Regenerative Bio-Mandeln aus La Juquera

2,00 kg/Kiste

Regenerative Bio-Mandeln aus La Juquera

2,00 kg/Kiste

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 2kg Regenerative Bio-Mandeln
Sorte: Guara, avijor und antoñeta
Guara: eine rundere und hellbraune, sehr süße Mandel
Avijor: mit gleichmäßigem Korn, länglicher Form, klarer bernsteinfarbener Farbe und angenehm süßem Geschmack
Antoñeta: gleichmäßig abgerundetes Korn, helle Farbe und intensiver süßer Geschmack
Du erhältst eine Mischung aus den drei beschriebenen Sorten
Ökologischer Landbau zertifiziert durch das EU-Bio-Siegel seit 2009 und im regenerativen ökologischen Landbau seit 2015
Nach Öffnen des Beutels können die Mandeln roh als Snack verzehrt oder auch zum Rösten oder Braten verwendet, mit Joghurt vermischt oder zu köstlichen Desserts wie Mandel- und Zimtgebäck verarbeitet werden - wir wünschen dir einen guten Appetit!
Die Mandeln werden in wasch- und wiederverwendbaren Stofftaschen geliefert, die du im Anschluss auch zur Aufbewahrung anderer Dinge verwenden kannst
Bewahre sie immer an einem kühlen und trockenen Ort auf, der vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist; im Idealfall solltest du sie in einem luftdichten Glas aufbewahren, damit sie bis zu 12 Monate halten
Ernte: September - Oktober 2022
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Umweltschützer
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Anbau in bevölkerungsarmen Gebieten
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Ohne Rückstände
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Ohne Plastik
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Bio
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Erneuerbare Energien
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Jungfarmer
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
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Weitere Analysen
Alfonso Chico de Guzmán
Mein Name ist Alfonso Chico de Guzman und ich vertrete die 5. Bauerngeneration von La Junquera, einem 1100 Hektar großen Anwesen in Murcia, das sich seit 200 Jahren im Besitz meiner Familie befindet. Als ich mein Studium der Betriebswirtschaftslehre in den Vereinigten Staaten beendet hatte und nach Spanien zurückkehrte, machte mein Vater mich darauf aufmerksam, wie viel fruchtbares Land am Familiensitz verloren ging. Damals wusste allerdings niemand genau, was zu tun war, da alle in der konventionellen Landwirtschaft tätig waren. Dennoch war ich überzeugt, dass es eine Lösung gab, das einst so ausgelaugte Land mit wenig Input, aber viel Einsatzfreude, zu neuem Leben zu erwecken. Also beschloss ich, die Welt der regenerativen Landwirtschaft zu erkunden und nach einer Lösung zur Wiederherstellung zu suchen. In einem ersten Schritt bauten wir Getreide an, bis wir merkten, dass die Monokultur nicht die erwarteten Ergebnisse lieferte, und beschlossen, die Kulturen zu diversifizieren. Allerdings konnte nicht jede Pfianze den klimatischen Bedingungen von La Junquera standhalten, wo es bisweilen so stark regnet, dass sich Millionen Liter Wasser in Sturzbächen ergießen, aber nicht vom Boden aufgefangen werden können. Aus diesem Grund basiert unser tägliches Handeln auf der Verbesserung des Bodens und der Artenvielfalt auf der Finca. Wir huben Einsickerungsgräben aus, brachten unseren eigenen Kompost in den Boden ein und legten Teiche an, die enorm zur Artenvielfalt beigetragen und sogar Otter hergelockt haben. Allerdings wollte ich auch dem Dorf La Junquera, das seit 50 Jahren verlassen ist, neues Leben einflößen. Stück für Stück haben die Leute unser Projekt kennengelernt, und einige von ihnen waren so angetan, dass sie hier blieben, um uns zu helfen oder ihr eigenes Projekt zu gründen. Was mich betrifft, so habe ich hier neben dem Abenteuer, La Junquera wiederherzustellen, das wichtigste Projekt meines Lebens ins Leben gerufen: Die Gründung meiner Familie. Derzeit kommen alle möglichen Menschen nach La Junquera, doch einer der Gründe, warum ich mein Projekt allen CrowdFarmern zeigen möchte, ist die Chance des gegenseitigen Kennenlernens, der Einführung in die regenerative Landwirtschaft und des Genusses unserer Mandeln.
