Demeter Bio-Schafs- und Ziegenweichkäse von Edelkäserei Kalteiche

1,00 kg/Kiste

Demeter Bio-Schafs- und Ziegenweichkäse von Edelkäserei Kalteiche

1,00 kg/Kiste

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Dieses Projekt hat zurzeit keine Kisten verfügbar
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 1kg Demeter Bio-Schafs-und Ziegenweichkäse
Rasse: Ostfriesisches Milchschaf, Anglo-Nubier-Ziege
4 x Demeter-Bio-Hirtenkäsetaler aus Ziegen- und Schafmilch mit Bio-Kräutern (je 170g, eingeschweißt)
1 x Demeter-Fetakäse aus Ziegenmilch, natur (170g, eingeschweißt)
1 x Demeter-Fetakäse aus Ziegenmilch, gewürzt (170g, eingeschweißt)
Unsere Hirtenkäsetaler sind milde Weichkäsetaler: Ob aufs Brot, im Salat oder in der Pfanne gegrillt - der Hirtenkäse ist vielseitig zu genießen und ein echter Allrounder
Unser Fetakäse ist ein milder Weichkäse aus Ziegenmilch in Salzlake gereift: Du kannst ihn gegrillt, in der Pfanne leicht angebraten oder einfach roh im Salat genießen
Biodynamischer Anbau, seit 2010 mit dem Demeter-Siegel zertifiziert
Biologischer Anbau, seit 2010 mit dem EU Bio-Siegel zertifiziert
Lagere den Käse am besten im Kühlschrank, dort hält er sich 3-4 Wochen
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Umweltschützer
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Biodynamik
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Farmer 360°
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Bio
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Erneuerbare Energien
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Jungfarmer
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
Matthias Kühn
Mein Name ist Matthias Kühn, ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Ich bin staatlich geprüfter Agrarbetriebswirt, betreibe den Hof “Edelkäserei Kalteiche”, halte Schafe, Hühner und mache Heu und dann Käse - aber meine Eltern sind keine Landwirte. Eigentlich komme ich aus einer richtigen “Stadtfamilie”! Die Erzeugung von Lebensmitteln und das Halten von Nutztieren waren aber schon in der Kindheit ein großes Thema für mich, schon als kleiner Junge wollte ich immer zu den Tieren hin. So entschloss ich mich früh, Landwirt zu werden. Dies ist als Quereinsteiger kein einfacher Weg! Schließlich hat man als Stadtkind keinen Hof von den Eltern zu übernehmen, keine Flächen, keine Maschinen und keine Tierherde. Außerdem bekamen wir auch nicht die Kindheit auf dem Hof und die Erfahrung und Lektionen unserer Eltern und Großeltern geschenkt, die viele Bauernkinder zur Verfügung haben und manchmal gar nicht zu schätzen wissen. Man fängt tatsächlich von null an, mit buchstäblich leeren Händen. Sich einen Hof, die Flächen, die Tiere und die Maschinen erstmal zu kaufen, bedeutet eine große finanzielle Belastung. Viele Jahre werden wir erst einmal nur dafür arbeiten müssen, dass alles tatsächlich voll und ganz uns gehört, bevor wir ans Geldverdienen denken können. Trotzdem bereue ich den Schritt kein Stück: Ich habe mir mit dem Hof meinen Lebenstraum erfüllt und darf nun jeden Tag Landwirt sein. Bevor ich die Chance hatte, den Hof zu gründen, war ich in Deutschland und in der Schweiz auf verschiedenen Höfen tätig, immer mit dem Schwerpunkt Milchvieh, Milchverarbeitung und Käserei. Zu Beginn kümmerte sich meine Schwester um die Landwirtschaft und ich machte Käse. Nach ihrer Weiterbildung zur Milchtechnologin merkte Sarah, dass ihr die Arbeit in der Käserei noch mehr Spaß bereitete als im Stall und wir tauschten den “Arbeitsplatz”. Im Laufe der Zeit hat es sich jetzt so ergeben dass meine Schwester Sarah ihren Arbeitsschwerpunkt in der Käserei hat, meine Frau Ricarda kümmert sich um Organisation, Kinder und Verpflegung, macht aber auch auf den Wochenmärkten mit. Lars, Frederik und ich versorgen mit dem Auszubildenden die Schafe und Hühner, machen das Heu und pflegen die Weiden. Lars beliefert zusätzlich Bioläden mit unseren Produkten. Ich mache zudem die Buchführung und betreue die Wochenmärkte in Bonn und Köln. Wir möchten bei CrowdFarming mitmachen um Menschen die nicht in unserem Gebiet leben, die Möglichkeit zu geben unsere Produkte zu geniessen.
Edelkäserei Kalteiche
