Bio-Quinoa von Finca Pepito

8,00 kg/Kiste

Bio-Quinoa von Finca Pepito

8,00 kg/Kiste

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 8kg Bio-Quinoa
Sorte: rote, weiße und schwarze Quinoa
2 x weiße Quinoa (2 kg Papierbeutel): ist die bekannteste Sorte und eignet sich am besten für verschiedene Rezepte; mit dieser Sorte Quinoa kannst du alles zubereiten- von Suppen oder Eintöpfen über Pfannengerichte und Salate bis hin zu Desserts
1 x rote Quinoa (2 kg Papierbeutel): sie weist eine festere Textur auf und hat einen intensiveren Geschmack als die weiße Quinoa, diese Sorte ist ideal für Salate und Suppen
1 x schwarze Quinoa (2 kg-Papierbeutel): ist etwas knackiger als die weiße Quinoa und hat einen leicht erdigen Geschmack, der sie von anderen Quinoa-Sorten unterscheidet; eine innovative Alternative zum Mischen mit Meeresfrüchten oder einem der oben genannten Gerichte
Biologischer Anbau, seit 2019 mit dem EU Bio-Siegel zertifiziert
Quinoa ist an einem kühlen, trockenen Ort aufzubewahren, damit ihre Eigenschaften 24 Monate lang erhalten bleiben
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Umweltschützer
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Anbau in bevölkerungsarmen Gebieten
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Ohne Plastik
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Bio
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
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Weitere Analysen
Fredy Bautista Cisneros
Mein Name ist Fredy Bautista, ich bin Peruaner und wurde 1977 geboren. Seit ich sehr jung war, habe ich bei den landwirtschaftlichen Aktivitäten meiner Familie geholfen und das Wissen meiner Eltern und Großeltern geerbt. Ich erinnere mich noch an den einzigartigen Geschmack der frisch geernteten Produkte, als ich sie zur Erntezeit aß. Allerdings war ich jahrelang mit anderen Tätigkeiten als der Landwirtschaft beschäftigt, aber ich war nie so glücklich wie jetzt. Ich habe in der Landwirtschaft meine Leidenschaft und eine Tätigkeit gefunden, mit der ich die Lebensqualität von meiner Familie und anderen verbessern kann. Auch wenn es nicht einfach ist, Landwirt zu sein, und oft das Klima, der Mangel an Ressourcen und die politischen Maßnahmen gegen uns spielen, habe ich keine Lust, diesen Weg aufzugeben. Ich möchte meine ländliche Umgebung lebendig halten und von hier aus zeigen, dass das Leben auf dem Lande beginnt. Yudy und ich wurden im Alter von 17 Jahren Eltern, was unsere Jugend sehr geprägt hat, da wir früh anfangen mussten zu arbeiten. Mein Arbeitsleben war sehr abwechslungsreich: Ich habe als LKW-Fahrer und als Käseverkäufer gearbeitet und sogar Forellen gewerblich gezüchtet. Nach einer Reihe von Komplikationen in der Fischzucht, die den Erfolg meines Gewerbes unmöglich machten, beschloss ich, zu meinen Ursprüngen zurückzukehren und Bio-Quinoa anzubauen, mit dem Ziel, sie in der ganzen Welt bekannt zu machen. Der Alltag auf der Farm ist sehr wechselhaft, je nachdem, in welchem Moment des Produktionszyklus sich die Kultur befindet. Im Allgemeinen könnten wir unseren Alltag wie folgt beschreiben: Meine Frau Yudy, die leidenschaftlich gerne kocht, ist für die Zubereitung des Frühstücks und des Mittagessens für uns alle, die tagsüber auf der Farm arbeiten, zuständig. Die Arbeit der Landarbeiter ist unterschiedlich und ich bin zusammen mit Yudy für die Koordination zuständig. Zu zweit überwachen wir die Aufgaben und helfen dabei, die Arbeitsmaterialien vorzubereiten, damit sie die Arbeiten korrekt ausführen können.
Finca Pepito
Die Farm „Pepito“ ist nach unserem zweiten Sohn, José Cisneros, benannt ist. Pepito ist eine große Bereicherung für unsere Familie. Er hat die Gabe, alles um sich herum zu verändern. Seit er in unser Leben trat, war und ist er unsere größte Stärke, ein Symbol für ständigen Kampf und Mut. Sein Lächeln lässt uns voll hoffen. Die Farm „Pepito“ befindet sich im Departement Ayacucho, in der „Stadt der 33 Kirchen“, im südzentralen Bereich der peruanischen Anden. Sie ist eine herrschaftliche Stadt wegen ihrer Architektur, Kunst und Tradition. Hier fand die Schlacht bei Ayacucho statt und damit wurde die Unabhängigkeit Perus besiegelt. Auf dem Weg von Ayacucho zur Farm Pepito sehen wir beeindruckende Canyons, Hochebenen, hügelige Ebenen, Lagunen und eine große Vielfalt an Feldfrüchten sowie Rindern, Schafen und Vikunjen (südamerikanisches Kamelid). In