Bioland Ziegen-Schnittkäse
Hof Rösebach
Lieferländer anschauen

Das Projekt

Adoptiere eine Ziege aus der Herde von "Hof Rösebach" in Treffurt OT Ifta (Deutschland) und erhalte deine Ernte in Form von Bioland Ziegen-Schnittkäse direkt zu dir nach Hause. Die Farmerin Mira kümmert sich um deine Adoption und macht ein Foto von ihr. Du kannst dir eine Adoptionsurkunde herunterladen und einen Besuch auf der Plantage oder dem Betrieb planen, wenn du möchtest. Da die Ernte pro Ziege sehr groß ist, teilst du dir die Ernte mit mehreren Personen. Wenn du mehr möchtest, kannst du eine weitere Adoption übernehmen. Du gehst keine langfristige Verpflichtung ein: sobald du die Ernte erhalten hast und dir die Erfahrung gefallen hat, kannst du entscheiden, ob du die Adoption verlängern möchtest.

Das Projekt

Adoptiere eine Ziege aus der Herde von "Hof Rösebach" in Treffurt OT Ifta (Deutschland) und erhalte deine Ernte in Form von Bioland Ziegen-Schnittkäse direkt zu dir nach Hause. Die Farmerin Mira kümmert sich um deine Adoption und macht ein Foto von ihr. Du kannst dir eine Adoptionsurkunde herunterladen und einen Besuch auf der Plantage oder dem Betrieb planen, wenn du möchtest. Da die Ernte pro Ziege sehr groß ist, teilst du dir die Ernte mit mehreren Personen. Wenn du mehr möchtest, kannst du eine weitere Adoption übernehmen. Du gehst keine langfristige Verpflichtung ein: sobald du die Ernte erhalten hast und dir die Erfahrung gefallen hat, kannst du entscheiden, ob du die Adoption verlängern möchtest.