Unser Betrieb “Edelkäserei Kalteiche” liegt mitten im Naturschutzgebiet Weißtal, zwischen Wilgersdorf und Rudersdorf am Rande des Rothaargebirges. Unser Dorf liegt am Berg “Kalteiche”, der unserem Hof den Name gegeben hat. Hier halten wir Ostfriesische Milchschafe und Hühner in Hühnermobilen. Die Betriebsfläche ist größtenteils extensives artenreiches Grünland. Auf den wenigen Ackerflächen wird Kleegras, Mais, Sonnenblumen und Getreide für die Hühner angebaut. Trotz der erst 10 Jahre alten Gebäude nisten bei uns zahlreiche Vögel, wie Mehlschwalben, Rauchschwalben, Kleiber und Zaunkönige - das ist etwas Besonderes, diese Tiere werden nämlich immer seltener gesehen und sind oft nur noch in ganz alten, bewohnten Ställen anzutreffen, die langsam verschwinden. Von unserem Hof aus gibt es viele Möglichkeiten zu wandern, man kann direkt den Rothaarsteig erreichen oder in dem Naturschutzgebiet Weißtal entlang der Weiß wandern. Im Naturschutzgebiet “Grube neue Hoffnung” weiden im Sommer unsere Lämmer und pflegen so die Magerflächen (nährstoffarme Flächen, oftmals niedriger Ertrag, eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung lohnt sich kaum), wo viele Orchideen wachsen. Das Siegerland ist landwirtschaftlich ein benachteiligtes Gebiet und zeichnet sich, außer in den letzten 3 Jahren, durch einen hohen Jahresniederschlag und niedrige Temperaturen aus. Hier ist die Flächenkonkurrenz vergleichsweise niedrig, es gibt überwiegend Dauergrünland und Mutterkuh-Betriebe. Wir möchten hier regionale gute Lebensmittel erzeugen und sind eine von nur zwei Käsereien im ganzen Kreisgebiet. Außerdem möchten wir zeigen, dass eine gut funktionierende und rentable Landwirtschaft auch in solchen schwierigen Gegenden möglich ist und Mut machen! Momentan widmen wir uns ganz und gar unseren Schafen und der Käserei: Unsere Ziegenherde haben wir an den Mathildenhof abgegeben. Hier kümmert sich unser Freund, Gärtner und Landwirt, Bernd Uwe mit seinem Mann um die schöne Anglo-Nubier-Ziegenherde und bringt zweimal wöchentlich die Milch zu uns zum Verkäsen. Die beiden führen den Mathildenhof auch als Demeter-Betrieb. Unser Hof wurde von mir und meiner Schwester 2007 gegründet: Wir haben zuerst auf einem Pachtbetrieb in 30 km Entfernung angefangen und sind 2011 endlich auf unseren jetzigen Hof umgezogen. Die Flächen haben wir in dem Moment gekauft, und angefangen, Gebäude zu errichten. Unser Hof ist somit erst von uns gegründet und hat also noch keine lange Geschichte zu erzählen. Wir arbeiten nach den Demeter- und Biokreis-Richtlinien (Biokreis ist ein weiteres privates, deutsches Bio-Siegel) und betreiben eine nachhaltige Landwirtschaft, was hier bedeutet, dass wir extensives Grünland so bewirtschaften, dass die natürliche Flora erhalten bleibt. Teilweise haben wir sogar Vertragsnaturschutz auf unseren Flächen. Auf dem Acker findet die Beikrautregulierung ausschließlich mechanisch durch Striegeln und Hacken statt. Eine Bewässerung unserer Flächen ist zum Glück nicht nötig, und wäre auch nicht rentabel. Drücken wir die Daumen, dass die Niederschläge durch den Klimawandel nicht noch unregelmäßiger werden! Durch das Anpflanzen von Obstbäumen und Hecken, sowie die späte Grünlandnutzung, werden Bodenbrüter, wie der Wiesenpieper geschützt. Auch die Energie ist immer wieder ein großes Thema im Betrieb. Zum Heizen nutzen wir seit Betriebsbeginn ausschließlich regenerative Energien. Der gesamte Betrieb hat ein Warmwassernetz, welches von Solarthermie, einer Wärmepumpe und einem Scheitholzkessel gespeist wird. Auch die Pasteurisierung der Milch und die Käseproduktion werden darüber abgedeckt. Das Holz stammt vom Hof, dazu pflanzen wir jedes Jahr ca 120 Pappeln und anderes schnell wachsendes Energieholz. Des weiteren haben wir eine Photovoltaikanlage mit einem Stromspeicher, um den Bedarf an elektrischer Energie zu decken. Reste fallen kaum an, sie werden kompostiert oder an die Hühner verfüttert. Nur für die Molke suchen wir noch nach interessanten Lösungen, denn es sind sehr viele Liter, die in der Käserei anfallen! Der Hof wird von 5 Personen geführt: meiner Schwester und ihrem Freund, meiner Frau und mir, und Frederik. Dazu kommen noch 1-2 Auszubildende und Praktikanten, eine Arbeitskraft aus Wilgersdorf, die in der Käserei hilft, und drei Verkaufskräfte, die ausschließlich auf dem Markt in Bonn und Köln arbeiten und auch dort leben. Meine Frau, meine Schwester und ich arbeiten seit 13 Jahren zusammen, und seit 4 Jahren ist Lars, Sarahs Freund mit dabei. Seit 1,5 Jahren verstärkt Frederik unser Team, er hält mir in der Landwirtschaft den Rücken frei, damit ich auf die Märkte fahren kann. Alle Auszubildenden werden nach Tarif bezahlt und haben zudem die Möglichkeit, hier auf dem Hof zu leben und auch in der Gemeinschaft gemeinsam zu essen. Wir frühstücken und essen mittags alle zusammen. Mir ist es wichtig, eine richtige Gemeinschaft zu bilden und das “Wohlfühlgefühl für alle” ist Priorität.
Technische Informationen
Adresse
Edelkäserei Kalteiche, Wilgersdorf, DE
Höhe über N.N
400m
Team
4 Frauen, 6 Männer
Größe
38 ha
Anbautechniken
Dauergrünland
Herdengröße
120 Schafe und 150 Ziegen
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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