Bio-Kent-Mangos von La Reala

2,50 kg/box

Bio-Kent-Mangos von La Reala

2,50 kg/box

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
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4 kg (Nicht verfügbar)
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 2.5kg Bio-Kent-Mangos
Sorte: kent
Oval-runde Form, mittelgroß, widerstandsfähige rötlich-gelbe Schale, Fruchtfleisch mit wenigen Strängen; leicht säuerlicher, süßer Geschmack
Biologischer Anbau, seit 2018 mit dem EU Bio-Siegel zertifiziert
Ernte auf Bestellung, ohne Wachse und Konservierungsmittel der Schale in einem Karton plastikfrei verschickt
Unsere Bäume sind keine Schraubenfabrik: jede Frucht ist in Größe und Aussehen einzigartig
Ein Kilo enthält zwischen 1-3 Früchte
Bewahre sie bei Raumtemperatur auf, bis sie reif sind und leg sie anschließend in den Kühlschrank, damit sie länger halten
Es handelt sich um eine klimakterische Frucht, die geerntet wird, wenn sie die physiologische Reife erreicht hat, sich aber nach der Ernte bis zum Verzehr noch weiterentwickelt
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Umweltschützer
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Farmer mit viel Erfahrung
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Ohne Plastik
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Bio
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Erneuerbare Energien
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
Damián Castilla
Mein Name ist Damián Castilla Alcaide, ich bin seit mehr als 20 Jahren mit der Leitung des Familienbetriebs La Reala beauftragt. Diese Finca gehört seit Jahrzehnten meiner Familie und der dazugehörige Gutshof ist mehr als 100 Jahre alt. Meine Eltern lebten hier, ich bin hier aufgewachsen, sie hat sich allerdings seit meiner Kindheit sehr verändert. Ich lebe derzeit in der Stadt Motril und das Gehöft ist unbewohnt. Trotzdem liebe ich es, hierher zu kommen und von seiner majestätischen Veranda aus die Aussichten auf das Meer zu genießen. Früher wurde auf der Finca Trockenanbau von Pflanzen wie Mandel- und Palmbäumen, sowie Weidewirtschaft mit Ziegen und Schafen betrieben. Heute bauen wir subtropische Bäume und Olivenbäume an. Der größte Teil der Finca wird nicht landwirtschaftlich genutzt und besteht aus mediterranem Buschwerk oder Kiefernwald. Es mag paradox erscheinen, dass ich die Finca zu ihrem Schutz in ein Jagdrevier einbezogen habe. Dadurch, dass es offiziell ein Jagdrevier ist, verwehre ich Jägern das Betreten und habe abgesehen vom biologischen Anbau einen Zufluchtsort für wilde Tiere geschaffen. Ich gebe alles für die Finca, sie beansprucht meine ganze tägliche Arbeitszeit. Meine Aufgabe besteht darin, die Arbeitsteams so zu koordinieren, dass sie die Aufgaben korrekt erledigen. Es ist sehr wichtig, dass Baumschnitt, Bewässern und Düngen zum richtigen Zeitpunkt erfolgen, um somit Avocados und Mangos von optimaler Qualität zu erhalten. Nicht alles ist reine Freude, einer der schlimmsten Momente meines Lebens hängt mit dieser Finca zusammen, es geschah am Dreikönigstag (5. Januar) im Jahr 1997. An diesem Tag ereignete sich ein furchtbarer Unfall, der zum Glück keine Todesopfer forderte. Einer der Staudämme, der zur Bewässerung der Felder gebaut wurde, brach aufgrund eines Konstruktionsfehlers und 35 Millionen Liter Wasser flossen unkontrolliert zum Meer hinunter und überfluteten alles. Das große Glück war, dass es ein Feiertag war und zu dieser Zeit alle Einwohner zu Hause waren und die letzten Weihnachtstage mit ihren Familien genossen. Dies hat mich finanziell seelisch und moralisch sehr mitgenommen, man kann auf der Finca noch immer sehen, was diese Tragödie angerichtet hat. Die Arbeit auf dieser Finca gibt mir jeden Tag Energie. In dieser Umgebung leben zu dürfen, macht mich zu einem privilegierten Menschen. Am Horizont sehe ich das Meer. Wenn ich mich entspannen und eine kleine