Bio-Artischocken von BioTrailla

2,00 kg/box

Bio-Artischocken von BioTrailla

2,00 kg/box

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 2kg Bio-Artischocken
Sorte: Blanca de Tudela
Grüne und rundliche Artischocke, frisch und fest, intensiver Geschmack, zarte Blätter und saftiges Herz
An jeder Artischocke wurde ein kleiner Stiel (zwischen 2 und 3 cm) belassen; er ist zart und schmackhaft und hilft außerdem, während des Transports die Hydrierung aufrechtzuerhalten
Biologischer Anbau, seit 2010 mit dem EU Bio-Siegel zertifiziert
Am Tag vor dem Versand und immer zum optimalen Reifezeitpunkt gepflückt und in einem plastikfreien Karton verschickt
Entferne die äußeren Blätter und schneide dann die oberen Spitzen der Artischocken ab (sie sind normalerweise hart) – dies kann erfolgen, bevor oder nachdem sie bis zum Erreichen des gewünschten Punkts gekocht worden sind
Ein Kilo enthält zwischen 6-10 Artischocken (in einer Kiste findest du je nach Größe zwischen 12 und 20 Stück)
Bewahre die Artischocken bis zu ihrem Verzehr im Kühlschrank oder an einem kühlen und trockenen Ort auf; je frischer du sie isst, desto besser werden sie schmecken
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Umweltschützer
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Farmer mit viel Erfahrung
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Farmer 360°
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Ohne Plastik
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Bio
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Erneuerbare Energien
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
Carlos Álvarez
Hallo zusammen, ich bin Carlos Álvarez und gehöre der vierten Generation einer Familie an, die sich seit Jahren um die Finca la Noria kümmert und sie am Laufen hält. Ich habe allerdings nicht immer in der Landwirtschaft gearbeitet, da ich eigentlich diplomierter Wirtschaftsingenieur bin und einen Teil meines Berufslebens als leitender Angestellter in großen Industrieunternehmen zugebracht habe, bis mir dann im Jahr 2005 klar wurde, dass ich die Finca der Familie übernehmen wollte. Die große gesellschaftliche Anerkennung, die ich für meinen beruflichen Werdegang erfahren konnte, machte mir jedoch Angst und hielt mich davon ab, den Schritt zu wagen und Landwirt zu werden, bis dann 2010 die Umstände auf meiner Seite waren und ich meinen Traum verwirklichte und alles, wirklich alles aufgab, um mich dem zu widmen, was mich wirklich erfüllt und begeistert: das Land und unsere Finca. Ich habe meine ganze Kindheit und Jugend zusammen mit meiner Familie auf der Finca La Noria verbracht, diese Zeiten genossen und meine Familie nach Kräften unterstützt; ich wusste, dass ich irgendwann zu meinen Ursprüngen zurückkehren würde, um die Arbeit fortzusetzen, die mein Vater sein ganzes Leben lang geleistet hat. Ich habe den Anzug und die Krawatte, das Büro und das Stadtzentrum gegen Jeans und Stiefel, das Land und die Natur eingetauscht. Am Anfang war alles neu für mich, ich wusste praktisch nichts über die Pflanzen auf den Feldern und musste mich deshalb mit Leuten umgeben, die bereits wussten, wann gepflanzt und gegossen werden sollte, und die Saison für jedes Produkt kannten. Ich hatte es dabei meinerseits übernommen, ihr Leben mit den Vorschriften für ökologischen Landbau zu erschweren, von denen sie noch nie gehört hatten. Die Nachfrage nach unseren Produkten war vom ersten Tag an sehr hoch, da es sich um etwas in Spanien höchst Neuartiges handelte; dies hat uns sehr geholfen, all die Probleme und Schwierigkeiten zu bewältigen, die wir auf den Feldern hatten. Ein paar Jahre später konnte ich meine jüngere Schwester Natuca aus der gleichen beruflichen Situation loseisen; Natuca ist Anwältin und kümmert sich heutzutage um die Geschäfte unseres Ladens in Saragossa und der weiteren Verkaufsstellen. Meine Frau Isabel, eine Ökonomin, ist für die Buchhaltung und die Entwicklung des Vertriebs an den Endkunden verantwortlich. Ich bin heutzutage für die Leitung der Produktion auf den Feldern und die Vermarktung des für die Industrie bestimmten Produkts zuständig und werde dabei immer von 17 weiteren Personen unterstützt. Ich habe das Glück, über ein voll motiviertes und enthusiastisches Team zu verfügen, sei es auf den Feldern, beim Verpacken, bei der Betreuung unserer lokalen Läden oder im Büro. Es versteht sich von selbst, dass wir bei Bio Trailla unsere Mitarbeiter so behandeln, wie sie es verdienen, und über die Bestimmungen des Tarifvertrags hinausgehen. Buñuel ist eine Ortschaft in Navarra mit etwa 3.000 Einwohnern, deren wichtigste Wirtschaftszweige seit jeher Landwirtschaft und Viehzucht