Bioland Bio-Ziegen-Weichkäse von Hof Rösebach

1,00 kg/Kiste

Bioland Bio-Ziegen-Weichkäse von Hof Rösebach

1,00 kg/Kiste

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 1kg Bioland Bio-Ziegen-Weichkäse
Rasse: Thüringer Wald Ziege
4 x Ziegen-Brattaler (eingeschweißt, gesamt ca. 320g): der Renner für die Pfanne oder “roh” im Salat, cremig weich und bekommt beim Anbraten eine goldbraune Kruste, verpackt bis zu 3 Monate im Kühlschrank haltbar
1 x Ziegenweichkäse Klee (eingeschweißt, ca. 100g): ungereifter Ziegenweichkäse mit Schabziegerklee, cremig-weich, frisch und mild im Geschmack, im Kühlschrank bis zu 1 Monat haltbar
1 x Ziegenweichkäse Bunte Kräuter (eingeschweißt, ca. 100g): ein ungereifter Ziegenweichkäse mit einer bunten Kräutermischung, cremig-weich, herb und frisch im Geschmack, im Kühlschrank bis zu 1 Monat haltbar
1 x Ziegen-Camembert (in Wachspapier, ca. 130g): Ist er noch jung, er einen milden Geschmack und eine festere Konsistenz, mit dem Alter wird er weicher und kräftiger, sehr lecker mit Aprikosenmarmelade, spätestens nach 6 Wochen zu verzehren
1 x Rotes Geißlein, halbfest (in Wachspapier, ca. 350g): halbfester Ziegenschnittkäse mit Rotschmiere; cremig weich, leuchtend rote Rinde mit intensivem Aroma, während der Käse eher mild im Geschmack bleibt, im Kühlschrank bis zu 8 Wochen haltbar
Käserinde und Schnittflächen können mit der Zeit ein bisschen Weißschimmel oder Rotschmiere ansetzen, das ist unbedenklich und kann mitgegessen oder weggeschnitten werden
Biologische Landwirtschaft, seit 2002 mit dem Bioland und dem EU Bio-Siegel zertifiziert
Die genaue Zusammensetzung, sowie die Allergeninformationen findest du unter "Weitere Analysen"
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Umweltschützer
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Frei von BPA
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Farmer 360°
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Personalisierte Ernte
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Bio
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Jungfarmer
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Kleine Farm
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
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Weitere Analysen
Mira Kuhlmann
Von Kindheit an war ich, Mira Kuhlmann, an Tieren und der Natur interessiert. Selber komme ich nicht aus der Landwirtschaft, bin aber im Laufe meines Lebens immer wieder damit in Kontakt gekommen, sei es auf dem Reiterhof, auf dem wir gewohnt haben, der Demeter-Gärtnerei, bei der ich in den Ferien gejobbt habe oder dem Demeter-Kuhbetrieb, auf dem ich mein Praktikum gemacht habe. Die Arbeit mit den Tieren, der Natur und den Lebensmitteln gaben mir immer eine große Befriedigung. So begann ich nach der Schule ein Studium der Agrarwissenschaften in Stuttgart Hohenheim. Die ökologischen Zusammenhänge zwischen Pflanzen und Böden, der Landwirtschaft und der Kulturlandschaft, faszinierten mich so sehr, dass ich mich im Studium in Bodenwissenschaften vertiefte und mein Wissen um die Landschaftsökologie ausbaute. Während und nach meines Studiums habe ich auf verschiedenen Höfen gearbeitet, habe Kühe, Schafe und Ziegen kennengelernt und mich eindeutig für die Ziege entschieden. Als ich Anfang 2016 zufällig bei Frank auf dem Betrieb gelandet bin, um in der Lammzeit zu helfen, waren die Dinge schnell entschieden. Wir teilen nicht nur viele gleiche Ansichten und das Ziel einer nachhaltigen und ökologischen Landwirtschaft, sondern auch die Liebe zueinander. Es warteten viele Herausforderungen auf mich. Ich konnte den Hof von Anfang an in seiner Umbauphase begleiten. Neben der täglich anfallenden Arbeit, plante ich die Käserei, baute die Vermarktung aus und absolvierte eine Zusatzausbildung