Pause einlegen möchte, muss ich mich nur auf irgendeinen Stein setzen und für einen Augenblick das Mittelmeer betrachten. Wenn ich Glück habe, ziehen die Bergziegen sehr nahe vorbei, besonders in der Morgen- und Abenddämmerung. Ich liebe es, dieses Gefühl von Freiheit, Natur und gut gemachter Arbeit zu haben. Es würde mich freuen, dich hier zu begrüßen, damit du La Reala und ihre Umgebung kennenlernst und das gleiche Gefühl wie ich empfinden kannst. Die Zukunft unserer Landwirtschaft und der Finca ist gesichert, da landwirtschaftliche Produkte zum Grundbedarf gehören und unser Produktionssystem nachhaltig ist. Ich liebe es, Obst zu produzieren und dabei die Umwelt und die natürlichen Ressourcen zu respektieren. Das Gütesiegel von Bio Suisse zu erhalten, ist etwas schwieriger als beim herkömmlichen Bio-Zertifikat, da es sich dabei um ein noch strengeres Verfahren handelt. Aber letztendlich gewöhnt man sich daran und die Ergebnisse motivieren mich zum Weitermachen. Mein Vater war Gründungsmitglied der Genossenschaft, mit der wir normalerweise zusammenarbeiten, und die uns bei der Vorbereitung der Kisten hilft. Ihr ursprüngliches Ziel war es, uns besser zu organisieren, um eine stärkere Position auf dem Markt zu haben. Heutzutage können wir uns dank der Vereinigung der Kleinbauern besser organisieren. Ich glaube, dass die Teilnahme am Netzwerk von CrowdFarming eine gute Gelegenheit bietet, den Verbrauchern zu zeigen, wie wir arbeiten, und wie sie unsere Mangos und Avocados unter Ausschaltung von Zwischenhändlern genießen können.
La Reala
Unsere Bio-Plantage liegt inmitten der Costa Tropical bei Granada zwischen dem Mittelmeer im Süden und der Sierra Nevada im Norden. Die Sierra Nevada ist eine Bergkette mit den höchsten Gipfeln der Iberischen Halbinsel. Sie beherbergt aufgrund ihrer großen Artenvielfalt ein Biosphärenreservat und ist das südlichste Skigebiet Europas. Diese Bergkette schützt uns im Winter vor der Kälte des Nordens und ermöglicht ein in Europa einzigartiges subtropisches Mikroklima. Dieses Gebiet wird Costa Tropical genannt, da es zwischen Tag- und Nachttemperaturen oder im Jahresverlauf keine größeren thermischen Unterschiede gibt, was unsere Avocado zu einem lokalen Produkt von außergewöhnlicher Qualität macht. Die Finca La Reala hat ihren Namen von unserem mehr als 100 Jahre alten Gutshof im Familienbesitz erhalten. „Reala” (auch die Schreibweise „Rehala” ist möglich) kommt aus dem Arabischen und bedeutet “eine Herde aus verschiedenen Herden”, bei der ein einziger Hirte das Vieh mehrerer Besitzer hütet. Das Wort verweist auf die alte Weidekultur der Region. Der Gutshof wurde Ende der 70er Jahre von meiner Familie erworben. Er wird heute nicht mehr bewohnt und liegt im oberen Teil der Finca. Damals lebte dort meine Familie und heute kann man von dort aus einen großen Teil der Avocado-Plantage und das Mittelmeer erblicken. La Reala liegt in der Gemeinde Motril, der Hauptstadt der Costa Tropical. Neben der Avocado-Plantage gibt es auch Plantagen, in denen ökologische Mangos und Oliven angebaut werden. Die gesamte Finca hat eine Fläche von mehr als 300 Hektar. Es wurden rund 40 Hektar Bäume (Avocado, Mango und Oliven) angebaut, die bereits tragen, und weitere 20 Hektar mit Avocadobäumen, die ab 2022 tragen werden. Der Rest der Finca wird von Kiefernwald und mediterranem Buschwerk eingenommen und dient einer Vielzahl lokaler Arten, unter anderem Rothühnern, Kaninchen, Wildschweinen, Bergziegen, Sperbern und Uhus als Habitat. Der Kiefernwald liegt im Norden und oberen Teil der Finca. Südlich der Finca liegen Calahonda und Carchuna, zwei Ortschaften, die an das Meer angrenzen und hauptsächlich vom Gurkenanbau in Gewächshäusern leben. Die Gegend, in der sich die Finca befindet, lebt hauptsächlich vom Anbau tropischer Früchte (Avocado, Cherimoya und Mango) oder vom Anbau unter Folientunneln. Die Landwirtschaft in der