gewesen sind; in den letzten Jahren sind allerdings weitere industrielle Aktivitäten hinzugekommen. Diese starke landwirtschaftliche Tradition hat die Weitergabe von Wissen von Generation zu Generation begünstigt, was unser Team in die Lage versetzt hat, Kulturen von außergewöhnlicher Qualität zu züchten. Die Arbeit auf der Finca hört nie auf, die Pflanzen auf dem Feld brauchen jeden Tag im Jahr unsere Liebe und Fürsorge und wir sind glücklich, dort sein zu können und es zu genießen, da es sich um eine sehr befriedigende und schöne Arbeit in ständigem Kontakt mit der Natur handelt. Wir beginnen sehr früh morgens, im Morgengrauen, und beenden unseren Arbeitstag immer bei Sonnenuntergang. Die Tage vergehen sehr schnell, auch die Wochen und Monate … und unser Glück ist vollkommen.
BioTrailla
Die Finca La Noria ist ein Familienbetrieb in Buñuel (Navarra/Spanien) am Ufer des Flusses Ebro und liegt etwa 15 km von Tudela entfernt. Ich weiß nicht, woher der Name „La Noria“ kommt, und ich habe ihn viele Male recherchiert. Meine Urgroßmutter Eufrasia begann 1914, der Finca Gestalt zu verleihen, indem sie einige, auch heute noch existierende Mandelbäume anbaute und auf der Finca mit einer Bewässerungskonzession des „Canal Imperial de Aragón” den Bewässerungsfeldbau einführte. Diese Finca erstreckt sich über 120 Hektar, auf denen wir etwa 80 verschiedene Produkte anbauen, unter anderem Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und Trockenfrüchte. Das gesamte Land wird biologisch bewirtschaftet; es gibt Bereiche, die Blumen gewidmet sind, ein Becken mit Quellwasser und Zierbäume entlang einiger Wege. Die Finca grenzt auf einer Seite an eine Straße und den „Canal Imperial de Aragón”; auf der anderen Seite liegen Felder von anderen nicht zur Familie gehörenden Landwirten. Wir haben auf der Finca selbst ein Ökosystem geschaffen, das uns hilft, das natürliche Gleichgewicht zu erreichen, das die Kulturen benötigen. Wir verfügen über drei Bestäubungsstationen mit Bienenstöcken, kümmern uns um die Raubvögel, indem wir Sitzstangen und Nistkästen anbringen, und auch um die Insekten mit der Einrichtung spezifischer Unterschlüpfe und dem Anlegen von fast 2 km für sie bestimmten Blühstreifen. Wir schaffen derzeit auf der Grundlage einheimischer Kräuter und Pflanzen geschützte Inseln als Hilfsfauna-Reservoirs. Enten und andere Wassertiere besuchen unser Becken, das auf natürliche Weise mit kristallklarem Wasser aus einer natürlichen Quelle gespeist wird. Wir halten auch Schafe und Hühner, die uns nicht nur mit Eiern versorgen, sondern uns auch Dünger liefern und uns helfen, den Anfall von Abfall auf Null zu reduzieren, indem sie sich von Unkraut, Ernteresten und dem im Verpackungsraum anfallenden Ausschuss ernähren. Wir lieben es, die besten Samen unserer Lieblingspflanzen zu beobachten und auszuwählen, die wir in unserer eigenen Samenbank aufbewahren, um sie später im Saatbeet für die Anpflanzung im nächsten Jahr zu verwenden. Allen unseren Praktiken basieren auf der Kreislaufwirtschaft. Unsere Handelsmarke Bio Trailla wurde geschaffen, als wir die Finca auf biologischen Landbau umstellten, um damit unsere Produkte an Haushalte, Restaurants, Geschäfte und Märkte zu vertreiben. Aber dies ist mehr als eine Marke, es ist unser Lebensstil, unsere Sichtweise auf Umwelt und Natur. Wir verwenden biologisch abbaubare Materialien, stellen unseren eigenen Kompost aus Mist und einem Teil des Ernteausschusses her, achten auf den Wasserverbrauch und arbeiten mit Tropfbewässerung und pflanzen Bäume zur Wiederaufforstung; kurz gesagt: Wir behandeln die Natur als das, was sie ist: ein Lebewesen. Eine der größten Schwierigkeiten, mit der wir beim Anbau konfrontiert werden, besteht in der Bekämpfung von Unkraut oder besser gesagt unerwünschten Kräutern, da Unkraut ja nicht unbedingt schlecht sein muss. Wir tun dies mit der Technik des „falschen Saatbeets”, durch Fruchtfolge, mit Hühnern und durch Abdecken oder Mulchen mit biologisch abbaubarem Material, das dem schwarzen Kunststoff aus Kartoffelzellulose ähnelt und drei Funktionen erfüllt: Verhinderung der Verdunstung des Gießwassers, wodurch Wasser gespart wird, Erhöhung der Bodentemperatur durch Sonneneinstrahlung, wodurch die Pflanzen besser wachsen können, und Verhinderung des Keimens unerwünschter Kräuter, damit diese nicht mit unseren Pflanzen konkurrieren.
Technische Informationen
Adresse
BioTrailla, Buñuel, ES
Höhe über N.N
264 m
Team
8 Männer und 12 Frauen
Größe
120 ha
Anbautechniken
Biologische Landwirtschaft
Bewässerungssystem
Tröpfchenbewässerung
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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