Bio-Orangen und Bio-Avocados von Finca Valdivieso

15,00 kg/box

Bio-Orangen und Bio-Avocados von Finca Valdivieso

15,00 kg/box

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 15kg Bio-Orangen und Bio-Avocados
Sorte: Salustiana -Orangen und Hass-Avocado
Salustiana-Orangen: runde Form, mittlere Größe, orangefarbene Früchte, dünne Schale, hoher Saftgehalt, perfektes Gleichgewicht zwischen Säure und Süße
Hass-Avocados: birnenförmig, mittelgroß, raue Schale, grüne Farbe, die beim Reifen schwarz wird, cremige Textur, intensiverer Geschmack, höherer Fettgehalt; sie ist die beliebteste Avocadosorte
Biologischer Anbau: Orangen seit 2017 mit dem EU Bio-Siegel zertifiziert
Biologischer Anbau: Avocados seit 2022 mit dem EU Bio-Siegel zertifiziert
Ernte auf Bestellung, ohne Wachse und Konservierungsmittel der Schale in einer Kartonbox ohne Plastik verschickt
Die Kiste enthält ein paar Früchte extra, für den Fall, dass manche beschädigt wurden
Unsere Bäume sind keine Schraubenfabrik: jede Frucht ist in Größe und Aussehen einzigartig
Gemischte Kiste mit ca. 13 kg Bio-Orangen und 2 kg Avocados
Ein Kilo Orangen enthält zwischen 7-9 Früchte (in einer Kiste findest du je nach Größe zwischen 90 und 110 Stück)
Der beste Ort zur Aufbewahrung die Orangen ist eine kühle und trockene Umgebung, so bleiben sie 2-3 Wochen lang frisch (wenn du sie länger genießen möchtest, dann lagere sie im Kühlschrank)
Ein Kilo Avocados enthält zwischen 6-8 Früchte (in einer Kiste findest du je nach Größe zwischen 12 und 16 Stück)
Bewahre die Avocados bei Raumtemperatur auf, bis sie reif sind und leg sie anschließend in den Kühlschrank, damit sie länger halten
Die Avocado es handelt sich um eine klimakterische Frucht, die nach der Ernte bei dir zuhause weiter reift
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Umweltschützer
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Ohne Rückstände
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Ohne Plastik
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Bio
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Jungfarmer
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
José Antonio Fajardo
Mein Name ist José Antonio Fajardo und ich bin ein junger Landwirt und Student. Trotz meines jungen Alters von 20 Jahren gehöre ich zu einer Familie von Landwirten und bin sowohl von Seiten meines Vaters als auch meiner Mutter, bereits die fünfte Generation. Meine Urgroßeltern stammten aus Otivar und Jete, zwei kleinen Ortschaften in der Costa Tropical Granadas. In dieser Gegend wurde zum ersten Mal in Kontinentaleuropa mit dem Anbau tropischer Früchte begonnen. Dies ist der Grund dafür, dass es eine köstliche Cherimoya-Sorte mit dem Namen dieser Ortschaft – „Fino de Jete“ – gibt. Wenn du sie nicht kennst, empfehle ich dir, sie zu probieren. Sie ist außerhalb Spaniens nicht sehr bekannt, trägt aber wegen ihrer Süße und cremigen Textur den Beinamen „fruta yogurt” (Joghurt-Frucht). Meine Groß- und Urgroßeltern bauten traditionell Weinreben, Mandel- und Olivenbäume an den trockenen Hängen an und auf der Talsohle, wo es mehr Wasser gab, Zuckerrohr. Mitte des 20. Jahrhunderts beschlossen sie angesichts des Niedergangs des Zuckerrohranbaus in der Region, auf den Anbau subtropischer Pflanzen zu setzen. In den 1950er und 1960er Jahren waren diese Pflanzen in der Region noch unbekannt. Meine Vorfahren begannen mit dem Anbau von Avocados und Cherimoyas zu experimentieren; sie waren Wegbereiter des Anbaus subtropischer Früchte, die heute in der Region weit verbreitet sind. Die Familie hält noch immer die ursprünglichen Fincas intakt und pflegt die Bäume, die sie gepflanzt hat. Wir pflegen sie seit 70 Jahren mit der gleichen Zuneigung, mit der sie von ihnen gepflanzt wurden. Im Laufe der Zeit haben wir weitere Fincas erworben