Bio-Fruchtaufstrich
Venets

Bio-Fruchtaufstrich

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Das Projekt

Adoptiere 10m² eines gemischten Obstgartens von "Venets" in Todorovo (Bulgarien) und erhalte deine Ernte in Form von Bio-Fruchtaufstrich direkt zu dir nach Hause. Catherine kümmert sich um deine Adoption und macht ein Foto von ihr. Du kannst dir eine Adoptionsurkunde herunterladen und einen Besuch auf der Plantage oder dem Betrieb planen, wenn du möchtest. Du gehst keine langfristige Verpflichtung ein: Auch wenn deine Adoption automatisch verlängert wird, informieren wir dich immer rechtzeitig und du kannst sie jederzeit kündigen, sofern die Bestellvorbereitung noch nicht begonnen hat.

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Weitere Analysen
Was adoptierst du?

Du adoptierst 10m² eines gemischten Obstgartens von unserem Hof in Todorovo (Bulgarien). Der Anbau ist seit 2021 mit dem Bio-Siegel der EU zertifiziert (Zertifizierungstelle: BG-BIO-10). Du adoptierst ein Stück biologische Vielfalt. In unseren Gärten bauen wir weitgehend extensiv und in Mischkultur (Polykultur) über 80 verschiedene Obst- und Gemüsekulturen an. Dazu zählen Äpfel, Pflaumen, Quitten, Kirschen, Sauerkirschen, Maulbeeren, Mispeln, Johannisbeeren, Aroniabeeren, Zierquitten, Topinambur, Cherry-Tomaten, Grüne Bohnen, Einkorn und vieles mehr. Wir haben verschiedene alte und neue Obstsorten gepflanzt, die alle besonders aromatisch und glеichzeitig resistent gegen Krankheiten sind. Im Falle der Apfelbäume sind dies beispielsweise die Sorten Rewena, Topaz, Boskoop, Reglindis, Florina, Hilde, Aivania, Karastoyanka und der Seestermüher Zitronenapfel. Zwischen unseren Obstbäumen haben wir Sträucher und Kräuter gepflanzt, die wichtige Funktionen für die Gesundheit und das Gedeihen der Gärten erfüllen. Zum Beispiel Zieräpfel, weil sie früher blühen als die Apfelbäume und sehr gute Bestäuber sind. Sanddorn und Beinwell hingegen können Stickstoff aus der Luft speichern und diesen wichtigen Dünger an andere Pflanzen in ihrer Nähe abgeben. Fenchel bietet Schlupfwespen und Schmetterlingen eine Brutstätte, die wiederum Schädlinge reduzieren und die Bestäubung fördern. Er ist auch sehr gesund und schmackhaft, ebenso wie das Bergbohnenkraut und viele andere Kräuter, die zwischen unseren Obstbäumen wachsen. Dank der Vielzahl an Insekten, die in unseren Gärten heimisch sind, entsteht eine Balance zwischen Schädlingen und Nützlingen, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln fast gänzlich unnötig macht. Auch die Tatsache, dass auf den von dir adoptierten 10m² Obstgarten viele verschiedene Obstsorten wachsen, reduziert das Risiko, dass sich Krankheiten und Schädlingen explosionsartig ausbreiten, wie es bei Monokulturen oft der Fall ist. Zwischen den Obstbaumreihen bauen wir das Urgetreide Einkorn und andere einjährige Kulturen an. Nach der Ernte benutzen wir das Stroh zum mulchen. Das bedeutet, dass wir um jeden Baum einen “Kranz” aus Stroh formen - dadurch verdunstet die Feuchtigkeit im Boden weniger und Beikräuter werden unterdrückt. Die Förderung dieser Vielfalt an natürlich vorhandenen und von uns angebauten Pflanzen hat uns den zweiten Preis in einem EU-Wettbewerb zur “Modernsten Farm Bulgariens” eingebracht. Diese Vielfalt an Kulturen bedeutet jedoch auch, dass wir von allem etwas und von nichts viel haben. Unsere Bäume sind auch noch jung und tragen dementsprechend bislang wenig. Außerdem ist jedes fertige Produkt mit dem Ausfüllen einer Vielzahl von Dokumenten verbunden, braucht ein eigenes Etikett und erfordert natürlich spezielles Wissen und Können. Das macht die Verarbeitung schwierig. Deshalb haben wir uns vorerst auf zwei Sorten Fruchtaufstriche fokussiert: Pflaume und Apfel-Pflaume-Ingwer. Dabei benutzen wir neben unseren eigenen Früchten auch die einiger Kollegen, wie zum Beispiel die Pflaumen von Nikolai, der direkt neben uns einen Bio-Pflaumengarten hat (und unseren Wurmkompost produziert). Wir ernten alle Früchte selbst, auch die unserer Kollegen, damit wir den perfekten Erntezeitpunkt erzielen. Pflaumen haben in unserer Region übrigens eine lange Tradition: Sie werden zu Schnaps und zu “Pestil” verarbeitet - einem Fruchtleder, das durch langsames einkochen und eindicken ohne Beigabe von Zucker hergestellt wird. Angeleitet von dieser Tradition stellen wir unsere Fruchtaufstriche handwerklich und ausschließlich aus vollreifen Früchten her, die nicht nur süß sondern auch angenehm säuerlich und sehr aromatisch sind. Deine Adoption produziert im Schnitt 5kg originalProduction pro Saison. Mit dieser Menge können ca. 2l Bio-Fruchtaufstrich hergestellt werden.

