Bioland Bio-Süßkartoffeln und -kürbisse von Sönkes Süßkartoffeln

8,00 kg/box

Bioland Bio-Süßkartoffeln und -kürbisse von Sönkes Süßkartoffeln

8,00 kg/box

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 8kg Bioland Bio-Süßkartoffeln und -kürbisse
Sorte: Orleans und Solor
Süßkartoffel Orleans: schönes orangenes Fruchtfleisch, essbare Schale und schmeckt leicht süßlich und mild nussig
Hokkaido-Kürbis Solor: essbare Schale, bekommt durch die Garung eine samtig-weiche, fast buttrige Textur und ist angenehm süß und aromatisch
Biologischer Anbau, seit 2017 mit dem EU Bio-Siegel und Bioland zertifiziert
Ob als Beilage, als Auflauf oder als schnelle und einfache Ofen-Süßkartoffel, in der Zubereitung sind dir für herzhafte oder süße Gerichte keine Grenzen gesetzt, du kannst sogar wunderbar mit der Süßkartoffel backen
Kürbisse sind vielfältig einsetzbar: süß oder herzhaft, beispielsweise als Ofen- und Pfannengemüse, in Suppen, oder als Backzutat in Kuchen und Brot
Süßkartoffeln und Kürbis ergeben auch eine tolle Kombination, z.B. als Suppe oder Ofengemüse
Ohne Wachse und Konservierungsmittel der Schale in einer Kartonbox ohne Plastik verschickt
Gemischte Kiste mit ca. 5 kg Bioland Bio-Süßkartoffeln und 3 kg Bioland Bio-Hokkaido Kürbissen
Ein Kilo Süßkartoffeln enthält zwischen 3-4 Stück (in einer Kiste findest du je nach Größe zwischen 15 und 20 Stück)
Ein Kilo Kürbisse enthält ca. 1 Kürbis (in einer Kiste findest du je nach Größe zwischen 3 und 4 Stück)
Bei einer dunklen, trockenen Lagerung sind die im Herbst geernteten Süßkartoffeln gut drei Monate haltbar, sollten die Süßkartoffeln anfangen zu keimen, kannst du die Keimlinge einfach abknipsen und die Süßkartoffel normal zubereiten
Bei einer dunklen, trockenen Lagerung sind die im Herbst geernteten Kürbisse gut mehrere Monate haltbar
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Umweltschützer
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Farmer 360°
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Ohne Plastik
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Bio
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Jungfarmer
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
Sönke Strampe
Ich bin Sönke Strampe, 32 Jahre alt und liebe die Landwirtschaft. Meine Familie ist bereits seit vielen Generationen in der landwirtschaft verankert. Daher habe ich die Landwirtschaft vermutlich im Blut. Nach meiner Schulzeit habe ich eine Ausbildung zum Landwirt absolviert. Danach zog es mich zum Studium der Agrarwissenschaften nach Göttingen. Zu guter Letzt habe ich noch ein Betriebsleiterseminar der Deutschen-Landwirtschafts-Gesellschaft besucht, um mich so optimal auf meinen Beruf vorzubereiten. Den ökologischen Landbau habe ich das erste Mal in der Ausbildung kennengelernt, als ich mein zweites Ausbildungsjahr auf einem Ackerbaubetrieb in Celle verbrachte, welcher ebenfalls gerade zum Öko-Landbau umstellte. Die Kulturenvielfalt und die ganz einfache ursprüngliche Art der Beikrautbeseitigung haben mich sofort begeistert und mich auf meinem Werdegang immer wieder begleitet. So habe ich dann nach meinem Studium die Möglichkeiten der Umstellung auch für meinen Betrieb zuhause in Erwägung gezogen und dies dann mit Unterstützung der ganzen Familie 2017 durchgeführt. Man musste sich an viel Neues gewöhnen, wie z.B. die vielfältigen neuen Feldfrüchte und die mechanische Beikrautregulierung. Da kam es gerade in den ersten beiden Jahren häufig mal vor, dass man ein paar Tage zu spät mit dem Striegel auf dem Feld war und keine Chance mehr gegen das zu groß gewachsene Unkraut hatte. Dann konnte man einfach nur noch zuschauen, wie Kamille und weißer Gänsefuß das Getreide unterdrückten und wir leider nur eine kleine Ernte einfahren konnten. Als Bio-Betrieb brauchten wir aber noch ein spezielles Produkt, mit dem wir uns besonders hervorheben können und so kamen wir dabei auf die bei uns damals noch wenig angebaute Süßkartoffel. Zusammen mit meiner Frau Anna haben wir nach Anbaumethoden und Sorten im Internet recherchiert. Schnell wurden die ersten Pflanzen bestellt, um einen ersten Anbauversuch im Kübel auf der Terrasse zu machen. Jedes Jahr probieren wir neue Sorten und Techniken aus und konnten unseren Anbau stetig mit der Nachfrage ausweiten. Jedes Jahr aufs Neue steigt bei mir die Aufregung, wenn wir endlich Ende Mai unsere Süßkartoffelpflanzen in den Boden setzen. Fast täglich gucke ich nach, wie die Pflanzen sich entwickeln und grabe im Kartoffeldamm, um nach den Wurzeln zu schauen. Meine Frau Anna übernimmt in der Zeit die Vermarktung und versucht unsere Leidenschaft in Bildern und Videos festzuhalten und mit allen Interessierten auf unseren Social-Media-Kanälen zu teilen. Um den Betrieb breiter aufzustellen und auch, um die Fruchtfolge, die im ökologischen Anbau besonders wichtig ist, aufzuwerten, schauen wir uns ständig nach neuen Kulturen um. So bauen wir zum Beispiel verschiedene Speisekürbisse an. Über CrowdFarming wollen wir auch euch an unserer Leidenschaft für unsere Bio-Süßkartoffeln teilhaben lassen. Wir schicken sie euch, mit viel Liebe verpackt, nach der Ernte schnell und einfach nach Hause.