den Punas (den Hochebenen) beobachten wir eine majestätische Pflanze, die Puya de Raimondi, auch Titanka genannt, die in Höhen über 3000 m ü. M. wächst und mit bis zu 18.000 Blüten pro Pflanze den größten Blütenstand im Pflanzenreich hat. Auf unserer Farm bauen wir Quinoa an und in der freien Natur wachsen Früchte wie Sauerkirschen und Capulí (Kapstachelbeeren). Wir bauen auch Queñua an, einen Baum in großer Höhe, der den Boden nährt, das Klima reguliert, Bodenerosion verhindert und Wasser speichert. Ein kleiner Fluss schlängelt sich um die Farm und es gibt 7 kleine Lagunen, die als Quelle für die Bewässerung dienen. Was die Fauna betrifft, so finden wir da Chileflamingos (Wildvögel), Wildenten, Liclle (eine Art Wildvogel), Schafe, Rinder und Pferde. Von der Farm aus kannst du zwei Hügel sehen: den „Huaujio“ und den „Colona“. Wir befinden uns in der Nähe des regionalen Naturschutzgebietes Wald Bosque Puya Raymondi, im Bezirk Titankayocc in Vischongo, und der archäologischen Inka-Ruinen von Vilcashuamán. Chiara ist ein zu Ayacucho gehörender Landwirtschafts- und Viehzuchtbezirk, der aufgrund seiner natürlichen Ressourcen und Kommunikationswege zu den Städten der Region sehr wohlhabend ist. Die landwirtschaftliche Produktion macht 65 % der wirtschaftlichen Aktivität in diesem Gebiet aus. Der Anbau von Quinoa findet überwiegend saisonal statt. In der Region von Ayacucho geht die Regenzeit von September bis März. Die optimale benötigte Wassermenge liegt bei 300-500 mm Niederschlag pro Saison. Unter diesen Bedingungen wächst und entwickelt sich die Pflanze richtig. Obwohl der Anbau auf trockenem Boden erfolgt, haben wir ein Notbewässerungssystem, sodass wir im Falle einer Dürre die Ernte mit Sprinklerbewässerung garantieren können. Hierfür nutzen wir Stauseen in der Umgebung und den Aqchipa-Huachana-Fluss. Unsere Farm wird seit 1918 von Generation zu Generation weitergegeben. Unsere Vorfahren bauten Kartoffeln, Mashua, Oca, Olluco, Tarhui, Quinoa, Kiwicha und Hafer an. Wir arbeiten seit 2019 im ökologischen Landbau, motiviert durch das Interesse, ein Lebensmittel von höchster Nährwertqualität und mit Respekt vor der Umwelt anzubauen. Die ökologische Produktion von Quinoa erfordert zahlreiche Aktivitäten und Ressourcen, da es sich um eine sehr handwerkliche Kultur handelt. Dafür stellen wir jedes Jahr Zeitarbeiter ein, worauf wir stolz sind, weil wir an der Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen und der Lebensqualität mehrerer Familien mitwirken. Auf unserer Farm düngen wir einerseits mit Kräutern und Ernteresten, die nach der Zersetzung den Boden mit natürlichen organischen Stoffen anreichern. Andererseits fördern wir die Artenvielfalt und das Vorhandensein natürlicher Feinde auf der Farm, indem wir Hecken mit verschiedenen Pflanzen und Blumen wie Koriander, Salbei oder Weinraute anlegen, die ihnen als Unterschlupf dienen. Wir minimieren den Einsatz von bodenexternen Stoffen und verwenden keinerlei chemische Düngemittel oder Pestizide. Wir arbeiten im Einklang mit der Natur und unsere Landwirtschaft respektiert die Umwelt (Flora, Fauna, Boden und Landschaft). Wir betreiben Fruchtfolge (Kartoffel-Quinoa-Gerste-Bohne), um den Boden zu pflegen und Bodenerosion zu vermeiden. Der Energieverbrauch auf unserer Farm ist sehr gering und wir nutzen derzeit keine erneuerbaren Energien. Wir produzieren keinen Abfall, da mit den restlichen organischen Substanzen aus der Ernte, Trocknung und Reinigung des Getreides der Boden direkt gedüngt wird, ohne dass eine Kompostierung notwendig ist. In unserem Projekt arbeiten meine Frau Yudy, unsere vier Kinder und ich das ganze Jahr über aktiv mit. Während der Erntesaison helfen uns auch etwa 15 Leute, die seit 3 Jahren bei uns tätig sind. Seit wir mit diesem Projekt begonnen haben, haben wir Jahr für Jahr ihre Arbeitsbedingungen verbessert, denn wir haben uns bemüht, über dem Mindestlohn liegende Löhne zu zahlen. Darüber hinaus profitieren unsere Mitarbeiter von Schulungsprogrammen in den Bereichen ökologischer Landbau, Verarbeitung natürlicher Mittel, Geschäftsmodelle, Coaching-Workshops usw.
Technische Informationen
Adresse
Finca Pepito, Ayacucho, PE
Höhe über N.N
3514m
Team
7 Frauen und 10 Männer
Größe
20 ha
Anbautechniken
Biologischer Anbau
Bewässerungssystem
Trockenfeldbau
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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