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Rezepte

40 min

Veröffentlicht Februar 2026

Apfel-Walnuss-Tarte

Kurz vor den Feiertagen teilt unsere Landwirtin Kathrin Wiest vom  Biohof Hund eines ihrer liebsten saisonalen Rezepte: eine Apfel-Walnuss-Tarte, deren Rezept seit Generationen in ihrer Familie weitergegeben wird.

Kathrin verbrachte ihre Wochenenden oft auf dem Hof ihrer Großeltern. Dort half sie bei der Heuernte, beim Melken der Kühe, bei der Gemüseernte und lernte früh, wie wichtig es ist zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. „Gutes Essen beginnt nicht in der Küche“, sagt sie, „sondern auf dem Feld.. Diese tiefe Verbundenheit zur Landwirtschaft begleitete sie durch ihre berufliche Laufbahn in der Gastronomie und prägt heute ihre Arbeit auf dem Biohof Hund, wo sie ihre Erfahrungen aus Gastronomie, ökologischem Landbau und Gartenbau verbindet.

Für die Landwirtin ist die Arbeit auf dem Hof mehr als ein Beruf: „Es ist eine Rückkehr zu meinen Wurzeln“, erklärt sie, „eine bewusste Entscheidung für Nachhaltigkeit und Regionalität und ein Schritt in eine Zukunft, die Sinn macht – für meine Familie, unseren Hof und die Gesellschaft.“

Dieses Rezept steht für die Werte, mit denen sie aufgewachsen ist: Einfachheit, Saisonalität und eine ehrliche Verbindung zum Land. Es werden Äpfel auf einer cremigen Walnussfüllung und einem zarten Butterboden angerichtet – ein leckerer Nachtisch für die Winterzeit.

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Apfel- & Walnuss-Tarte

Zutaten:

  • 300 g Dinkelmehl (zzgl. etwas zum Ausrollen)
  • 120 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 mittelgroße Eier
  • 200 g Butter (130 g kalt, 70 g weich, zzgl. etwas für die Form)
  • 1 kg säuerliche Äpfel
  • 2 EL Zitronensaft
  • 150 g Walnusshälften
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50 g Honig
  • 80 ml Sahne
  • 1 Prise gemahlener Zimt

Zubereitung:

250 g Mehl, 70 g Zucker, Salz, 1 Ei und die kalte Butter in Stücken in eine Schüssel geben. Zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann kurz von Hand zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kaltstellen.

Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft vermengen.

Für die Füllung 50 g Walnüsse fein mahlen. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz sehr cremig schlagen. 1 Ei unterrühren. Gemahlene Nüsse und 50 g Mehl kurz unterheben.

Den Ofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche auf ca. 30 cm Durchmesser ausrollen und eine gefettete 28-cm-Tarte- oder Springform damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Die Walnusscreme auf dem Boden verteilen, die Apfelspalten darauflegen und die Tarte 25 Minuten auf einem Rost direkt über dem Ofenboden backen.

In der Zwischenzeit die restlichen 100 g Walnüsse grob hacken. Honig, Sahne, Zimt und 20 g Butter in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Walnüsse unterrühren.

Nach 25 Minuten Backzeit die Nussmischung auf den Äpfeln verteilen und die Tarte weitere 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

In der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und mit Schlagsahne servieren.

Geschrieben von Sofia Cadahia

Sofia Cadahia

Sofia is part of the Impact and Sustainability team at CrowdFarming, working at the intersection of nutrition, sustainability, and environmental justice. As a Registered Dietitian Nutritionist with a background in Digital Marketing, she uses storytelling to explore how food systems shape health, equity, and environmental outcomes, as well as the often unseen forces that determine who benefits, who bears the cost, and what ends up on our plates.

