Bio-Raclettekäse von Fromagerie de la Quesne

1,44 kg/Kiste

Bio-Raclettekäse von Fromagerie de la Quesne

1,44 kg/Kiste

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 1.44kg Bio-Raclettekäse
Rasse: Normande, Montbéliarde, Frisonne
4 x Bio Saint Bray Käse Natur (je 240g, in Plastikfolie verpackt): Zu Beginn der Reifung gerieben; duftend und schmelzend
2 x Bio Fumé de Bray geräucherter Käse (je 240g, in Plastikfolie verpackt): Käse mit holzigen Noten und cremiger Textur
Unsere beiden Käsesorten werden aus Rohmilch, Lab tierischen Ursprungs, Salz (1-2 %), Milchsäurebakterien und Sauerteig hergestellt
Die beiden Käsesorten eignen sich perfekt für Raclette, Gratins, Tartiflettes...; beim traditionellen Verzehr können sie ein Stück Originalität auf den Tisch bringen
Wir empfehlen, den Käse 3 Wochen lang im Kühlschrank aufzubewahren, wobei darauf zu achten ist, dass er in die mitgelieferte Lebensmittelfolie eingewickelt bleibt (um ein mögliches Austrocknen zu verhindern); danach kann der Käse weiß werden und einen intensiveren Geschmack annehmen
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Umweltschützer
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Bio
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Jungfarmer
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Kleine Farm
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
Clément Gogol
Ich heiße Stéphane Lefebure, ich habe den familiengeführten Milchviehhaltungsbetrieb in La Quesne übernommen und möchte in diesem Zuge die umliegende Bocage erhalten. 1997 habe ich mich für den ökologischen Landbau entschieden. Seit meiner Kindheit bin ich voll und ganz von der Landwirtschaft umgeben und habe immer auf dem Bauernhof meiner Familie gelebt, auch als ich in Rouen Landwirtschaft studiert habe. Ich liebe hochwertige Produkte und es liegt mir sehr am Herzen, mein Wissen und meine Erfahrung an andere weiterzugeben. Ganz im Geiste der Ökologie und Eigenversorgung habe ich ausgehend von meinen landwirtschaftlichen Kenntnissen 2010 mit der Käseverarbeitung begonnen. Clément Gogol ist mein Geschäftspartner. Er stammt aus der Stadt sowie aus der Welt der Produktionsverwaltung und hat sich umfassend mit den Auswirkungen des menschlichen Handelns auf unsere Gesellschaft befasst. Seit 2017 wirkt er nach einer beruflichen Neuorientierung an La Quesne mit. Mit dem Direktverkauf hat er den Versuch unternommen, die Nahrungsmittelproduktion wieder auf eine humane Ebene zu bringen. In ihm habe ich einen Projektentwickler gefunden, der mich bei der Weiterentwicklung des landwirtschaftlichen Betriebs tatkräftig unterstützen kann. Ich habe die Entwicklung meines Berufs in den letzten dreißig Jahren hautnah miterlebt und dabei das Produktionssystem kontinuierlich an die entsprechenden Erwartungen angepasst, um es mit den Projekten außerhalb des Hofes in Einklang zu bringen und mich gleichzeitig um meine Milchkühe kümmern zu können. Im Laufe der Jahre konnte ich mich auf Reisen konzentrieren und mich in landwirtschaftlichen und kulturellen Verbänden engagieren (ich bin Vorsitzender von I.CART, eines Vereins zur Förderung der Kunst im ländlichen Raum, sowie ehemaliger Vorsitzender des Netzwerks der Bioproduzenten der Normandie). Clément hat 2012 im Rahmen eines Sprachaufenthalts in Holland die Welt der Bauernkäserei entdeckt. Seitdem hat seine Freude an der Käseherstellung nie nachgelassen. Sein Lebensmittelingenieurstudium und sein Eintritt ins Berufsleben führten ihn zu Stationen als Produktionsleiter in lebensmittelverarbeitenden Betreiben. Eines schönen Tages kehrte seine alte Sehnsucht zurück. Der Auslöser war die Möglichkeit, direkt vor Ort in verschiedenen Käsereien (in Franche-Comté, Savoyen und Italien) eine Ausbildung in den lokalen Käsesorten zu absolvieren und in diesem Zuge ein umfangreiches Know-how als Käsereimeister zu erwerben. Heute ist er Co-Geschäftsführer einer Genossenschaft von Bioproduzenten in der Normandie, deren Aufgabe darin besteht, in Einrichtungen wie Schulen das biologische Werteverständnis wieder mit Leben zu füllen. Seine Neffen haben dabei die große Freude, unseren Käse in der Kantine in der Nähe von Rouen genießen zu dürfen! Als Normannen von Geburt an arbeiten wir heute an der Verbindung einer nachhaltigen Entwicklung mit unserer beruflichen Entfaltung in diesem bäuerlichen Projekt. Unsere sich ergänzenden Lebenswege und der sich daraus ergebende kritische Ansatz sind der Quell unseres Drangs, Dinge zu hinterfragen und ein widerstandsfähiges System aufzubauen. Auch die Weitergabe unseres Produktionswerkzeugs und der dazugehörigen Werte ist für uns ein Muss. Wir haben uns über einen Apfelweinproduzenten kennengelernt, der auf einem Weihnachtsmarkt seinen Stand hatte. Clément war auf der Suche nach einer Käserei, und dieser Produzent stellte den Kontakt zu mir her, als ich mich auf der Suche nach einem Geschäftspartner befand. Heute steht La Quesne Ferme et Fromagerie auf jenem Weihnachtsmarkt genau an der Stelle, an