Sönkes Süßkartoffeln
Unser Bioland-Familienbetrieb befindet sich in Norddeutschland, in der Lüneburger Heide, zwischen Hamburg und Hannover. Die neue Außenstelle unseres Hofs liegt auf einer kleinen Erhöhung am Ortsrand von Rieste, einem kleinen Ortsteil von Bienenbüttel und bietet einen weiten Blick über unsere Felder. Wir wohnen noch immer auf dem alten Hof meines Großvaters, einige Kilometer weiter entfernt, mitten im Dorf - ein wunderschöner Ort, aber unsere Lager, Maschinen und Felder haben wir mittlerweile in Rieste. Hier haben wir einen ruhigen und entspannenden Arbeitsort, wo wir auch gerne mal draußen auf unseren Bänken die Mittagspause genießen. Und wenn wir gerade nicht auf dem Betrieb sind, machen wir uns gerne auf den Weg durch die umliegende Heidelandschaft. Unserem Naherholungsgebiet mit kleinen Bächen und viel Weite. Seit 1755 ist unsere Familie Strampe in der Lüneburger Heide ansässig. Wir sind bereits in 5. Generation eine Landwirtsfamilie. Früher bauten meine Großeltern hier Getreide - und typisch für unsere Region - Zuckerrüben und Kartoffeln an. Auch eine Milchkuhherde gehörte früher zum Hof. Nachdem der großelterliche Betrieb zwischenzeitlich aufgegeben wurde, bot sich 2002 die Gelegenheit, einen landwirtschaftlichen Betrieb in Rieste zu erwerben und die Tradition fortzuführen. Mein Vater hatte als gelernter Landwirt große Freude daran, die Landwirtschaft wieder zurück in die Familie zu holen und nach seinem langjährigen Bürojob wieder mit der Natur und an der frischen Luft zu arbeiten. Wir bauten wieder Getreide und verschiedene Feldfrüchte an. Nachdem ich mein Agrarstudium beendet hatte, kam auch ich wieder zurück in die Heimat und stellte zusammen mit meinen Eltern den gesamten Betrieb 2017 auf die ökologische Wirtschaftsweise um. Seither führe ich den Betrieb und habe das Ziel zukunftsorientiert und nachhaltig zu wirtschaften und dabei besondere Bio-Produkte anzubauen und zu ernten. In unserem Bio-Anbau befinden sich neben Süßkartoffeln nun auch Kürbis, Hanf, Erbsen, Ackerbohnen, Kleegras und verschiedene Getreidearten. Durch diese vielen Kulturen haben wir einen ausgewogenen Wechsel von humusmehrenden und humuszehrenden Kulturen in unserer Fruchtfolge. Das Kleegras dient zur vollen Regeneration der Fläche und steht immer am Ende der Fruchtfolge. Der Klee als Leguminose speichert den Luftstickstoff mit seinen kleinen weißen Knöllchen im Boden und in der Pflanze und lagert so während seiner Vegetation viele Nährstoffe ein. Gleichzeitig können wir den Kleegrasaufwuchs mehrmals im Jahr ernten und bringen diesen als Grünschnittkompost zur Düngung auf unsere anderen Felder aus. Auf diese Weise erzeugen wir unseren eigenen Dünger und erhalten die Fruchtbarkeit unserer Felder. Um auch dem Beikraut Herr zu werden, fahren wir mit Striegel und Hacke zwischen den gesäten Reihen, um das kleine Kraut zu verschütten bzw. größeres Unkraut vom Boden abzutrennen. Wenn es dann doch ein paar Beikräuter bis zur Ernte geschafft haben, dann ist das eben so und auch die dürfen neben der Hauptkultur stehen bleiben. Wir lieben die Vielfalt auf unseren Äckern. Deswegen probieren wir uns auch darin aus, zwei Kulturen auf einem Feld gleichzeitig auszusäen, wachsen zu lassen und später dann gemeinsam zu ernten. Bestes Beispiel dafür ist unser Wintererbsen-Wintergersten-Gemenge: Im Herbst werden die Körner zusammen gemischt und ausgesät. Während der gesamten Vegetation findet keine Feldbearbeitung statt. So schaffen wir ein Rückzugsgebiet für Niederwild, wie z.B. Hasen, Fasane