La Junquera
Ich schon, als mein Vater mir von den ausgedehnten Flächen fruchtbaren Ackerlands berichtete, die sich über den Familienbesitz erstrecken und für die er keine Lösung sah. Ich hatte das Gefühl, dass ich etwas tun musste, um das Land erneut zu bewirtschaften, das meiner Familie seit 200 Jahren gehörte, nachdem mein Urgroßvater es einst gekauft hatte. Seitdem wurde das Anwesen La Junquera mit seinem konventionellen Getreideanbau von Generation zu Generation weitergegeben. Bis ich, die fünfte Generation, an der Reihe war und beschloss, den Übergang zur regenerativen Landwirtschaft einzuleiten und eine Lösung für das so ausgelaugte Land zu finden. Das Anwesen La Junquera wurde nach der darunter liegenden Quelle des Flusses Quípar benannt, die wegen des örtlich verbreiteten Schilfgrases als Fuentejunquera bezeichnet wird. Es handelt sich um 1100 Hektar in Murcia, genauer gesagt im Altiplano Murciano/Granadino, auf 1.100 Metern Höhe, umgeben von 1.500 bis 2.400 Meter hohen Bergen. Neben La Junquera bauen wir auch Mandelbäume auf zwei weiteren Grundstücken an, die etwa 30 km entfernt liegen und La Vereda und Reverte genannt werden. Die intensive und konventionelle Getreidegewinnung, die im Laufe der Jahre auf dem Bauernhof stattfand, zehrte den Boden aus. Darüber hinaus regnet es in unserer Region das ganze Jahr über selten, und falls doch, dann in Form von Starkregen, der sich im Zuge des Klimawandels weiter intensivieren wird. Diese Regenfälle tragen die oberen Erdschichten ab, wo die Pflanzen die benötigten Nährstoffe finden. Diese Faktoren waren die Hauptursachen für die geringe Bodenfruchtbarkeit von La Junquera. Der erste Schritt bestand darin, die konventionelle Landwirtschaft hinter uns zu lassen und den ökologischen Landbau 2009 einzuleiten. Allerdings wurde uns schnell klar, dass wir für unser Land inmitten einer Halbwüste wesentlich mehr tun mussten. Um nicht nur die Kontamination unserer Bodenflächen zu verhindern, sondern auch deren Qualität zu verbessern, brauchten wir mehr Techniken für das Sammeln von Regenwasser zur Bewässerung der Pflanzen und Erhöhung der Artenvielfalt, da wir Jahr für Jahr mitansehen mussten, wie sich diese Faktoren verschlechterten. Deshalb haben wir 2015 mit der Umstellung auf die regenerative Landwirtschaft begonnen. Dieser landwirtschaftlichen Philosophie zufolge verwenden wir auf unserer Finca heute ausschließlich Regenwasser. Aus diesem Grund müssen wir es optimal einsetzen. Zu diesem Zweck nutzten wir verschiedene Techniken zur Verhinderung des Verlusts von Wasser im Boden, z. B. durch die Erhöhung der Menge und Qualität organischer Bodenstoffe. Wir haben auch Gräben rund um das Gelände sowie Teiche angelegt, um Regenwasser zu speichern. All dies dient nicht nur dem Rückhalt von Regenwasser auf unserer Finca, sondern auch der Auffüllung wasserführender Schichten, dem Erhalt von Nährstoffen im Boden und somit der Erhöhung der Biodiversität. Eine weitere Technik, die wir einsetzen, um die Biodiversität auf der Finca zu erhöhen, ist die Diversifizierung der Kulturen. Wir haben Mandelbäume, Pistazienbäume, Gemüse, Apfelbäume, Weinstöcke und Kräuterpflanzen gepflanzt. Allerdings haben wir nicht nur fruchttragende Pflanzen angebaut, sondern auch dauerhafte Blühstreifen zwischen den Baumgassen angelegt, mit Hülsenfrüchten, spontaner Vegetation, einheimischen Sträuchern und nicht fruchttragenden Bäumen, die von uns umgepflanzt wurden. Dies hilft uns, zusammen