der unsere Zusammenarbeit begann. Unsere Tage auf dem Bauernhof beginnen um 7 Uhr mit einer Teambesprechung, bei der wir uns austauschen und unsere Prioritäten festlegen können. Unser Tagesrhythmus wird derweil von den Melkzeiten zwischen 7.30 und 16.00 Uhr für zweieinhalb Stunden bestimmt. Der Beitritt zu CrowdFarming erscheint uns aus mehreren Gründen konsequent. Zum einen glauben wir, dass wir dieselben ethischen Überzeugungen teilen, die auf einer „guten Erzeugung“ und „gutem Essen“ beruhen. Die Art des Direktvertriebs bis hin zum Verbraucher steht im Einklang mit unserer Suche nach einem möglichst kurzen Vertriebsweg. Zum anderen ist die Plattform für uns ein interessanter Ort, um unsere Vorstellungen zu kommunizieren. Hier haben wir zudem die Möglichkeit, die Grundlage unseres landwirtschaftlichen Ansatzes weiterzuentwickeln. Gemeinsam können wir uns für die Interessen der Branche einsetzen.
Fromagerie de la Quesne
„La Quesne“ ist der Name des Weilers in unserem Dorf (Bois-Héroult). In der altnormannischen Sprache bedeutet dieser Begriff „Eiche“. Niemand weiß, wann der Bauernhof ursprünglich gegründet wurde. Es gibt ihn jedoch seit mindestens 3 Generationen. Der Betrieb liegt zwischen Seine und Bray, in einer ebenen Landschaft mit kleinen Tälern, die auf eine lange Tradition in der Viehzucht zurückblicken. Die Bocage bildet das Terroir dieses Gebiets. Seit den 2000er Jahren pflanzen wir regelmäßig Hecken und Obstbäume inmitten der Wiesen, auf denen unsere Kühe weiden. Somit ist das Land für Graswachstum förderlich und ermöglicht es uns, unsere Herde ausschließlich mit Nahrungsmitteln und Heu zu versorgen, die auf der Weide unseres Bauernhofes geerntet wurden. Dieses für unsere Art der Landwirtschaft charakteristische Element verschwindet jedoch zusehends aufgrund der beruflichen Krise der Milchviehhaltenden. Denn die Betriebe in der Region spezialisieren und vergrößern sich zugunsten konventioneller Getreidekulturen. Das Hauptbeschäftigungszentrum liegt 30 km in Richtung Rouen entfernt. Mit dem Wasser aus dem örtlichen Wasserversorgungsnetz können wir unsere Kühe tränken und den Melkstand reinigen. Bei unseren Kulturen, die ausschließlich der Versorgung der Herde mit Nahrungsmitteln dienen, kümmert sich die Natur mit ihrem Regen um die Bewässerung. In diesem Zusammenhang ist unser landwirtschaftlicher Betrieb bestrebt, die Schöpfung von Mehrwert vor Ort zu erhalten, indem wir hier in der Region weiter Milch verarbeiten. So schafft diese Tätigkeit Arbeitsplätze in der Region. Hierin liegt die Grundlage für andere Initiativen, die das Leben in La Quesne erhalten wollen: die Organisation von Großveranstaltungen, Bildungseinrichtungen und sogar Partys/Konzerten. La Quesne, Ferme et Fromagerie führt all seine Aktivitäten ausschließlich im Rahmen des biologischen Landbaus durch. Auf unseren Parzellen wird Mist als Naturdünger ausgebracht. Seit 2021 hat ein Imker vor Ort Bienenstöcke aufgestellt. Wir untersuchen Lösungen für erneuerbare Energien zur Strom- und Warmwassererzeugung aus Sonnenkraft. Die Arbeit ist zwischen einem Zuchtteam und einem Käseteam aufgeteilt. Über alle Berufsgruppen hinweg sind wir zwischen 6 und 8 Personen. Die Belegschaft besteht aus 4 Mitarbeitern, die aus dem Agrarsektor stammen, 2 Gesellschaftern sowie regelmäßig Praktikanten oder Auszubildenden mit unterschiedlichem beruflichen Hintergrund. Wir sind darauf bedacht, die Vergütung oberhalb des tariflichen Mindestlohns zu halten. Unser hartnäckiges Engagement, die anspruchsvollen beruflichen Anforderungen und eine freundliche Atmosphäre stärken unsere Tätigkeit. Wir leben im Rhythmus der Natur. An erster Stelle steht das Wohlergehen unserer Tiere. Das ganze Jahr über melken wir zweimal täglich. Wir müssen stets auf ihre Pflege und Ernährung achten und ihre hochwertige Umgebung erhalten. Das Wetter gibt vor, wann das Gras wachsen kann, bzw. gesät und gemäht werden muss. Die Käseerzeugung findet den größten Teil des Jahres über statt. Langfristig wollen wir hierfür die gesamte auf dem Bauernhof erzeugte Milch verwenden. Die Arbeit als Käser ist ein anspruchsvoller Beruf, der ein präzises Fingerspitzengefühl erfordert. Durch die Umsetzung unseres spezifischen Know-hows können wir die Qualität der Milch merklich aufwerten. Ganz zu schweigen von den morgendlichen Pausen und den Festmahlen, die ein absolutes Muss in unserem Bauernleben sind. Um bei der nachhaltigen Verwertung unserer Ressourcen noch einen Schritt weiter zu gehen, wird die Molke aus der Käseherstellung als Schweinefutter auf dem Bauernhof verwendet. Für die Zukunft möchten wir in großem Umfang neue Bäume pflanzen, auf erneuerbare Energien setzen und uns im Rahmen von Bildungs- oder Sozialprojekten engagieren.
Technische Informationen
Adresse
Fromagerie de la Quesne, Bois Héroult, FR
Höhe über N.N
0m
Team
4 Frauen und 5 Männer
Größe
97ha
Herdengröße
90
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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