und bauen jetzt eine große Vielfalt an Früchten an, hauptsächlich Avocados, Mangos, Cherimoyas und Orangen; allerdings haben wir auch kleine Parzellen mit Orinoco-Bananen (eine lokale Sorte) oder Guaven. Wie es nicht anders sein könnte, geht meine Leidenschaft für die Landwirtschaft auf meine frühe Kindheit zurück, da die Landwirtschaft der Lebensmittelpunkt meiner Familie mütter- und väterlicherseits gewesen ist. Ich bin mir über die Wichtigkeit der Ausbildung für die gute Bewirtschaftung von Fincas bewusst und studiere deshalb derzeit Wirtschaftswissenschaften, um mich fortzubilden und die Familie bei der Bewirtschaftung zu unterstützen. Aufgrund meiner Leidenschaft für das Land haben mir meine Eltern die Verantwortung übertragen, dieses Projekt eines Direktvertriebs durch CrowdFarming zu leiten. Die Projekte Altos de Cantarriján und Finca Valdivieso entstanden bereits als moderne Fincas, mit denen wir unsere Arbeitsweise zeigen und die Fähigkeit unter Beweis stellen konnten, dieses landwirtschaftliche Modell auf andere Landwirte zu übertragen. Diese Fincas wurden vor weniger als 10 Jahren von der Familie erworben. Seit zwei Jahren bin ich für ihr Management verantwortlich und kann dabei immer auf den Rat eines großartigen Teams zählen, das sich aus Agronomen und Arbeitern zusammensetzt, die wie eine Familie ist, die mich wachsen gesehen hat; natürlich kann ich auch auf die Erfahrung und Unterstützung meiner Eltern zählen! Mein wichtigstes Ziel ist es, die Ausrichtung der traditionellen Landwirtschaft in der Region zu modernisieren. Ich würde mir wünschen, dass sich mehr junge Produzenten die Hacienda Altos de Cantarriján und die Finca Valdivieso zum Vorbild für nachhaltiges Management nehmen könnten. Ich bin davon überzeugt, dass ökologische Landwirtschaft, nachhaltige Lebensmittelherstellung, Kreislaufwirtschaft der Ressourcen, Optimierung des Wasserverbrauchs und neue Verbindungen mit dem Verbraucher, die Motoren der neuen Generationen von Landwirten sein werden. Wir müssen das Modell der Produktion ändern. All diese landwirtschaftlichen Praktiken markieren ein Vorher und Nachher für den Klimawandel, der mich persönlich sehr beunruhigt. Ich bin überzeugt, dass die von mir bewirtschafteten Fincas in einigen Jahren besser sein werden und ich dazu beigetragen habe, künftigen Generationen eine bessere Welt zu hinterlassen. CrowdFarming bietet mir die Möglichkeit, diesen Traum zu entwickeln, da ich an alle Werte glaube, die diese Plattform den Verbrauchern in ganz Europa bietet, und diese Werte mit anderen teile. Meine gesamte Freizeit und Urlaubszeit verbringe ich auf den Fincas; wenn ich mich auf die landwirtschaftliche Arbeit konzentriere, vergeht die Zeit wie im Flug. Wenn ich wegen meines Studiums nicht dort sein kann, rufe ich die Mitarbeiter an, um mich über den Verlauf der Ernte zu informieren und sie anzuleiten, die zum jeweiligen Zeitpunkt erforderlichen Arbeiten durchzuführen. Zu guter Letzt, aber deswegen nicht weniger wichtig, möchte ich meine Beziehung zu einem der Menschen hervorheben, die ich am meisten bewundere: Mein Großvater, der den gleichen Namen wie ich trägt: Jose Antonio Fajardo. Er ist das beste Vorbild, das ich je hatte, und er hat mir eine bedingungslose Liebe für das Land, harte Arbeit und gut gemachte Dinge gelehrt. Ich erinnere mich an keinen einzigen Tag in meiner Kindheit, an dem ich nicht mit ihm, wenn er Fincas besichtigte, Probleme auf den Feldern löste und sich anschaute, wie die Früchte wuchsen. Ich habe viel Zeit mit ihm verbracht, seit ich zu laufen anfing bis zum heutigen Tag. Obwohl ich ihn jetzt weniger sehe, bin ich mit ihm zusammen, wann immer ich kann. Er ist eine großartige Motivation, um zu kämpfen und Dinge anzupacken, ein Beispiel für einen Lebensstil, den ich liebe und bewahren möchte.