Was adoptierst du?
Adoptiere eine Ziege, die wir seit 2002 nach den EU-Richtlinien der ökologischen Landwirtschaft pflegen. Die Thüringer Wald Ziege ist eine einheimische und vom Aussterben bedrohte Nutztierrasse. Man erkennt sie gut an ihrer weißen Gesichtsmaske auf dem sonst schokoladenbraunen bis schwarzen Fell. Es ist eine mittelgroße, eher kräftig gebaute Ziege, die im Vergleich zu anderen Rassen robuster und widerstandsfähiger ist. Ihre Heimat ist Thüringen, dort wo auch unsere Herde von 350 Ziegen steht. Unsere Ziegen sind in den Sommermonaten und bei gutem Wetter draußen und dürfen frisches Gras und duftende Kräuter, Blumen, Blätter und Rinden auf unseren strukturreichen Weideflächen direkt um den Hof fressen. Im Winter bekommen sie Heu und Luzernesilage. Außerdem füttern wir ergänzend biologisches Kraftfutter. Unsere junge Herde hat ein Durchschnittsalter von 4 Jahren. Die Tiere werden auf unserem Hof jedoch bis zu 12 Jahre alt. Solange du möchtest und wir uns darum kümmern können, kannst du deine Adoption Jahr für Jahr verlängern. Falls deine Ziege stirbt, sorgen wir dafür, dass du die Ernte anderen Adoptionen bekommst, ohne jegliche Zusatzkosten. Eine Ziege gibt pro Tag ca. 3 Liter Milch, im Jahr sind das ca. 720 Liter. Aus der Milch einer Ziege können wir dann im Jahr ca. 70 kg Schnittkäse herstellen. Dieser Käse wird dann auf 18 CrowdFarmer aufgeteilt. Wenn dir Weichkäse schmeckt, schau dir unser [anderes Projekt](http://www.crowdfarming.com/de/farmer/hof-roesebach/up/adoptar-una-cabra-hof-roesebach-queso-blando) an.
Was erhältst du?
In jeder Saison schicken wir dir eine Kiste mit: 1 x __Creuzburger mild__ (ganzer Laib, in Wachspapier, 800 g) Unser Creuzburger mild ist ein junger Ziegenschnittkäse, der mindestens 4 Wochen gereift ist. Er hat einen milden Geschmack und eine cremige Konsistenz. 1 x __Creuzburger Rosmarin__ (ganzer Laib, in Wachspapier, 800 g) Der Creuzburger Rosmarin ist ein Ziegenschnittkäse mit Rosmarin verfeinert. Er ist mindestens 6 Wochen gereift. Er hat einen noch milden bis leicht würzigen Geschmack mit einer wunderbaren Rosmarin-Note. 1 x __Creuzburger Bockshornklee__ (Stück, in Wachspapier, 400 g) Bei unserem Creuzburger Bockshornklee handelt es sich um einen Ziegenschnittkäse mit Bockshornkleesaat. Er ist mindestens 4 Wochen gereift. Er hat einen milden Geschmack und eine cremige Konsistenz. Der Bockshornklee verleiht dem Käse ein nussiges Aroma. 1 x__ Zickorino__ (Stück, im Wachspapier, 300 g) Unser Zickorino ist ein feiner würziger Ziegenschnittkäse, der mindestens 3 Monate bei uns gereift ist. Durch die lange Lagerung erhält der Käse einen kräftigen Geschmack. Die Rotschmiere kann sich in der Zeit leicht bräunlich Verfärben und bringt eine leicht erdige Note mit. Alle unsere Käsesorten werden handwerklich von uns gekäst und “gepflegt”. Die Rinde kann mit verzehrt werden und ist durch die Rotschmiere leuchtend orange rot und mit dem Alter auch ein bisschen bräunlich. Sie verleiht unseren Käsen ihr typisches Aroma. Die Käse sind alle aus pasteurisierter Milch hergestellt. Die Käse sollten grundsätzlich bei Zimmertemperatur verzehrt werden, damit sich die Aromen voll entwickeln können. Nicht angeschnittene Käse können im Wachspapier im Kühlschrank bis zu 8 Wochen aufbewahrt werden. Angeschnittene Käse sollten am besten innerhalb von 2 Wochen verzehrt werden. Durch das milde “Ziegenaroma” unserer Käse kann man die Käse zu den täglichen Brotzeiten gut integrieren. Wir essen den Käse viel auf Brot und oft mit Marmelade oder reiben ihn über Spaghetti, Nudelgerichte oder Aufläufe.
Wann erhältst du es?
Weiter unten findest du das letztmögliche Datum, um an diesem Projekt teilzunehmen (das letztmögliche Adoptionsdatum). Nach diesem Datum beginnt die Farmerin mit der Vorbereitung der Bestellungen und der Kisten, die er verschicken muss. Im Laufe des Bestellprozesses kannst du einen von dem der Farmerin bereitgestellten Lieferterminen wählen.
Warum adoptieren?
* Erfahre, wer deine Lebensmittel wie und wo anbaut. Erhalte deine Lebensmittel bewusst. * Kaufe direkt beim Erzeuger. Hilf, mehr Einnahmen und Arbeitsplätze in ländlichen Gebieten zu schaffen. * Plane deine Einkäufe und ermögliche es dem Farmer, auf Bestellung anzubauen. So können wir die Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden, die angebaut werden und keinen Abnehmer finden. * Belohne Farmer, die sich für Verpackungsmaterialien und eine Anbauart einsetzen, die im Einklang mit der Umwelt stehen.
Ohne Plastik
Bio
Handgemacht

Wie funktioniert's?

Lerne die Farmer kennen

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Adoptiere und plane deine Ernte