Gegend benötigt viele Arbeitskräfte und es gibt praktisch keine Arbeitslosigkeit. Die Landwirtschaft schafft viele Arbeitsplätze, sowohl auf den Feldern als auch in den Unternehmen, in denen das Obst und Gemüse verarbeitet wird. Die ersten Avocadobäume in La Reala wurden vor mehr als 30 Jahren gepflanzt; danach hat die mit Avocados bepflanzte Fläche immer weiter zugenommen. Vor ungefähr zehn Jahren wurde zur Gewinnung von Öl ein Bereich mit Olivenbäumen bepflanzt und vor fünf Jahren mehrere Bereiche mit Mangos der Sorte Kent. All dies von Anfang an in ökologischem Anbau. Das Wasser zur Bewässerung der Pflanzungen stammt aus der Schneeschmelze der Sierra Nevada. Dieses Wasser wird im Damm von Rules gestaut und gelangt über das Leitungssystem der Bewässerungsgemeinschaft von Motril-Carchuna zu uns auf die Finca. Der Wasserbedarf der Plantage hängt von der Jahreszeit und der Witterung ab. In der Regenzeit gibt es Zeiträume von bis zu drei Wochen, in denen die Bäume nicht bewässert werden. Im trockenen und heißen Sommer der Gegend werden je nach Alter und Größe der Pflanze zwischen 50 und 100 Liter Wasser pro Baum und Tag benötigt. Dabei sollte hervorgehoben werden, dass alle Bäume mit einem Tropfbewässerungssystem bewässert werden und die Finca über mehrere Bewässerungsteiche und automatisierte Bewässerungsköpfe verfügt, um auch noch den letzten Tropfen Wasser bestmöglich zu nutzen. Die gesamte Finca wird nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet, was der einheimischen Fauna zugute kommt. Auf der Plantage werden keine Pflanzenschutzmittel verwendet. Um die Bäume herum wachsendes Unkraut wird mit mechanischen Mitteln (Freischneidern) entfernt. Im Umkreis der Pflanzungen besteht eine große Vielfalt wildwachsender Pflanzenarten (Thymian, Rosmarin, Stechginster, Kiefernwald), was die Entwicklung eines gesunden Ökosystems von Insekten und verschiedenen Tierarten wie Kaninchen, Rebhühner, Wildschweine usw. begünstigt. Baumschnitt und beschädigte Früchte werden auf der Finca selbst kompostiert und zu organischem Dünger abgebaut. La Reala beschäftigt etwa 12 Mitarbeiter, die Arbeiten wie Bewässerung, Unkrautkontrolle oder Baumschnitt durchführen; einige von ihnen arbeiten schon seit über 20 Jahren bei uns. In der Genossenschaft werden Arbeitsplätze geschaffen, die je nach Jahreszeit variieren. Alle Arbeitnehmer erhalten die im geltenden Tarifvertrag festgelegten Löhne, was durch die GRASP-Zertifizierung bestätigt wird. Wir stellen ihnen kostenlosen Transport zur Finca zur Verfügung und bieten den aus anderen Gegenden neu angekommenen Arbeitern während der Wohnungssuche eine vorübergehende Unterkunft. Während der Erntezeit nimmt die Beschäftigung zu. Das geerntete Obst wird in der Genossenschaft gemeinsam mit den übrigen Genossenschaftsmitgliedern aufbereitet, wodurch für eine große Anzahl von Familien Arbeit geschaffen wird. All diese Fincas erhalten technische Beratung von den Agronomen der Genossenschaft und sind ökologisch zertifiziert. Die Finca verfügt über Photovoltaik-Module zum Hochpumpen des zur Bewässerung benötigten Wassers. Auf dem Dach des Genossenschaftsgebäudes, in dem wir das Obst abliefern, sind ebenfalls Photovoltaik-Solarmodule installiert worden, die einen großen Teil der zur Aufbereitung des Obsts benötigten Energie erzeugen. Avocadobäume tragen Früchte in verschiedenen Größen und Formen; wir nutzen alle, du wirst deswegen in deinem Karton alle möglichen Größen vorfinden. Sowohl die Arbeiter auf dem Feld als auch die Genossenschaft wählen die Früchte nach ihrer Qualität aus. Obst, das sich nicht zum Verschicken eignet, wird an lokale Tafeln gespendet.
Technische Informationen
Adresse
La Reala, Motril, ES
Höhe über N.N
150-300m
Team
12 Männer
Größe
60 ha
Anbautechniken
Biologische Landwirtschaft
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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