Bioland Bio-Sauerteigbrotkiste von Regenbogenhof

2,00 kg/Kiste

Bioland Bio-Sauerteigbrotkiste von Regenbogenhof

2,00 kg/Kiste

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 2kg Bioland Bio-Sauerteigbrot
Sorte: Roggen, Dinkel Weizen
1 x Sechskornbrot (1kg, Papiertüte): Sauerteigbrot mit charakteristischem leicht säuerlichem Geschmack; relativ grobe Struktur und enthält noch ganze Körner; aus 50% Roggen-, 40% Weizen-, 5% Dinkelvollkornmehl, 3% Sonnenblumenkerne, 1% Sesam und 1% Leinsamen
1 x Bauernbrot (1kg, Papiertüte): Sauerteigbrot mit charakteristischem leicht säuerlichem Geschmack; etwas feinere Textur, hier sind keine ganzen Körner mehr enthalten; aus 100% Roggenvollkornmehl
Ein gutes Brot braucht nach unserer Auffassung nur drei Zutaten: Mehl, Salz und Wasser!
Biologischer Anbau, seit 1984 mit dem Bioland-Siegel zertifiziert
Die Brote haben im Vergleich eine sehr lange Haltbarkeit; man kann sie ohne Probleme einfrieren und später wieder auftauen, die Qualität leidet hierunter nicht; die Brote können natürlich auch direkt nach der Lieferung gegessen werden
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Umweltschützer
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Farmer mit viel Erfahrung
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Bio
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Kleine Farm
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
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Weitere Analysen
Wolfgang Schott
Hallo, ich bin Wolfgang Schott, geboren und aufgewachsen in einem kleinen Dorf im Vogelsberg, als der älteste Sohn eines kleinen Bauernhofes aus Kirchbracht. Ich habe Agrarwissenschaften studiert und zusammen mit meiner Frau Maria Held und meinem Sohn Henrik Held bewirtschafte ich heute einen 36 ha großen Betrieb in meinem Geburtsort Kirchbracht. Meine zwei Töchter gehen anderen Berufen nach, aber helfen an freien Tagen gerne mal aus. Wir gehören Bioland an, ein Verband, den ich in den 1980er selbst mitbegründet habe. Wir lieben das Landleben und die Natur, wissen aber aus lebenslanger Erfahrung, dass es harte Arbeit ist und den täglichen Einsatz der ganzen Familie fordert. In den 80ern habe ich den Betrieb auf ökologische Landwirtschaft umgestellt, 2000 den Betrieb vergrößert und eine neue Backstube gebaut. Unser Motto: „Ökologische Vielfalt-einfach lecker” setzen wir auf unserem Betrieb um. Henrik kümmert sich um die Bestellung der Felder: Bodenbearbeitung, Aussaat und Ernte… Maria hilft überall am Hof, produziert mit mir und einer Angestellten aus unserem Ort die Backwaren. Unser Brot wird zum Teil dem Kunden direkt geliefert, außerdem vermarkten wir unser Brot auch über die Landmarktabteilung einiger Supermärkte. In der Woche stehen Vorbereitungen für die Backstube an, unser Getreide wird zu einem Müller in der Nähe geliefert, der unser Mehl fein mahlt: Diesen Arbeitsschritt geben wir ab und obwohl die Korn- und Mehlsäcke schwer zu verladen sind, ist dieser kleine Ausflug ein echtes Highlight: Unser Müller betreibt eine historische Mühle in Hainzell, die auch heute noch mit Wasserkraft betrieben wird. Wir arbeiten viele Stunden in der Woche, um am Ende ein leckeres, nachhaltiges Produkt erzeugen zu können: So wissen wir genau wo unser Korn gewachsen ist, was es für jahresspezifische Besonderheiten gab und welche Inhaltsstoffe in unserem Brot sind. Ohne überflüssige Zutaten oder Konservierungsstoffe entsteht aus gutem Mehl, Wasser, Salz ein Sauerteig, der als Grundlage für unsere Brot genutzt wird. Je nach individuellem Geschmack geben wir Körner, Flocken, Kümmel, Sesam, Leinsamen oder Nüsse dazu und schon entstehen abwechslungsreiche, saftige und sehr gesunde Brote. Seit 4 Jahren habe ich ein altes Hobby wieder aufgegriffen: Den Gemüseanbau. Auf 1 ha baue ich Lauch, Möhren, Kartoffeln und ein paar Kohlsorten an. Es gibt nichts Schöneres als nach einem Verkaufstag noch einmal einen Spaziergang zum Gemüseacker zu machen, zu sehen, was seit dem letzten Regen passiert ist und Unkraut zu jäten. Wir möchten gerne bei CrowdFarming mitmachen, weil unsere tollen Produkte so auch Menschen zur Verfügung stehen, die nicht in unserer Nähe wohnen. Nicht alle haben das Glück in einer idyllischen, ländlichen Region zu wohnen. Wir finden es schön, ein Stück unserer Handwerkskunst, ein Stück unserer Heimat und unserer Idee von hochwertigen Ökoprodukten in die Welt zu versenden. Ich hoffe, ich habe euch mit diesem Text einen kleinen Einblick verschaffen können. Ihr seht, es dreht sich alles um die ökologische Landwirtschaft: Ich habe Hobby, Leidenschaft und Beruf in unserem Betrieb vereint und dafür stehe ich bis heute und hoffentlich noch sehr lange ein.
Regenbogenhof
