Honig aus der Provence
NectarPerty
Alles adoptiert! Es sind keine Einheiten mehr verfügbar. Schau dir andere Projekte an.

Das Projekt

Adoptiere einen Bienenstock von "NectarPerty" in Montauban-sur-l’Ouvèze Frankreich und erhalte deine Ernte in Form von Honig aus der Provence direkt zu dir nach Hause. Die Farmerin Mariane kümmert sich um deine Adoption und macht ein Foto von ihr. Du kannst dir eine Adoptionsurkunde herunterladen und einen Besuch auf der Plantage oder dem Betrieb planen, wenn du möchtest. Da die Ernte pro Bienenstock sehr groß ist, teilst du dir die Ernte mit mehreren Personen. Wenn du mehr möchtest, kannst du eine weitere Adoption übernehmen. Du gehst keine langfristige Verpflichtung ein: sobald du die Ernte erhalten hast und dir die Erfahrung gefallen hat, kannst du entscheiden, ob du die Adoption verlängern möchtest.

Das Projekt

Adoptiere einen Bienenstock von "NectarPerty" in Montauban-sur-l’Ouvèze Frankreich und erhalte deine Ernte in Form von Honig aus der Provence direkt zu dir nach Hause. Die Farmerin Mariane kümmert sich um deine Adoption und macht ein Foto von ihr. Du kannst dir eine Adoptionsurkunde herunterladen und einen Besuch auf der Plantage oder dem Betrieb planen, wenn du möchtest. Da die Ernte pro Bienenstock sehr groß ist, teilst du dir die Ernte mit mehreren Personen. Wenn du mehr möchtest, kannst du eine weitere Adoption übernehmen. Du gehst keine langfristige Verpflichtung ein: sobald du die Ernte erhalten hast und dir die Erfahrung gefallen hat, kannst du entscheiden, ob du die Adoption verlängern möchtest.