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Umweltschützer
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Farmer 360°
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Personalisierte Ernte
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Ohne Plastik
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Bio
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Jungfarmer
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Familienunternehmen
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Besuche möglich
Mira Kuhlmann
Von Kindheit an war ich, Mira Kuhlmann, an Tieren und der Natur interessiert. Selber komme ich nicht aus der Landwirtschaft, bin aber im Laufe meines Lebens immer wieder damit in Kontakt gekommen, sei es auf dem Reiterhof, auf dem wir gewohnt haben, der Demeter-Gärtnerei, bei der ich in den Ferien gejobbt habe oder dem Demeter-Kuhbetrieb, auf dem ich mein Praktikum gemacht habe. Die Arbeit mit den Tieren, der Natur und den Lebensmitteln gaben mir immer eine große Befriedigung. So begann ich nach der Schule ein Studium der Agrarwissenschaften in Stuttgart Hohenheim. Die ökologischen Zusammenhänge zwischen Pflanzen und Böden, der Landwirtschaft und der Kulturlandschaft, faszinierten mich so sehr, dass ich mich im Studium in Bodenwissenschaften vertiefte und mein Wissen um die Landschaftsökologie ausbaute. Während und nach meines Studiums habe ich auf verschiedenen Höfen gearbeitet, habe Kühe, Schafe und Ziegen kennengelernt und mich eindeutig für die Ziege entschieden. Als ich Anfang 2016 zufällig bei Frank auf dem Betrieb gelandet bin, um in der Lammzeit zu helfen, waren die Dinge schnell entschieden. Wir teilen nicht nur viele gleiche Ansichten und das Ziel einer nachhaltigen und ökologischen Landwirtschaft, sondern auch die Liebe zueinander. Es warteten viele Herausforderungen auf mich. Ich konnte den Hof von Anfang an in seiner Umbauphase begleiten. Neben der täglich anfallenden Arbeit, plante ich die Käserei, baute die Vermarktung aus und absolvierte eine Zusatzausbildung zur Fachagrarwirtin für Handwerkliche Milchverarbeitung über den VHM e.V.. Es war für mich eine fordernde Zeit, in der ich viel gelernt habe. Jetzt kann ich aber auf einen Hof blicken, den ich mitgestaltet habe und tagtäglich neu gestalten kann. Die Möglichkeit über CrowdFarming seine Produkte direkt an Endkunden vermarkten zu können, die unsere Geschichte kennen und unsere Leidenschaft unterstützen, ist besonders. Es ist ein Weg, den wir in der heutigen Zeit gehen müssen, um die kleinen handwerklichen- und Familienbetriebe zu fördern. Die Menschen sollen wieder wissen woher ihr Essen kommt. Dafür sorgt CrowdFarming.
Mira Kuhlmann

"Ein Produkt in den Händen zu halten, bei dem man das Gras auf der Wiese wachsen gesehen, den Geruch des Heus noch in der Nase, die Wärme der Ziege beim Melken gespürt hat und den Geschmack der frischen Milch auf den Lippen hatte, das ist die Leidenschaft die mich antreibt und die ich mit euch teilen möchte."