Ursprünglich war der Betrieb ein klassischer konventionell geführter kleiner Hof im südlichen Vogelsberg. In den 1960ern gab es viele kleine Bauernhöfe in der ländlich geprägten Region, die von allem etwas hatten: ein paar Kühe, Hühner, Schweine, etwas Ackerland, hauptsächlich zur Selbstversorgung. Die ganze Familie war von morgens bis abends beschäftigt, jeder wuchs mit der Landwirtschaft im kleinen Stil auf. Ich studierte Agrarwissenschaften und entschloss mich 1983, mit der Geburt meiner ersten Tochter, den elterlichen Betrieb auf biologische Landwirtschaft umzustellen: Eine Herausforderung bei kargen Böden im Vogelsberg, Nachbarn, Freunden und Kollegen, die sich eine Bewirtschaftung von Ackerland nicht ohne Düngen und Pestizide vorstellen konnten. Doch für mich war klar, dass ein Leben in der Natur nur im Einklang mit ihr möglich war. Intensive Landwirtschaft, Umweltgifte in der Nahrung und Ausbeutung von Tieren und letztlich auch den Menschen konnten nur in einer Sackgasse enden. So verwendete ich viel Energie darauf, den Betrieb ganz auf ökologische Landwirtschaft umzustellen, andere Landwirte zu informieren und für diesen Weg zu begeistern. 1986 war ich Mitbegründer von „Bioland“ und lange Jahre erster Vorsitzender in Hessen und Thüringen. Der Regenbogenhof liegt außerhalb des kleinen Dorfes inmitten von viel Grün im Vogelsberg. Hier sind nach Regenschauern häufig Regenbögen zu sehen, daher stammt auch der Name des Betriebes. In der näheren Umgebung gibt es nur kleine Dörfer, die nächsten großen Städte sind Frankfurt und Fulda, diese liegen ca. 60 bzw. 45 Kilometer von uns entfernt. Bei uns ist man noch ganz nah an der Natur, es gibt hier zahlreiche Wander- und Fahrradwege. Die Ackerflächen sind bei uns noch vergleichsweise klein strukturiert, landwirtschaftliche Flächen wechseln sich mit Wiesen und Wäldern ab. Die meisten Flächen, auf denen wir unsere Produkte (Getreide und Gemüse) anbauen, liegen ca. 3-5 km entfernt. Mittlerweile haben viele der kleinen Bauern, die es noch in den 80ern gab, ihre Landwirtschaft aufgegeben, sodass es nur noch wenige, dafür größere Betriebe in der Region gibt. Wir backen an zwei Tagen in der Woche Brot und andere Backwaren. Unterstützt werden meine Frau, mein Sohn und ich durch eine Frau aus dem Dorf, die bei uns angestellt ist. Außerdem bilden wir regelmäßig Landwirtschafts- und Hauswirtschaftslehrlinge aus. Der ökologische Landbau funktioniert wirklich prima. Als Landwirt muss man sich jedoch erstmal an die neuen Bedingungen anpassen. Wenn man auf chemisch synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel verzichtet, muss man auch beim Anbau des Getreides umdenken. So ist es zum Beispiel bei der Sortenwahl des Getreides wichtig, auf Pflanzen zu setzen, die sich durch ihre Blattstellung gegen Unkräuter besser durchsetzen können. Auch die Vorbereitung des Bodens für die Aussaat muss gründlicher als bei konventioneller Wirtschaftsweise erfolgen, da man im Bioanbau nach der Saat des Getreides kaum noch regulierend eingreifen kann. Uns stört es allerdings auch nicht, wenn neben der eigentlich erwünschten Kultur auch ein paar andere Pflanzen stehen. Diese sogenannten “Unkräuter” erhöhen die biologische Vielfalt, sehen hübsch aus und bieten zahlreichen nützlichen Tieren Wohnraum und dienen ihnen als Nahrungsquelle. Die Abfolge der Kulturen, die man hintereinander anbaut, muss ebenfalls überdacht werden. Je mehr verschiedene Pflanzenarten man im zeitlichen Verlauf nacheinander anbaut, desto weniger Probleme hat man mit pflanzlichen Krankheiten und Schädlingen. Ein Kartoffelkäfer fühlt sich beispielsweise in den Kartoffeln wohl, wenn im nächsten Jahr allerdings Klee auf der Fläche steht, muss er sich dann wohl oder übel von der Fläche zurückziehen. Die Niederschläge in unserer Region reichen aus, um unser Getreide wachsen zu lassen, auf Bewässerung sind wir daher nicht angewiesen. In trockenen Jahren ernten wir natürlich manchmal deutlich weniger, Ertragsschwankungen gehören in der Landwirtschaft aus unserer Sicht einfach dazu. Wir versuchen natürlich immer nur so viel Brot zu backen, wie wir dann in den nächsten Tagen auch tatsächlich verkaufen können. Es kommt jedoch auch immer wieder mal vor, dass Brote übrig bleiben. Brot, das nicht verkauft werden konnte, geben wir dann in der Regel an einen ökologischen Betrieb als Tierfutter ab. Hierdurch werden die Reste noch einer sinnvollen Verwertung zugeführt.
Technische Informationen
Adresse
Regenbogenhof, Birstein-Kirchbracht, DE
Höhe über N.N
350m
Team
2 Frauen, 2-3 Männer
Anbautechniken
Biologische Landwirtschaft & Bioland
Größe
36 ha
Bewässerungssystem
Trocken
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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