Finca Valdivieso
Die Finca Valdivieso ist eine nur wenige Kilometer von der andalusischen Hauptstadt Sevilla entfernte, auf den Anbau von ökologischen Orangen spezialisierte Huerta in der ländlichen Gegend von Utrera. Alle, die die Stadt Sevilla besucht haben, werden sich an die Orangenbäume erinnern, die ihre Straßen schmücken; die Gegend ist aufgrund ihres günstigen Klimas nämlich ideal für den Anbau dieser schönen Bäume. Utrera ist eine Stadt mit viel Geschichte, da es dort wegen seiner fruchtbaren Böden bereits seit prähistorischen Zeiten menschliche Siedlungen gab. Landwirtschaft und Viehzucht sind derzeit die wichtigsten Wirtschaftszweige der Stadt, die unter anderem über ein renommiertes Gestüt verfügt. Wir haben die Finca 2012 gekauft, sie war damals bereits mit Orangenbäumen bepflanzt. In der Umgebung der Finca gibt es weitere Orangenhaine, Viehfarmen und andere Kulturen wie zum Beispiel Baumwolle. Gleich nach dem Kauf haben wir begonnen, sie auf ökologischen Anbau einzustellen, und seit 2017 besitzen wir das Siegel der Europäischen Union für ökologischen Landbau. Sie gehörte zuvor einem Freund der Familie, der sich nicht um sie kümmern konnte. Uns schien es eine großartige Gelegenheit für ein Zukunftsprojekt. Valdivieso, der Name der Finca, geht auf den auf ihr liegenden gleichnamigen Gutshof zurück. Valdivieso ist ein Familienname und wir vermuten, dass er von den ehemaligen Eigentümern des Ortes stammt. Das Wasser der Finca kommt aus natürlichen unterirdischen Grundwasserleitern, die nur wenige Dutzend Meter unter der Oberfläche liegen. Wir speichern das Brunnenwasser in Becken und Teichen und verwenden es dann zur effizienten Tropfbewässerung. Wir verbessern gerade die Effizienz der Bewässerung und testen ein innovatives Bewässerungssystem. Mit diesem System leiten wir das Wasser durch eine mit Kokosfasern gefüllte Ausbohrung, die die Speicherung der Feuchtigkeit begünstigt und sowohl Verdunstung als auch schnelles Versickern verhindert. Schätzungsweise werden wetterabhängig pro Hektar und Jahr ungefähr 3.000 m3 Wasser benötigt. Die Finca Valdivieso ist ein vollständig ökologischer Betrieb, wir verfügen seit 2017 über das entsprechende Siegel. Wir bevorzugen das Vorhandensein natürlicher Feinde der Schädlinge und fördern damit die freie Entwicklung der Flora und Fauna der Gegend. Dadurch entsteht ein fester Zusammenhang zwischen dem Anbau und der von ihm in der Umgebung geschaffenen charakteristischen Artenvielfalt. Zur Bewirtschaftung der Finca Valdivieso Farm haben wir 7 feste und ganzjährige Arbeitsplätze geschaffen; während der Erntezeit verdreifacht sich diese Zahl. Einige der auf der Finca Beschäftigten haben bereits dort gearbeitet, als die Orangenbäume gepflanzt wurden. Wir greifen für die Ernte gewöhnlich auf die gleichen Saisonarbeiter zurück. Die Arbeiter werden gemäß Tarifvertrag bezahlt; in einigen Arbeitsbereichen mit größerer Verantwortung gibt es Leistungsprämien. Wir vermeiden die Produktion von Abfällen, wann immer dies möglich ist. Das Obst wird auf dem Feld manuell ausgewählt und danach in unserem Logistikzentrum erneut einer Prüfung unterzogen. Wir nutzen alle unsere Pflanzenabfälle wie Baumschnitt und Unkraut und kompostieren sie auf der Finca selbst. Wir entfernen das Unkraut mechanisch, jäten oder mähen es. Wir geben uns alle Mühe, unsere Bäume so zu pflegen, dass kaum Ausschuss an Obst entsteht. Wenn das Obst nicht verschickt werden kann, geben wir es an die Industrie zur Saftherstellung weiter.
Technische Informationen
Adresse
Finca Valdivieso, Utrera, ES
Höhe über N.N
50m
Team
7 Männer
Größe
100ha
Anbautechniken
Biologische Landwirtschaft
Bewässerungssystem
Tröpfchenbewässerung
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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