zur Fachagrarwirtin für Handwerkliche Milchverarbeitung über den VHM e.V.. Es war für mich eine fordernde Zeit, in der ich viel gelernt habe. Jetzt kann ich aber auf einen Hof blicken, den ich mitgestaltet habe und tagtäglich neu gestalten kann. Ich kümmere mich um die Organisation der Käserei sowie um die Vermarktung, das Personal, die Buchhaltung und sonstige Bürotätigkeiten. Außerdem helfe ich natürlich auch weiterhin beim Melken, Weidebau, Lämmeraufzucht, in der Käserei, Käsepflege und beim Kommissionieren. Frank erledigt Aufgaben im Stall, kümmert sich um die Ziegengesundheit, die Futterwerbung, das Ausmisten und anfallende Reparaturarbeiten. Wir bekommen außerdem Hilfe von 2-3 Aushilfskräften und 2 FÖJlern (Freies Ökologisches Jahr), welche uns beim Melken, Füttern, Weidebau, Käsen, Schneiden, Verpacken, Etikettieren und Kommissionieren unter die Arme greifen. Die Möglichkeit über CrowdFarming seine Produkte direkt an Endkunden vermarkten zu können, die unsere Geschichte kennen und unsere Leidenschaft unterstützen, ist besonders. Es ist ein Weg, den wir in der heutigen Zeit gehen müssen, um die kleinen handwerklichen- und Familienbetriebe zu fördern. Die Menschen sollen wieder wissen woher ihr Essen kommt. Wir haben uns sehr darüber gefreut, wie viele Ziegenpaten uns seit dem Beitritt zu CrowdFarming besuchen gekommen sind!
Hof Rösebach
Unser Hof Rösebach liegt in Ifta, einem kleinen Ort am „Grünen Band“ in Thüringen. Seinen Namen bekam der Hof durch den Bach, der sich an unseren Wiesen entlang schlängelt. Den ehemaligen Kuhstall haben wir 2016 erworben und für unsere 350 Ziegen umgebaut, um dort nachhaltige und artgerechte Landwirtschaft, zertifiziert nach Bioland-Kriterien, zu betreiben. Neben dem Stall gibt es noch einen Bergeraum zur Futterlagerung sowie eine Käserei und unser Wohnhaus. Landschaftlich liegen wir in einem Tal, welches sich zur Werra, ein Fluss der im Thüringer Wald entspringt, hin öffnet. Die Hänge bestehen zu weiten Teilen aus Muschelkalk, wodurch man oft flachgründige Böden mit einer hohen Artenvielfalt erhält. Diese Gegend ist auch bekannt für seine vielen Orchideenarten, wie das Purpur-Knabenkraut, Bienenragwurz und der Frauenschuh u.v.m. Welches Tier eignet sich nicht besser zur Landschaftspflege, als die vom Aussterben bedrohte Nutztierrasse, wie die Thüringer Waldziege? Denn so hat alles 2002 angefangen, als Frank sich mit 4 Thüringer Waldziegen der Landschaftspflege verschrieben hat. Durch das besondere Fressverhalten der Ziegen (sie fressen besonders gerne Rinden und Blätter) eignen sie sich besonders gut zur Offenhaltung der Landschaft, da sie der Verbuschung entgegenwirken. Nach langem Durchhaltevermögen und mit viel Einsatz und Konzentration auf die vom Aussterben bedrohte Rasse, hat sich der Hof Rösebach gewandelt und ist zu dem herangewachsen, was er jetzt ist. Durch den Standortwechsel 2016 mussten wir einen Teil unserer Naturschutzflächen abgeben, da unsere Ziegen nun neue Weideflächen direkt am Hof bekommen haben. Weiterhin pflegen wir jedoch einige Naturschutzflächen, und mähen diese nur zu einem festgelegten Termin, um die Aussamung der seltenen Pflanzen und Gräser nicht durch den Schnitt zu unterbrechen. Die Ziege, auch “Die Kuh des kleinen Mannes” genannt, hat in Thüringen Tradition. In der Nachkriegszeit bis in die 70er Jahre war die Ziege zur Versorgung der Familie mit Fleisch und Milch kaum wegzudenken. So durfte für Kinder ein Glas frische Ziegenmilch am Tag nicht fehlen. Um eine gute Milch von den Ziegen zu bekommen, brauchen die Tiere viel frisches Wasser, 5-10 Liter am Tag und natürlich gutes Futter. In den Sommermonaten und bei gutem Wetter können die Ziegen frisches Gras und duftende Kräuter, Blumen, Blätter und Rinden auf unseren strukturreichen Weideflächen