml Wasser hinzufügen und mindestens 30 Minuten lang kochen lassen. 
  2. In der Zwischenzeit den Kürbis putzen und in 1 cm große Würfel schneiden. 
  3. 30 g Butter in einer mittelgroßen Pfanne erhitzen, am besten in einer Pfanne mit Antihaftbeschichtung. Dann den Reis hinzugeben und bei starker Hitze 1-2 Minuten unter Rühren rösten. 
  4. Sobald der Reis geröstet ist, mit so viel Brühe aufgießen, dass er bedeckt ist, und die Hitze reduzieren. 
  5. Nach etwa 4 Minuten die Kürbisstücke zugeben und 10-12 Minuten kochen lassen, dabei nach und nach weitere Kellen Brühe zugeben, sobald die vorherige Menge absorbiert ist. Rühre den Reis aber so wenig wie möglich um. 
  6. Sobald der Reis gar ist, die restliche Butter, den geriebenen Parmigiano Reggiano und ein wenig gehackten Rosmarin hinzufügen.
  7. Vor dem Servieren das Risotto mit einem großzügigen Spritzer Balsamico beträufeln.


    Guten Appetit!


Geschrieben von Farmers of CrowdFarming

Farmers of CrowdFarming

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Rezepte

40 min

Apfel-Walnuss-Tarte

Kurz vor den Feiertagen teilt unsere Landwirtin Kathrin Wiest vom  Biohof Hund eines ihrer liebsten saisonalen Rezepte: eine Apfel-Walnuss-Tarte, deren Rezept seit Generationen in ihrer Familie weitergegeben wird.Kathrin verbrachte ihre Wochenenden oft auf dem Hof ihrer Großeltern. Dort half sie bei der Heuernte, beim Melken der Kühe, bei der Gemüseernte und lernte früh, wie wichtig es ist zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. „Gutes Essen beginnt nicht in der Küche“, sagt sie, „sondern auf dem Feld.. Diese tiefe Verbundenheit zur Landwirtschaft begleitete sie durch ihre berufliche Laufbahn in der Gastronomie und prägt heute ihre Arbeit auf dem Biohof Hund, wo sie ihre Erfahrungen aus Gastronomie, ökologischem Landbau und Gartenbau verbindet.Für die Landwirtin ist die Arbeit auf dem Hof mehr als ein Beruf: „Es ist eine Rückkehr zu meinen Wurzeln“, erklärt sie, „eine bewusste Entscheidung für Nachhaltigkeit und Regionalität und ein Schritt in eine Zukunft, die Sinn macht – für meine Familie, unseren Hof und die Gesellschaft.“Dieses Rezept steht für die Werte, mit denen sie aufgewachsen ist: Einfachheit, Saisonalität und eine ehrliche Verbindung zum Land. Es werden Äpfel auf einer cremigen Walnussfüllung und einem zarten Butterboden angerichtet – ein leckerer Nachtisch für die Winterzeit.Speichere dir das Rezept für die Festtage!Apfel- & Walnuss-TarteZutaten: 300 g Dinkelmehl (zzgl. etwas zum Ausrollen) 120 g brauner Zucker 1 Prise Salz 2 mittelgroße Eier 200 g Butter (130 g kalt, 70 g weich, zzgl. etwas für die Form) 1 kg säuerliche Äpfel 2 EL Zitronensaft 150 g Walnusshälften 1 Päckchen Vanillezucker 50 g Honig 80 ml Sahne 1 Prise gemahlener Zimt Zubereitung:250 g Mehl, 70 g Zucker, Salz, 1 Ei und die kalte Butter in Stücken in eine Schüssel geben. Zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann kurz von Hand zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kaltstellen.Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft vermengen.Für die Füllung 50 g Walnüsse fein mahlen. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz sehr cremig schlagen. 1 Ei unterrühren. Gemahlene Nüsse und 50 g Mehl kurz unterheben.Den Ofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche auf ca. 30 cm Durchmesser ausrollen und eine gefettete 28-cm-Tarte- oder Springform damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.Die Walnusscreme auf dem Boden verteilen, die Apfelspalten darauflegen und die Tarte 25 Minuten auf einem Rost direkt über dem Ofenboden backen.In der Zwischenzeit die restlichen 100 g Walnüsse grob hacken. Honig, Sahne, Zimt und 20 g Butter in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Walnüsse unterrühren.Nach 25 Minuten Backzeit die Nussmischung auf den Äpfeln verteilen und die Tarte weitere 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen.In der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und mit Schlagsahne servieren.

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