Was adoptierst du?
Eine Bienenkolonie der Arten Apis mellifera carnica oder buckfast (Bruder Adam), sowie deren natürliche Hybriden. Jeder Bienenstock wird von 12 CrowdFarmern adoptiert, die eine Kiste mit 2kg Honig aus der Provence erhalten. Die Bienenstöcke sind nah an dem Fluß Ouvèze aufgestellt (Bienen brauchen auch Wasser zum leben). Es handelt sich um insgesamt 20 Stück, die nach bekannten Flughäfen benannt sind: BER (Berlin-Schönefeld), CDG (Paris-Charles de Gaulle), DUS (Düsseldorf), FRA (Frankfurt), HAM (Hamburg), JFK (New York), LHR (London-Heathrow), LYS (Lyon), ORY (Paris-Orly), TXL (Berlin-Tegel), VIE (Wien), CPH (Kopenhagen), BRU (Brüssel), ZRH (Zürich), CGN (Köln), ARN (Stockholm), GVA (Genf), LUX (Luxemburg), NCE (Nizza) und MRS (Marseille). Das ist unsere kleine Anspielung auf die entfernte Zivilisation! Jeder Bienenstock beherbergt je nach Jahreszeit 10.000 bis 50.000 Bienen. Eine Kolonie produziert pro Jahr durchschnittlich 25 kg Honig. Bei der Ernte werden die Honigrahmen entnommen und die Waben entdeckelt. Die Rahmen werden dann geschleudert und der Honig gefiltert. Anschließend reift der Honig mindestens zwei Wochen in Edelstahl-Fässern, bevor er in Gläsern abgefüllt wird.
Was erhältst du?
Die Kiste, die du von uns bekommst, enthält: 2 x Honig aus provenzalischer Wildlandschaft (500g Glas) Der Honig aus provenzalischer Wildlandschaft wird am Anfang des Sommers geerntet. Er enthält Pollen aus Blüten der Provence, unter anderen Bergminze, Rosmarin, Thymian, aber auch Brombeere, Buchsbaum, Heide, Ginster und Klee. Er hat eine hübsche, goldene Farbe. Im Geschmack finden sich intensive Noten der blühenden Provence wieder, die auf der Zunge einen lang tragenden Eindruck hinterlassen. Sein frisches Aroma beeindruckt durch einem Hauch von Zitrone. 2 x Lavendelhonig (500g Glas) Der Lavandelhonig wird Mitte Sommer geerntet. Er besitzt wenig Pollen und hat daher auch eine helle Farbe. Seine Zusammensetzung kann andere Pflanzen beinhalten, die gleichzeitig blühen, denn man kann Bienen nicht zwingen, nur in einem Feld Nektar zu sammeln. Dieser seltene und sehr gefragte Honig überrascht durch sein fein-balanciertes Aroma. Man schmeckt eine leichte Süße mit einem Hauch von fruchtigen Noten, die ihn unverkennbar machen. Bei trockener und dunkler Lagerung behält unser Honig seine Eigenschaften mindestens zwei Jahre nach der Ernte. Als Naturprodukt verändert er seine Beschaffenheit mit der Zeit, und kann je nach Zusammensetzung kristallisieren. Wenn du ihn lieber flüssig magst, kannst du ihn im Wasserbad leicht erwärmen und somit verflüssigen.
Wann erhältst du es?
Weiter unten findest du das letztmögliche Datum, um an diesem Projekt teilzunehmen (das letztmögliche Adoptionsdatum). Nach diesem Datum beginnt die Farmerin mit der Vorbereitung der Bestellungen und der Kisten, die sie verschicken muss. Im Laufe des Bestellprozesses kannst du einen von den von der Farmerin bereitgestellten Lieferterminen wählen.
Warum adoptieren?
* Erfahre, wer deine Lebensmittel wie und wo anbaut. Erhalte deine Lebensmittel bewusst. * Kaufe direkt beim Erzeuger. Hilf, mehr Einnahmen und Arbeitsplätze in ländlichen Gebieten zu schaffen. * Plane deine Einkäufe und ermögliche es dem Farmer, auf Bestellung anzubauen. So können wir die Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden, die angebaut werden und keinen Abnehmer finden. * Belohne Farmer, die sich für Verpackungsmaterialien und eine Anbauart einsetzen, die im Einklang mit der Umwelt stehen.
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Kleiner Farmer
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Familienunternehmen
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Besuche möglich
Mariane Heberlein
Meine Wurzeln liegen in Montauban-sur-l'Ouvèze, wo mein Großvater herkommt. Ich wurde 20 km entfernt in dem Ort geboren, in dem sich auch unser Olivenhain befindet. Für mich symbolisiert der Olivenbaum den Erfolg durch Bescheidenheit, denn er braucht wenig und lebt lange. Mein Ehemann und ich haben uns während unseres Studiums kennengelernt. Er ist in Berlin geboren und seit seiner Ausbildung in der Gastronomie schätzte er immer schon außergewöhnliche bzw. hochwertige Lebensmittel. Vor 20 Jahren fing alles an, als wir von meiner Großmutter etwas Land erbten: die alten Bäume wurden wieder in Form gebracht, junge Bäume wurden neu gepflanzt, und seitdem versammelt sich jedes Jahr zu Weihnachtszeit meine Familie dort, um tagelang Oliven zu pflücken; wir picknicken gerne im Olivenfeld! Einmal von dem Fieber der Olivenkultur in ihren facettenreichen Ausprägungen gepackt, hat uns diese Herausforderung nicht mehr losgelassen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten sind wir nach und nach anspruchsvoller und professioneller geworden. Das betrifft vor allem die Erntetechnik (wann? wie?), aber auch die Ziele, die wir mit der Ernte verfolgen (Qualität vor Quantität, Zusammenarbeit mit lokalen Strukturen, Entwicklung nachhaltiger Produkte). In 2018 ist es uns gelungen, einen ehemaligen Olivenhain zu erwerben, der seit vielen Jahren aufgegeben war und jetzt von uns neu angelegt wird. Die Imkerei hat einen besonderen Platz in meinem Herzen, denn sie setzt sich seit Generationen fort. Mein Großvater betrieb sie für den Familienkonsum; mein Vater engagiert sich ehrenamtlich in einen Bienenklub und entwickelte die Aktivität, so daß die eigenen Erzeugnisse bald verkauft wurden. Ihm liegt viel daran, seine Kenntnisse weiterzugeben, und seine Leidenschaft steckte meinen Mann an, der daraufhin eine Imker-Ausbildung absolvierte. Idealerweise möchten wir uns mittelfristig mit unserer ganzen Kraft diesen beiden saisonalen Aktivitäten widmen und die notwendige Zeit dafür aufbringen.
Mariane Heberlein

“Ursprünglich reichte unsere Olivenernte gerade aus, um unseren Freundes- und Familienkreis mit eigenem Öl zu versorgen. Als die Ertragsmenge sich verbesserte, entschieden wir uns, die überschüssigen Oliven, zusätzlich zu denen, die wir zur Mühle zu bringen, in einer Salzlake aufzubewahren. Das war unser erster Schritt zur Olivenpaste und Tapenade! Daraus ist mittlerweile eine Delikatesse entstanden, von der sogar unsere bei Lebensmitteln sehr wählerische Nichte Clara begeistert ist.“