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Nachhaltige Festtage

Wenn es um Festtagsrezepte geht, haben die meisten Familien eine Liste bewährter Klassiker, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Sie sind tief in der Tradition verwurzelt – aber nicht immer in der Saisonalität. Gleichzeitig bleibt Lebensmittelverschwendung in ganz Europa ein großes Problem: Pro Person werden jedes Jahr mehr als 130 kg Lebensmittel weggeworfen. Vielleicht ist es an der Zeit, unser Festtagsmenü neu zu denken – nicht um traditionelle Gerichte zu ersetzen, sondern um sie mit Rezepten zu ergänzen, die saisonale Produkte in den Mittelpunkt stellen, Reste besser nutzen und dabei helfen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Saisonale Produkte optimal nutzen Beilagen sind ideal, um saisonale Produkte auf dem Festtagstisch in Szene zu setzen. Statt importiertes und nicht saisonales Gemüse zu kaufen, greif zu regionalem Wintergemüse wie Lauch, Kohl oder Kürbis. Weitere Winterprodukte für dein Festtagsmenü: Wurzelgemüse: Karotten, Pastinaken, Rüben, Rote Bete, Knollensellerie Kohlgemüse: Weißkohl, Grünkohl, Rosenkohl, Blumenkohl Kürbis- und Squashsorten Lauch, Zwiebeln, Schalotten Äpfel, Birnen, Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse) Saisonale Alternativen zu Festtagsklassikern Ersetze grüne Bohnen aus dem Sommer durch eine Mischung aus geröstetem Wintergemüse mit Rosenkohl, Kohl, Blumenkohl und dem Wurzelgemüse, das du gerade zur Hand hast. Gib deinem Kartoffelpüree mehr saisonale Vielfalt, indem du Pastinaken, Rüben oder Knollensellerie untermischst. Verleihe Salaten einen winterlichen Twist, indem du Kopfsalat durch saisonale Blattgemüse wie Grünkohl, Spinat oder Mangold ersetzt. Ergänze Hülsenfrüchte, Wurzelgemüse, Nüsse und Samen für eine sättigende, saisonale Beilage. Lebensmittelverschwendung während der Feiertage reduzieren Schalen, Kerne, Stiele und Blätter von Gemüseresten können Teil des Essens werden, statt im Müll zu landen. Kürbiskerne lassen sich zum Beispiel mit etwas Olivenöl und Gewürzen rösten und werden so zu einem knusprigen Snack. Überreifes Obst kann zu einem schnellen, selbstgemachten Kompott oder einer Marmelade verarbeitet werden. Einfache Tipps zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung bei der Menüplanung: Menüs rund um Zutaten planen: Statt zuerst Rezepte auszuwählen, beginne mit einer kurzen Liste zentraler Zutaten (zum Beispiel: ein Kürbis, ein Kohl, Hülsenfrüchte, Kräuter) und entwickle Gerichte, die diese Zutaten gemeinsam nutzen. So bleiben weniger angebrochene Lebensmittel übrig und Reste lassen sich leichter verwerten. Beilagen wählen, die sich gut weiterverwenden lassen: Geröstetes Gemüse kann am nächsten Tag zu Suppe, Salattopping oder Füllung für Quiches oder Aufläufe werden. Schalen, Stiele und Blätter neu denken Karottengrün und die grünen Teile vom Lauch eignen sich hervorragend für Brühen. Kürbisschalen können geröstet oder püriert werden. Kräuterstiele sind ideal für aromatisierte Öle oder Fonds 3 einfache Festtagsbeilagen mit saisonalen Zutaten   Warmer Rosenkohl-Erntesalat Zutaten: Für den Salat: 450 g frischer Rosenkohl 1 EL Olivenöl 2 große Karotten 60 g getrocknete Cranberries ½ Apfel, in Scheiben geschnitten 60 g Pistazien 3 EL Ziegenkäse Zitronen-Parmesan-Dressing: 60 ml Olivenöl 3 EL Zitronensaft 3 EL geriebener Parmesan 1 Knoblauchzehe, fein gehackt ½ TL Salz Eine Prise Pfeffer Zubereitung: Bereite das Dressing vor. Vermische in einer großen Schüssel Olivenöl, Zitronensaft, geriebenen Parmesan, Knoblauch, Salz und Pfeffer. Gut verrühren und beiseitestellen. Bereite die Zutaten vor. Wasche und