und Rehe. Sprichwörtlich sagen sich dort also Hase und Igel “gute Nacht”! Erbsen und Gerste wachsen zusammen so schnell und breit, dass die auf natürliche Weise alle anderen Pflanzen beschatten und dadurch klein halten. Der Boden ist danach fein durchwurzelt und bietet beste Voraussetzungen für die nächste Kultur, häufig unsere Süßkartoffeln. Die Süßkartoffel, auch Batate genannt, gehört zu den Windengewächsen und ist eher eine tropische Pflanze. Auch wenn der Name daran erinnern mag, ist sie überhaupt nicht mit der Speisekartoffel verwandt. Zum Glück kommt die Süßkartoffel auch mit wenig Wasser zurecht. Meistens bewässern wir die jungen Pflanzen direkt nach dem Setzen mit unserem eigenen Brunnenwasser aus 60 m Tiefe und später noch einmal, wenn die Pflanze anfängt, Nährstoffe in die Wurzeln einzulagern. Auch in den Dürrejahren 2018 und 2019 haben wir aber nie mehr als 80 l/m² zusätzlich beregnet. Bei einem durchschnittlichen Jahresniederschlag von 690 l/Jahr ist das bemerkenswert wenig. Die Süßkartoffelpflanzen kommen also sehr gut mit den neuen Gegebenheiten durch den Klimawandel zurecht und ermöglichen uns noch weiter im Freiland für unsere Region untypisches Gemüse zu ernten. Dennoch ist der Anbau der Süßkartoffeln eine Herausforderung. Süßkartoffeln sind zum Erntezeitpunkt äußerst sensibel. Die Schale ist bei der Ernte sehr empfindlich und löst sich leider schnell. Jede offene Stelle an einer Süßkartoffel ist eine mögliche Eintrittspforte für Krankheiten und auch Wasser kann schneller aus der Knolle entweichen. Unser Ziel ist es, die Knollen möglichst ohne Beschädigungen zu ernten. Daher ist viel Geschick und Handarbeit gefragt. Zwar haben wir eine selbst ausgetüftelte Erntemaschine im Einsatz, diese fährt aber nur 1 km/h schnell, während die Knollen per Hand sortiert werden. Auch beim Abpacken für die CrowdFarming-Pakete kontrollieren wir unsere Süßkartoffeln noch einmal genau. Jede Süßkartoffel wandert dabei durch unsere Hände. Wir wählen nur Knollen mit verkorkten Wunden, oder möglichst welche ohne Verletzungen für euch aus. Dadurch erhalten wir einen kleinen Teil an aussortierter Ware, welche aber noch lange nicht weggeschmissen wird. Nur wegen ein paar unansehnlicher Stellen oder nicht nach Norm gewachsenen Knollen geht es bei uns nicht gleich in die Tonne. Wir versuchen diese Ware dann gründlich zu schälen und in anderen Produkten weiterzuverarbeiten - z.B. in unserer leckeren Süßkartoffelsuppe. Auf unserem Betrieb arbeiten zwei festangestellte Mitarbeiter, die für alle anfallenden Arbeiten auf dem Feld zuständig sind. Ich bin der Betriebsleiter und übernehme Planung und Organisation. Als Ausgleich zur Büroarbeit bin ich gerne auf unseren Feldern unterwegs, liebe es Traktor zu fahren und meine Angestellten bei der Feldarbeit zu unterstützen. Meine Frau Anna übernimmt das Marketing rund um die Süßkartoffel. Zum Ernteabschluss unternehmen wir häufig einen gemeinsamen Ausflug oder gehen Essen, um uns nach einer anstrengenden Erntezeit auch mal wieder ruhig zusammen an einen Tisch setzen zu können. Außerdem freuen wir uns dann immer die ersten frisch geernteten Süßkartoffeln zusammen zuzubereiten und mit der Familie zu genießen.
Technische Informationen
Adresse
Sönkes Süßkartoffeln, Bienenbüttel Ortsteil Rieste, DE
Höhe über N.N
54m
Team
1 Frau, 3 Männer
Größe
245 ha
Anbautechniken
Ökologisch
Bewässerungssystem
zwei Trommelregner
Nutzfläche
500,000m²
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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