Hof Rösebach
Hof Rösebach
Unser Hof Rösebach liegt in Ifta, einem kleinen Ort am „Grünen Band“ in Thüringen. Seinen Namen bekam der Hof durch den Bach, der sich an unseren Wiesen entlang schlängelt. Den ehemaligen Kuhstall haben wir 2016 erworben und für unsere 350 Ziegen umgebaut, um dort nachhaltige und artgerechte Landwirtschaft, zertifiziert nach Bioland-Kriterien, zu betreiben. Neben dem Stall gibt es noch einen Bergeraum zur Futterlagerung sowie eine Käserei und unser Wohnhaus. Landschaftlich liegen wir in einem Tal, welches sich zur Werra, ein Fluss der im Thüringer Wald entspringt, hin öffnet. Die Hänge bestehen zu weiten Teilen aus Muschelkalk, wodurch man oft flachgründige Böden mit einer hohen Artenvielfalt erhält. Diese Gegend ist auch bekannt für seine vielen Orchideenarten, wie das Purpur-Knabenkraut, Bienenragwurz und der Frauenschuh u.v.m. Welches Tier eignet sich nicht besser zur Landschaftspflege, als die vom Aussterben bedrohte Nutztierrasse, wie die Thüringer Waldziege? Denn so hat alles 2002 angefangen, als Frank sich mit 4 Thüringer Waldziegen der Landschaftspflege verschrieben hat. Durch das besondere Fressverhalten der Ziegen (sie fressen besonders gerne Rinden und Blätter) eignen sie sich besonders gut zur Offenhaltung der Landschaft, da sie der Verbuschung entgegenwirken. Nach langem Durchhaltevermögen und mit viel Einsatz und Konzentration auf die vom Aussterben bedrohte Rasse, hat sich der Hof Rösebach gewandelt und ist zu dem herangewachsen, was er jetzt ist. Durch den Standortwechsel 2016 mussten wir einen Teil unserer Naturschutzflächen abgeben, da unsere Ziegen nun neue Weideflächen direkt am Hof bekommen haben. Weiterhin pflegen wir jedoch weiterhin einige Naturschutzflächen, und mähen diese nur zu einem festgelegten Termin, um die Aussamung der seltenen Pflanzen und Gräser nicht durch den Schnitt zu unterbrechen. Die Ziege, auch “Die Kuh des kleinen Mannes” genannt, hat in Thüringen Tradition. In der Nachkriegszeit bis in die 70er Jahre war die Ziege zur Versorgung der Familie mit Fleisch und Milch kaum wegzudenken. So durfte für Kinder ein Glas frische Ziegenmilch am Tag nicht fehlen. Um eine gute Milch von den Ziegen zu bekommen, brauchen die Tiere viel frisches Wasser, 5-10 Liter am Tag und natürlich gutes Futter. In den Sommermonaten und bei gutem Wetter können die Ziegen frisches Gras und duftende Kräuter, Blumen, Blätter und Rinden auf unseren strukturreichen Weideflächen direkt um den Hof fressen. Im Stall bekommen sie Heu und Luzernesilage aus eigener Herstellung von unseren 80 ha Grünland und 25 ha Ackerland. Doch um eine ausgeglichene und gezielte Futterration geben zu können, kaufen wir auch biologisches Kraftfutter zu. Das können zum einen Luzernepellets, Maispellets, Gerste oder auch ganze Maiskörner sein. Unsere Ziegen haben Dank unseres großen Stalls (100 x 30m) sehr viel Platz. Sie können sich auf den mit Stroh eingestreuten Flächen frei bewegen, haben einen erhöhten Liegebereich und viel Platz zum Fressen, Wiederkäuen und Schlafen. Bei uns lässt es sich also gut leben! Deshalb dürfen unsere Ziegen so lange wie möglich bei uns bleiben; sie verlassen uns nur aus Altersschwäche oder Krankheit. Unsere ältesten Ziegen sind 10 bis 12 Jahre alt. Das Durchschnittsalter der Herde liegt jedoch bei 4 Jahren, da wir noch im Herdenaufbau und deshalb noch viele junge Ziegen haben. Ein Highlight, aber auch eine sehr arbeitsintensive Zeit, ist im Frühjahr unsere Lammzeit. Von Januar bis April kommen bei uns die Ziegenlämmer auf die Welt. Wir ziehen sie in den ersten Tagen mit der Flasche auf, um sicher zu gehen, dass alle die reichhaltige und lebensnotwendige Biestmilch (Kolostrum) bekommen. Danach lernen die Lämmer in Gruppen, sich selbstständig mit Milch, Heu und Wasser zu versorgen. Da wir nicht alle Lämmer behalten können, müssen uns einige Tiere schon früh verlassen und werden in anderen Betrieben großgezogen oder direkt geschlachtet. Einen kleinen Teil vermarkten wir selber zu Ostern als Ziegenlammfleisch in der Region. Uns war von Anfang an klar, dass wir unseren Hof ökologisch und nachhaltig bewirtschaften wollen. Dabei spielt der Kreislaufgedanke eine zentrale Rolle. Das Futter von unseren Wiesen, welches die Ziegen fressen, wird in Form von kompostiertem Mist wieder auf die Flächen ausgebracht, um auch langfristig eine gute Futterqualität von unseren Wiesen zu erhalten. Unseren Wasserbedarf können wir über unseren Brunnen mit Trinkwasserqualität decken, damit versorgen wir unsere Ziegen und Lämmer, uns selbst und die Produktion in der Käserei. Das Gras auf unseren Weiden und Wiesen wächst ohne künstliche Beregnung. Dafür sorgt der Regen der uns noch jedes Jahr mit mehr oder weniger ausreichenden Mengen, von 500 - 700 Liter/m² im Jahresdurchschnitt, segnet. Unsere Ziegenmilch wird direkt in unserer Käserei zu Milch, Joghurt, Frischkäse, Weichkäse und Schnittkäse verarbeitet. Dabei achten wir auf eine schonende Bearbeitung der Milch. Sie kommt drucklos vom Tank in die Käserei, wird dort nur pasteurisiert und direkt weiterverarbeitet. Wir legen viel Wert auf handwerkliches Arbeiten. Die Käselaibe werden alle mit der Hand abgefüllt, gewendet, gepflegt, veredelt und verpackt. Die Liebe zum Handwerk spielt eine große Rolle um ein einzigartiges Produkt herzustellen. Die ganze Arbeit die in der Landwirtschaft, der Produktion und der Vermarktung anfallen, könnten wir als Familie mit 2 Kindern ohne unsere Mitarbeiter nicht meistern. Deshalb unterstützen uns im Stall zwei Mitarbeiter und in der Käserei sind es vier. Zusätzlich bekommen wir jedes Jahr noch die Unterstützung von ein bis zwei Jugendlichen, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr bei uns absolvieren.
Technische Informationen
Adresse
Hof Rösebach, Treffurt OT Ifta, DE
Höhe über N.N
235m
Team
4 Frauen und 6 Männer
Größe
105 Hekater
Herdengröße
350
Anbautechniken
Biologische Landwirtschaft, Bioland
Ort