Demeter Bio-Äpfel von Saint Félix

4,00 kg/box

Demeter Bio-Äpfel von Saint Félix

4,00 kg/box

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 4kg Demeter Bio-Äpfel
Sorte: Akane, Elstar, Crimson Crips, Story, Delisdor
Rote, orangene, gelbe, weiße... Äpfel verschiedener Größe, schön und unperfekt, zum direkt Essen, Backen oder Einmachen
Je nach Monat ernten wir die Sorte, die sich im optimalen Reifegrad befindet; du findest die Sortenbeschreibung im Siegel "weitere Analysen"
Biologischer Anbau, seit 2016 mit dem EU Bio-Siegel zertifiziert, und biodynamischer Anbau, seit 2021 mit dem Demeter-Siegel zertifiziert
Die Früchte werden zu ihrem optimalen Reifezeitpunkt geerntet, da wir sie aber nicht nach und nach ernten können, lagern wir die Ernte im Kühlhaus und schicken sie dir nach und nach zu
Ohne Wachse und Konservierungsmittel der Schale in einer Kartonbox ohne Plastik verschickt
Unsere Bäume sind keine Schraubenfabrik: jede Frucht ist in Größe und Aussehen einzigartig
Ein Kilo enthält zwischen 7-8 Früchte (in einer Kiste findest du je nach Größe zwischen 25 und 30 Stück)
Der beste Ort zur Aufbewahrung ist eine kühle und trockene Umgebung, so bleiben sie 2-3 Wochen lang frisch (wenn du sie länger genießen möchtest, dann lagere sie im Kühlschrank)
Es handelt sich um eine klimakterische Frucht, die geerntet wird, wenn sie die physiologische Reife erreicht hat, sich aber nach der Ernte bis zum Verzehr noch weiterentwickelt
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Umweltschützer
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Farmer mit viel Erfahrung
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Biodynamik
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Farmer 360°
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Bio
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Erneuerbare Energien
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Kleine Farm
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
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Weitere Analysen
Michel André
Ich wurde auf dem Hof geboren und begleitete als Kind meinen Vater bei der Arbeit. Ich liebte bereits damals die Natur, die Ruhe der ländlichen Gegenden, die Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge, die Geräusche der Vögel... Es faszinierte mich, in der Erntezeit den Ertrag der Mühen meines Vaters sehen zu können. Da ich schon immer ein Liebhaber von Äpfeln war, war es nur selbstverständlich, dass ich in der gleichen Branche arbeiten wollte, allerdings im Bereich Obst. Nach dem Studium der Landwirtschaft habe ich ein dreimonatiges Obstbau-Praktikum in den Vereinigten Staaten absolviert und dort eine neue Vision der Landwirtschaft entdeckt; ich konnte feststellen, wie weit dieser Kontinent in vielen Bereichen dem unseren voraus war, zum Beispiel bezüglich der gründlichen Ausdünnung der Bäume, um eine bessere Qualität der Früchte zu erzielen. Diese Erfahrung hat mir viel gebracht, insbesondere die Lust, neue Kulturen auszuprobieren oder sogar Pionier bestimmter Verfahren zu sein. Es freut mich ganz besonders, sagen zu können, dass wir zu den ersten Landwirten in unserer Region gehören, die Pistazienbäume anbauten, die, wenn alles gut geht, in 2 Jahren ihre ersten Früchte tragen werden. Wir haben gerade auch ein agrarisches Photovoltaik-Projekt gestartet und dazu verstellbare Schirme auf einem Feld mit Aprikosenbäumen installiert. Diese großen Projekte sind nur dank einer methodischen Organisation des Arbeitsalltags möglich, die jedem Familienmitglied einen bestimmten Arbeitsbereich überträgt: ich kümmere mich mit meinen Mitarbeitern um den Anbau, mein Schwiegersohn kümmert sich um die Vermarktung, mein Sohn um die Wartung der Gerätschaften und meine Frau mit Hilfe meiner Tochter um Verwaltungsangelegenheiten. Diese Projekte konnten auch deswegen realisiert werden, weil wir es verstehen, die seit Generationen erfolgreichen einschlägigen Verfahren zu bewahren und zu pflegen, wie z.B. den Anbau verschiedener Sorten auf derselben Parzelle. Wir behalten auch die Bewässerung mittels Schwerkraft bei; sie trägt dazu bei, dem Grundwasser Wasser aus der Durance zuzuleiten, das dadurch gefiltert und trinkbar wird. An diesem Beruf an der frischen Luft gefällt mir vor allem, dass ich mit einer Schaufel ausgerüstet mit dem Fahrrad losfahren kann, um die Obstgärten und insbesondere ihre Bewässerung zu überwachen. Und was gibt es Schöneres, als auf unseren Feldern wieder Hasen anzutreffen (sie waren ja bereits verschwunden)! Ein weiterer Beweis dafür, dass unsere Art des Anbaus der Natur zugute kommt: Es gibt wieder Insekten in hinlänglich großer Anzahl und die Schwalben werden deswegen weiterhin in unserer alten Werkstatt nisten…
Saint Félix