trockne den Rosenkohl, schneide den Strunk ab und halbiere ihn längs. Lege die Hälften mit der Schnittfläche nach unten und schneide sie in feine Scheiben, sodass der Rosenkohl fein gehobelt aussieht. Schäle die Karotten und schneide sie mit einem Messer oder einer Mandoline in etwa 0,5 cm dicke Streifen. Halbiere den Apfel und schneide ihn ebenfalls in feine Scheiben. Erhitze 1 EL Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib den gehobelten Rosenkohl und die Karottenstreifen hinein und brate alles etwa 5–6 Minuten an, bis der Rosenkohl stellenweise goldbraun wird. Gib die Pistazien und Apfelscheiben dazu und brate alles weitere 3 Minuten. Reduziere die Hitze, gieße das Dressing darüber und vermische alles gut. Lass den Salat noch ein paar Minuten ziehen, dann vom Herd nehmen und in eine Servierschüssel geben. Cranberries und Ziegenkäse unterheben. Warm servieren. Käse-Spinat-Rosinen-Küchlein Zutaten: 340 g frischer Spinat 4 große Eier 1 Knoblauchzehe, fein gehackt 60 g Pinienkerne oder gehobelte Mandeln 60 g frische Petersilie 60 g geriebener Gruyère 60 g geriebener Parmesan 60 g gewürfelte gelbe Zwiebel ¾ TL Salz ½ TL schwarzer Pfeffer 120 g Weizenmehl 120 g Rosinen 120 ml Pflanzenöl Zubereitung: Verquirle in einer großen Schüssel die Eier mit Knoblauch, Pinienkernen oder Mandeln, Petersilie, Salz, Pfeffer, Gruyère, Parmesan und Zwiebel. Bündele die Spinatblätter und schneide sie in feine Streifen. Gib sie zur Eiermischung und vermische alles gut. Mehl unterheben, bis alles gerade so vermischt ist. Rosinen vorsichtig unterheben. Erhitze eine tiefe Pfanne oder einen flachen Topf mit etwa 2,5 cm Öl bei mittlerer bis hoher Hitze. Sobald das Öl heiß ist, gib jeweils einen großen Löffel Teig hinein. Arbeite in mehreren Durchgängen, damit die Pfanne nicht zu voll wird. Die Küchlein 3–4 Minuten pro Seite goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm servieren. Ein Joghurt-Dip passt hervorragend dazu. Rote-Bete-Hummus mit aufgeschlagenem Ziegenkäse und selbstgemachten Pita-Chips Zutaten: Rote-Bete-Hummus: 1 Dose Kichererbsen, abgetropft und abgespült 2 große, gekochte und geschälte Rote Bete, halbiert 2 EL Tahini 2 EL Olivenöl extra vergine ¾ TL Salz ¼ TL schwarzer Pfeffer ½ TL Dijon-Senf ½ EL Apfelessig 1½ EL Zitronensaft 2 TL frischer Knoblauch (ca. 2–3 Zehen), fein gehackt Aufgeschlagener Ziegenkäse: 113 g Ziegenkäse 1 EL Olivenöl extra vergine 1–2 Zweige frischer Thymian (≈ 1 EL) 1 Knoblauchzehe Eine Prise Meersalz ½ Bund Schnittlauch, fein gehackt (≈ 1 EL) Pita-Chips: 1 Packung Vollkorn-Pita-Brot 1 EL Olivenöl extra vergine Eine Prise Salz Eine Prise Pfeffer 2 TL getrocknete gemischte Winterkräuter Zubereitung: Rote-Bete-Hummus: 1. Heize den Backofen für die Pita-Chips auf 200 °C vor. 2. Gib Kichererbsen und Rote Bete in eine Küchenmaschine und püriere alles glatt. 3. Füge die restlichen Zutaten hinzu und püriere erneut, bis eine cremige Masse entsteht. 4. Fülle den Hummus in eine Schüssel und forme mit der Rückseite eines Löffels eine Mulde für den Ziegenkäse. Beiseitestellen. Pita-Chips: 1. Schneide jedes Pita-Brot in 8 Dreiecke und lege sie auf ein Backblech. 2.  Mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Kräutern vermengen. 3.  Etwa 10 Minuten backen, bis sie goldbraun und knusprig sind. Aufgeschlagener Ziegenkäse: 1. Ziegenkäse und Olivenöl in einer Küchenmaschine vermixen. 2. Thymian, Knoblauch und Salz hinzufügen und glatt pürieren. 3. Schnittlauch unterheben. 4. Den Ziegenkäse in die Mulde des Hummus geben, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit zusätzlichem Schnittlauch garnieren.

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