mit dem Bau von Entwässerungskanälen und Teichen, die Präsenz natürlicher Fressfeinde auf unserer Finca zu erhöhen. In La Junquera leben auch 25 Exemplare des Murciano-Levantina-Rinds, einer vom Aussterben bedrohten Art (weltweit gibt es nur noch 35 Individuen). Um den Kreislauf zu schließen, fügen wir die weiche Mandelschale zusammen mit den zerkleinerten Schnittresten in den Boden ein. Und was die harte Schale anbelangt, möchten wir für das Jahr 2023 ein Projekt entwickeln, um sie als Brennstoff in der Destillerie von Kräuterpflanzen und der Heizung der Finca zu verwenden. Wir düngen den Boden auch mit dem Mist der auf der Finca grasenden Schafe, den wir im Rahmen des von uns entwickelten Projekts Vermicompost, der auch als Wurmhumus bekannt ist, selbst kompostieren. Darüber hinaus haben wir Solarzellen installiert, mit denen wir den größten Teil des auf der Finca verbrauchten Stroms produzieren. Dank all der Anstrengungen, die wir im Laufe der Jahre unternommen haben, durften wir im Jahr 2020 einen der BBVA Awards für die besten nachhaltigen Produzenten entgegennehmen. Aber wir haben nicht nur das Landwirtschaftsprojekt auf der Finca, sondern entwickeln auch Bildungs-, Unternehmer- und Forschungsprojekte rund um Nachhaltigkeit, Regeneration und Wiederherstellung von Ökosystemen. In La Junquera wollen wir einen Schritt weiter gehen und auch den sozialen Teil wiederherstellen. Ziel ist es, den Menschen in ländlichen Gebieten durch die Regeneration und Wiederherstellung von Land Chancen zu ermöglichen. Vor 1969 befand sich auf der Finca ein kleines Dorf, in dem etwa 120 Einwohner wohnten. Von diesem Jahr an wurde die Gemeinde vollständig aufgegeben, bis ich mich vor 10 Jahren entschied, hierherzuziehen. Als ich 2012 in der Gegend ankam, arbeiteten dort nur zwei Personen, doch nach und nach haben wir es mit Zuzüglern gemeinsam geschafft, das regenerative Dorf aufzubauen: eine Gruppe von 15 Personen, die jetzt in La Junquera lebt und verschiedene Projekte basierend auf der Regeneration entwickelt, darunter eine Akademie, ein Weingut oder ein ökologisches Freiwilligenlager, um die Naturgebiete wieder aufzuforsten. An dem landwirtschaftlichen Projekt sind meine Frau Yanniek und ich zusammen mit 8 weiteren Personen beteiligt, die seit 2 bis 10 Jahren zu einem übertariflichen Gehalt bei uns beschäftigt sind. Zu sehen, wie sich die Umgebung von La Junquera von Tag zu Tag und nach und nach auf der Grundlage von Anstrengung und Beständigkeit verändert, ist die größte Belohnung für mich. Ich sehe, wie sich die Finca und die Stadt verändert haben, und ich bin tief bewegt, wenn ich sehe, was wir im Laufe der Jahre erreicht haben. Und das ist es, was mir jeden Tag die Kraft gibt, am Fuße des Canyons zu bleiben und auf die Regeneration der ländlichen Nahrungsmittelsysteme zu setzen. Aus all diesen Gründen, obwohl in La Junquera noch viel zu tun ist, bin ich stolz darauf, das Land, das meine Familie von Generation zu Generation weitergegeben hat, zurückzugewinnen, es auf nachhaltige und für den Boden schonende Weise produktiv zu machen und auch den umweltgesellschaftlichen Aspekt wiederherzustellen, ohne den dieses ganze Projekt nicht möglich wäre.
Technische Informationen
Adresse
La Junquera, Cehegin, ES
Höhe über N.N
800 - 1.500 m
Team
3 Frauen und 7 Männer
Größe
300 ha
Anbautechniken
regenerativ und ökologisch
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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