Saint-Félix ist eine Familiengeschichte. Mein Großvater kaufte den Hof und die Felder in den 1935er Jahren. Mein Vater und ich haben seine Entwicklung weitergeführt. Anfang der 90er Jahre gründete ich die Firma Saint-Félix, um als Familie mit meiner Frau, meinem Sohn, meiner Tochter und meinem Schwiegersohn arbeiten zu können. Félix ist der Name des Friedensrichters von Cavaillon, der 1833 das Schloss Saint-Félix nördlich von Cavaillon in der von den Flüssen Durance und Coulon gebildeten Ebene gebaut hat. Das Schloss ist zum Familiensitz geworden und ist von unserem Anwesen umgeben. Wir liegen 2 km von der Durance und vom Coulon entfernt, ganz in der Nähe ihrer Wälder und des von ihnen gebildeten Biotops. Dieses sehr fruchtbare Schwemmland ermöglicht den Anbau aller Arten von Obst und Gemüse. Die einzelnen Kulturen haben im Laufe der Zeit gewechselt: Mein Großvater und mein Vater bauten Melonen und verschiedene Gemüsekulturen wie Kartoffeln und Karotten an. Ich war seit jeher ein Liebhaber von Obst; meine Leidenschaft wandte sich deshalb sehr bald den Obstbäumen zu, ich pflanzte Apfelbäume, dann Kirschbäume, Aprikosenbäume, Pflaumenbäume, Quittenbäume und zuletzt dann Pistazienbäume. Wir sind uns seit langem der Nachteile des Einsatzes von Chemikalien bewusst und haben deshalb 2001 mit der Umstellung auf BIO begonnen und sie dann 2015 im ganzen Betrieb abgeschlossen. Mit der Unterstützung aller Generationen, die mit mir arbeiten und denen unser Wohlergehen am Herzen liegt, haben wir 2021 auf biodynamischen Anbau umgestellt. Unsere Arbeit ist auf die Verbesserung des Lebens in den Böden ausgerichtet, mit der wir eine größere Vielfalt von Fauna und Flora schaffen wollen. Die direkte Folge dieser Arbeit ist eine höhere Resistenz der Bäume gegen Krankheiten und externe Attacken wie die von bestimmten Nagetieren oder Blattläusen. Das für den Anbau genutzte Wasser stammt aus dem Kanal Saint-Julien, der von der Durance gespeist wird. Man muss dazu wissen, dass jeder Baum zwischen Mai und Ende September 10 bis 15 Liter Wasser pro Tag benötigt. Zur Steuerung des Wasserverbrauchs arbeiten wir mit drei Methoden: Tropfbewässerung, Berieselung und Bewässerung mittels Schwerkraft. Letztere besteht darin, den Boden von Zeit zu Zeit zu überschwemmen, damit das Wasser in die Tiefe eindringen kann, eine uralte Technik, die wir noch immer zusätzlich zu den beiden anderen Methoden einsetzen. Da wir natürliche Begrünung praktizieren, lassen wir das Gras zwischen den Obstbäumen wachsen. Es dient als Unterschlupf der Marienkäfer, die natürliche Feinde der Blattläuse sind. Es gibt dort Klee und Mohnblumen, die die Umgebung der Bäume anreichern und zu ihrem Schutz beizutragen. Die natürliche Begrünung bewahrt somit ein natürliches Ökosystem fast wie in der freien Natur. Das Gras wird lediglich zum Zeitpunkt der Ernte gemäht und dann zerkleinert als Kompost an den Bäumen verstreut. Wir verwenden außerdem ein System der Parasitenbekämpfung, die sogenannte sexuelle Verwirrung, um den Apfelwickler, einen den Apfel befallenden parasitären Wurm, auszurotten. Wir setzen ein Pheromon (mit demselben Geruch wie ein weiblicher Schmetterling) ein, das das Männchen verwirrt und dadurch die Entwicklung des Apfelwicklers eindämmt. Anlässlich der Asbestsanierung der Dächer und ihrer Dämmung wurden auf unseren Betriebsgebäuden 2011 Photovoltaikanlagen installiert. Die dadurch gewonnene Energie ist weniger umweltverschmutzend. Zusätzlich zu den Familienmitgliedern, die von Anfang an dabei sind, konnte der Betrieb seit 2014 9 Vollzeitstellen für so unterschiedliche Positionen wie Sekretärin, Buchhalter, Bestellungsbearbeiter, Stationschef oder Auslieferungsfahrer schaffen. Die Stabilität dieser Arbeitsplätze und die Einbeziehung einer behinderten Person haben unser Team gestärkt. Um den Arbeitsanfall in der Hochsaison zu bewältigen, benötigen wir außerdem die Hilfe von etwa vierzig Saisonarbeitern, die immer gemäß den Bedingungen der Tarifverträge für die Landwirtschaft eingestellt werden: Von Mai bis November arbeiten sie in den Obstgärten, von Mai bis Juni sind sie in der Kirsch- und Aprikosenernte tätig und helfen beim manuellen Ausdünnen der Bäume; von August bis November werden sie dann in der Apfelernte eingesetzt. Die Äpfel, die du erhältst, werden mit größter Sorgfalt entsprechend ihrer Reife und geschmacklichen Qualität ausgewählt. Die Früchte, die wir nicht verkaufen können, verarbeiten wir zu Säften und Kompotten; die Schnittreste werden zerkleinert und in den Obstgärten als Gründünger verstreut.
Technische Informationen
Adresse
Saint Félix, Cavaillon, FR
Höhe über N.N
70m
Größe
67ha
Anbautechniken
Biologischer und Biodynamischer Anbau
Bewässerungssystem
Tröpfchen- und Schwerkraftbewässerung
Größe
4 Frauen und 4 Männer
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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