NectarPerty
NectarPerty
Unser Name ist abgeleitet von der Perty-Paßhöhe, gelegen in einem der Täler nahe des Mont Ventoux, praktisch an der Quelle des Flusses Ouvèze, der bei Avignon in die Rhône fließt. Das Gebiet ist aufgrund der Milde des Südens und des rauen Klimas der südlichen Voralpen sehr günstig für unsere beiden landwirtschaftlichen Haupttätigkeiten, den Olivenanbau und die Bienenzucht. Das Erfolgsgeheimnis der schwarzen Oliven AOP aus Nyons ergibt sich durch die außergewöhnliche Sonnenscheindauer (mehr als 2.700 Stunden pro Jahr) sowie die Helligkeit des Himmels und die klare, trockene Luft, insbesondere im Winter. Wenn man dann noch weiss, dass wir fast keinen Mistral oder Nebel haben, kann man sich gut vorstellen, warum auch Menschen die örtlichen klimatischen Bedingungen so schätzen. Unser Tal beginnt mit Oliven auf einer Höhe von 300 Metern und endet mit unseren Bienen auf dem Gipfel des Chamouse-Berges bei 1.500 Metern. Diese Topographie liefert den Bienen eine Vielzahl an Nektar- und Pollenquellen, bei zugleich einer sehr langen Blütezeit, die von Mai bis August dauert. Das Fehlen einer intensiven Flächenbewirtschaftung ist ein Glücksfall für die Produktion von erlesenen Honigsorten wie Lavendel, provenzalischer Garrigue oder Thymian. Der Olivenanbau ergänzt sich perfekt mit der Imkerei. Im Frühling und Sommer konzentrieren wir uns auf Bienen und Honig, und im Winter kümmern wir uns mehr um die Oliven. Mit diesen beiden Aktivitäten wollen wir nicht maximale Erträge erzielen, sondern ressourcen- und naturgerecht handeln. Als Vorbild dient uns das Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Zum Beispiel benutzen wir nach der Olivenernte den Trester der Ölmühle als Dünger und häckseln die Zweige und Äste des jährlichen Baumschnitts zu Mulch, den wir unter die Bäume streuen. Außerdem recyclen wir das Bienenwachs von Alt-Waben nach der Ernte, und gießen alle für die nächste Saison nötigen Mittelwände selber. Die Tatsache, daß die Olivenbäume relativ pflegeleicht sind und wir keine Pflanzenschutzmittel verwenden, spart uns viel Zeit. In Bezug auf die Imkerei sind wir bestrebt, die Völker wesensgemäß zu halten und die Betriebsweise des Bienenstocks so ökologisch wie möglich zu gestalten. Die Natur durch eine minimal invasive Kulturpflege zu respektieren bereitet allen eine große Freude, sowohl aus der Sicht des Farmers sowie der des CrowdFarmers. Wir ernten die Oliven von Ende November bis Anfang Januar. Traditionell erfolgt die Olivenernte manuell. Während des Winters ist immer etwas Kälte und häufig ein blauer Himmel zugegen: morgens beginnen wir bei eisigen Temperaturen, gegen Mittag sind wir in der Sonne im T-Shirt und beenden den Tag bei kühler Abenddämmerung gegen 17.00 Uhr. Die Ernte erfolgt mit Hilfe von Leitern, so daß der Pflücker Zugang zu den höchsten Ästen hat. Beim Pflücken werden die Oliven in einen Weidenkorb oder Jutesack gelegt, den der Pflücker um den Hals oder um die Taille trägt. Ein sachkundiger Pflücker kann ungefähr 8 Kilo Oliven pro Stunde pflücken. Heutzutage wird die Olivenernte zunehmend mit einem manuellen oder elektrischen Kamm durchgeführt, bei dem zuvor ein Netz am Fuße des Olivenbaums auf den Boden gelegt wird, um die Oliven aufzusammeln. Die Olivenzweige werden so "gekämmt", daß die Oliven herunterfallen. Sobald alle Oliven im Netz sind, werden sie zusammengetragen und in Kisten verbracht. Die erntefrischen Oliven werden von Blättern, Olivenstielen und beschädigten Früchten befreit und sofort in eine Salzlake (10% Salzgehalt) eingelegt. Dieser Vorgang ist erforderlich, um den Oliven ihre Bitterkeit zu entziehen und sie zu konservieren. Schließlich reifen die Oliven mindestens ein Jahr in großen Fässern an einem kühlen Ort, bevor sie ein darauf spezialisiertes Atelier (Saveurs du Soleil de Nyons) weiterverarbeitet. Dort werden sie als erstes entkernt, um dann zu feinem Brei zermahlen, in Gläser abgefüllt und luftdicht verschlossen. Abschließend kommen die Gläser in den Autoklav (eine Art Mega-Druckkochtopf), wo sie sterilisiert werden. Damit wird sichergestellt, das die Olivenpaste bzw. Tapenade in den Gläsern über einen längeren Zeitraum (drei Jahre) haltbar bleibt.
Technische Informationen
Adresse
NectarPerty, Montauban-sur-l’Ouvèze, FR
Höhe über N.N
700m
Team
1 Mann und 1 Frau
Anbautechniken
moderne und handwerkliche Imkerei
Ort