Was erhältst du?

In jeder Saison schicken wir dir eine Kiste mit: 3 x __Bio-Pflaumenaufstrich__ (je 330g Schraubglas) 3 x__ Bio-Apfel-Pflaume-Ingwer-Fruchtaufstrich__ (je 330g Schraubglas) Wir verarbeiten die von uns gepflückten Äpfel und Pflaumen größtenteils von Hand in unserer kleinen Manufaktur: die Früchte werden entkernt, zerkleinert und auf niedriger Flammen unter ständigem Rühren (das macht inzwischen eine kleine Maschine für uns) eingekocht. Nach etwa 20 Stunden entsteht ein dickflüssiges Püree. In jedem Glas Fruchtaufstrich sind ca. 1,5kg Früchte. Bei dem Apfel-Pflaumen-Ingwer-Fruchtaufstrich fügen wir zum Ende des Kochvorgangs frisch gepressten Ingwersaft hinzu. Zucker fügen wir nicht bei, genauso wenig wie Konservierungsmittel oder ander Zusatzstoffe. Die Fruchtaufstriche sind nur durch den eigenen Fruchtzucker der sonnengereiften Äpfel und Pflaumen gesüßt. Nach dem Kochen füllen wir die Fruchtaufstriche in Gläser und sterilisieren sie in kochendem Wasser. Dadurch sind die Fruchtaufstriche mindestens 2 Jahre lang haltbar. Nach dem Öffnen solltest du die Fruchtaufstriche im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von drei Tagen verzehren. In Geschmack und Konsistenz liegen die Fruchtaufstriche zwischen Pflaumenmus und Apfelkraut. Sie eignen sich als Brotaufstrich genauso wie als Füllung für Gebäck, oder zu Pfannkuchen. Die genaue Zusammensetzung, sowie die Allergeninformationen findest du unter "Weitere Analysen".

Wann erhältst du es?

Die Ernte der Äpfel und Pflaumen findet zwischen September und Oktober statt. Die Pflaumen verarbeiten wir zuerst zu Fruchtaufstriche , im September. Die Apfel-Pflaumen-Ingwer-Fruchtaufstriche stellen wir im Oktober und November her, da einige der Apfelsorten nachreifen müssen und erst 1 oder 2 Monate nach der Ernte ihr volles Aroma entfalten. Deshalb frieren wir nach der Pflaumenernte einen Teil der Pflaumen ein, und verarbeiten sie etwas später zusammen mit den Äpfeln. Ab Ende November sind die Fruchtaufstriche dann bereit für den Versand.

Warum adoptieren?
Erfahre, wer deine Lebensmittel wie und wo anbaut. Erhalte deine Lebensmittel bewusst, direkt und konsequent.
Ohne Zwischenhändler einzukaufen, ermöglicht es den Erzeugern bessere Preise zu erzielen. Das hilft ihnen, qualitativ hochwertigere Arbeitsplätze zu schaffen und die sozialen Bedingungen in ländlichen Gegenden zu verbessern.
Plane deine Einkäufe und ermögliche es dem Farmer, auf Bestellung anzubauen. So können wir die Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden, die angebaut werden und keinen Abnehmer finden.
Unterstütze die Landwirte, die sich für Verpackungsmaterialien und eine Anbauart einsetzen, die im Einklang mit der Umwelt stehen.
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