direkt um den Hof fressen. Im Stall bekommen sie Heu und Luzernesilage aus eigener Herstellung von unseren 80 ha Grünland und 25 ha Ackerland. Doch um eine ausgeglichene und gezielte Futterration geben zu können, kaufen wir auch biologisches Kraftfutter zu. Das können zum einen Luzernepellets, Maispellets, Gerste oder auch ganze Maiskörner sein. Unsere Ziegen haben Dank unseres großen Stalls (100 x 30m) sehr viel Platz. Sie können sich auf den mit Stroh eingestreuten Flächen frei bewegen, haben einen erhöhten Liegebereich und viel Platz zum Fressen, Wiederkäuen und Schlafen. Bei uns lässt es sich also gut leben! Deshalb dürfen unsere Ziegen so lange wie möglich bei uns bleiben; sie verlassen uns nur aus Altersschwäche oder Krankheit. Unsere ältesten Ziegen sind 10 bis 12 Jahre alt. Das Durchschnittsalter der Herde liegt jedoch bei 5 Jahren, da wir noch im Herdenaufbau und deshalb noch viele junge Ziegen haben. Ein Highlight, aber auch eine sehr arbeitsintensive Zeit, ist im Frühjahr unsere Lammzeit. Von Januar bis April kommen bei uns die Ziegenlämmer auf die Welt. Wir ziehen sie in den ersten Tagen mit der Flasche auf, um sicher zu gehen, dass alle die reichhaltige und lebensnotwendige Biestmilch (Kolostrum) bekommen. Danach lernen die Lämmer in Gruppen, sich selbstständig mit Milch, Heu und Wasser zu versorgen. Da wir nicht alle Lämmer behalten können, müssen uns einige Tiere schon früh verlassen und werden in anderen Betrieben großgezogen oder direkt geschlachtet. Einen kleinen Teil vermarkten wir selber zu Ostern als Ziegenlammfleisch in der Region. Uns war von Anfang an klar, dass wir unseren Hof ökologisch und nachhaltig bewirtschaften wollen. Dabei spielt der Kreislaufgedanke eine zentrale Rolle. Das Futter von unseren Wiesen, welches die Ziegen fressen, wird in Form von kompostiertem Mist wieder auf die Flächen ausgebracht, um auch langfristig eine gute Futterqualität von unseren Wiesen zu erhalten. Unseren Wasserbedarf können wir über unseren Brunnen mit Trinkwasserqualität decken, damit versorgen wir unsere Ziegen und Lämmer, uns selbst und die Produktion in der Käserei. Das Gras auf unseren Weiden und Wiesen wächst ohne künstliche Beregnung. Dafür sorgt der Regen der uns noch jedes Jahr mit mehr oder weniger ausreichenden Mengen, von 500-700 Liter/m² im Jahresdurchschnitt, segnet. Unsere Ziegenmilch wird direkt in unserer Käserei zu Milch, Joghurt, Frischkäse, Weichkäse und Schnittkäse verarbeitet. Dabei achten wir auf eine schonende Bearbeitung der Milch. Sie kommt drucklos vom Tank in die Käserei, wird dort nur pasteurisiert und direkt weiterverarbeitet. Wir legen viel Wert auf handwerkliches Arbeiten. Die Käselaibe werden alle mit der Hand abgefüllt, gewendet, gepflegt, veredelt und verpackt. Die Liebe zum Handwerk spielt eine große Rolle um ein einzigartiges Produkt herzustellen. Die ganze Arbeit die in der Landwirtschaft, der Produktion und der Vermarktung anfallen, könnten wir als Familie mit 2 Kindern ohne unsere Mitarbeiter nicht meistern. Deshalb unterstützen uns seit 2016 zwei Mitarbeiter im Stall und vier in der Käserei. Sie erhalten mehr als den üblichen Mindestlohn. Zusätzlich bekommen wir jedes Jahr noch die Unterstützung von ein bis zwei Jugendlichen, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr bei uns absolvieren. Ich bemühe mich um eine gute Stimmung unter den Mitarbeitern und insgesamt im Betrieb, denn nur wer Spaß an der Arbeit hat, kann das Unternehmen nach vorne bringen.
Technische Informationen
Adresse
Hof Rösebach, Treffurt OT Ifta, DE
Höhe über N.N
235m
Team
4 Frauen und 6 Männer
Größe
105 Hekater
Herdengröße
350
Anbautechniken
Biologische Landwirtschaft, Bioland
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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