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Rezepte

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Veröffentlicht März 2026

Zwiebel-Anbau: eine Familiensache

Lieber CrowdFarmer,

wir haben vor bereits fast drei Monaten deine Zwiebeln gepflanzt und uns seitdem um sie gekümmert. Und um uns die Arbeit leichter zu machen, hat die ganze Familie Hand angelegt!


In diesem Jahr erfolgte die Pflanzung zur rechten Zeit im März, da wir für ein paar Wochen in den Genuss von schönem Wetter kamen. Aber leider hatten wir danach im April eine Dürreperiode mit null Millimetern … Die Natur braucht bekanntlich nicht nur Sonne, sondern auch Regen.

In der Region von Roscoff fallen in normalen Zeiten ausreichend Niederschläge, aber dieser Monat April war so außergewöhnlich trocken, dass sich einige Farmen mit Bewässerung behelfen mussten. Wir selbst haben kein Bewässerungssystem, weil es für diese Kultur in normalen Zeiten nicht notwendig ist. Da das Klima in den letzten Jahren aber besonders wechselhaft geworden ist, werden wir eines Tages vielleicht auch auf dieses System zurückgreifen müssen.

Es ist gerade dein Engagement, das es uns ermöglicht, Investitionen in Erwägung zu ziehen, um die Lebensfähigkeit und Erhaltung dieser historischen Kultur zu gewährleisten und unser Projekt voranzubringen. Dafür vielen Dank!



Wir kümmern uns derzeit um die neue Ernte und verhätscheln sie! Wie du auf dem Foto sehen kannst, sind die Gassen sauber, da sie regelmäßig gehackt werden. Das Blattwerk der Zwiebeln ist sehr grün und wir hoffen auf ein wenig Hitze in den kommenden Wochen, damit die Knollen dicker werden und wir kommenden August schöne Zwiebeln ernten können.

Dies ist unser zweites Jahr mit CrowdFarming und wir denken bereits an die Ernte und den Versand deiner Zwiebeln. Wir hoffen, in diesem Jahr unseren Betrieb (der noch immer ein Familienbetrieb ist) neu organisieren zu können, um deine Kartons bestmöglich vorzubereiten und sie zum vereinbarten Termin auszuliefern.

Wir bieten dieses Jahr auf CrowdFarming außerdem ein neues Produkt an: unsere traditionellen Schalotten.


Wir bauen die traditionellen Schalotten nach der Methode an, die uns von unseren Eltern vererbt wurde, die sie wiederum von ihren Eltern geerbt hatten, und dies über Dutzende und Dutzende von Jahren hinweg (wir könnten jetzt sogar in Hunderten von Jahren rechnen!).


Wir pflanzen die Schalottenknollen zwischen Januar und März und ernten sie Ende Juni/Anfang Juli. Wir warten, bis sie gut getrocknet sind, bevor wir sie aufsammeln. Dann lagern wir sie vor Feuchtigkeit geschützt an einem gut belüfteten Ort und können sie so mehrere Monate lang bis praktisch zur nächsten Ernte aufbewahren!

Unsere Schalotten werden nach den Vorgaben des biologischen Landbaus angebaut. Sie sind süßer als die Roscoff-Zwiebeln und werden in rohem Zustand besonders in Salaten geschätzt. Wie du auch auf dem Foto sehen kannst, sind die Pflanzen gut gewachsen und sehr grün. Jetzt wünschen wir uns, dass die Knollen dicker werden!



Ich hoffe, dass du zufrieden warst und für eine weitere Erfahrung mit uns bereit bist. Was uns betrifft, solltest du wissen, dass wir unser Bestes tun werden, damit du auch in diesem Jahr wunschlos glücklich wirst und unsere besten Zwiebelgewächse genießen kannst.


Tiphaine Quemener – Ferme de Kergus

Geschrieben von Farmers of CrowdFarming

Farmers of CrowdFarming

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Rezepte

40 min

Apfel-Walnuss-Tarte

Kurz vor den Feiertagen teilt unsere Landwirtin Kathrin Wiest vom  Biohof Hund eines ihrer liebsten saisonalen Rezepte: eine Apfel-Walnuss-Tarte, deren Rezept seit Generationen in ihrer Familie weitergegeben wird.Kathrin verbrachte ihre Wochenenden oft auf dem Hof ihrer Großeltern. Dort half sie bei der Heuernte, beim Melken der Kühe, bei der Gemüseernte und lernte früh, wie wichtig es ist zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. „Gutes Essen beginnt nicht in der Küche“, sagt sie, „sondern auf dem Feld.. Diese tiefe Verbundenheit zur Landwirtschaft begleitete sie durch ihre berufliche Laufbahn in der Gastronomie und prägt heute ihre Arbeit auf dem Biohof Hund, wo sie ihre Erfahrungen aus Gastronomie, ökologischem Landbau und Gartenbau verbindet.Für die Landwirtin ist die Arbeit auf dem Hof mehr als ein Beruf: „Es ist eine Rückkehr zu meinen Wurzeln“, erklärt sie, „eine bewusste Entscheidung für Nachhaltigkeit und Regionalität und ein Schritt in eine Zukunft, die Sinn macht – für meine Familie, unseren Hof und die Gesellschaft.“Dieses Rezept steht für die Werte, mit denen sie aufgewachsen ist: Einfachheit, Saisonalität und eine ehrliche Verbindung zum Land. Es werden Äpfel auf einer cremigen Walnussfüllung und einem zarten Butterboden angerichtet – ein leckerer Nachtisch für die Winterzeit.Speichere dir das Rezept für die Festtage!Apfel- & Walnuss-TarteZutaten: 300 g Dinkelmehl (zzgl. etwas zum Ausrollen) 120 g brauner Zucker 1 Prise Salz 2 mittelgroße Eier 200 g Butter (130 g kalt, 70 g weich, zzgl. etwas für die Form) 1 kg säuerliche Äpfel 2 EL Zitronensaft 150 g Walnusshälften 1 Päckchen Vanillezucker 50 g Honig 80 ml Sahne 1 Prise gemahlener Zimt Zubereitung:250 g Mehl, 70 g Zucker, Salz, 1 Ei und die kalte Butter in Stücken in eine Schüssel geben. Zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann kurz von Hand zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kaltstellen.Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft vermengen.Für die Füllung 50 g Walnüsse fein mahlen. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz sehr cremig schlagen. 1 Ei unterrühren. Gemahlene Nüsse und 50 g Mehl kurz unterheben.Den Ofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche auf ca. 30 cm Durchmesser ausrollen und eine gefettete 28-cm-Tarte- oder Springform damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.Die Walnusscreme auf dem Boden verteilen, die Apfelspalten darauflegen und die Tarte 25 Minuten auf einem Rost direkt über dem Ofenboden backen.In der Zwischenzeit die restlichen 100 g Walnüsse grob hacken. Honig, Sahne, Zimt und 20 g Butter in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Walnüsse unterrühren.Nach 25 Minuten Backzeit die Nussmischung auf den Äpfeln verteilen und die Tarte weitere 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen.In der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und mit Schlagsahne servieren.

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