Vorwiegend festkochende Demeter Bio-Kartoffeln von Biohof Wjesela

10,00 kg/Kiste

Vorwiegend festkochende Demeter Bio-Kartoffeln von Biohof Wjesela

10,00 kg/Kiste

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 10kg vorwiegend festkochende Demeter Bio-Kartoffeln
Sorte: Otolia
Otolia: schmackhafte und überdurchschnittlich große Kartoffel, oval, saftig-gelb, vorwiegend festkochend
Otolia ist eine tolle „Allround“-Kartoffel und eignet sich perfekt für alles was das Herz des Kartoffelliebhabers begehrt – von Kartoffelbrei über Bratkartoffeln, Ofenkartoffeln bis zum klassischen Kartoffelsalat ist sie sehr flexibel einsetzbar, geschält oder gewaschen mit Schale zuzubereiten
Biologischer Anbau, seit 2014 mit dem EU Bio-Siegel zertifiziert; Biodynamischer Anbau seit 2022 mit dem Demeter-Siegel zertifiziert
Lagerkartoffel Ernte 2021, liebevoll von Hand sortiert und in einer Kartonbox ohne Plastik verpackt
Kartoffeln sind ein reines Naturprodukt, das in Form, Färbung, Gewicht oder Größe von Knolle zu Knolle variieren kann
Ein Kilo enthält zwischen 6-10 Kartoffeln (in einer Kiste findest du je nach Größe zwischen 60 und 100 Stück)
Sie sind nur grob gesäubert, nicht gewaschen: die dünne Erd/Sandschicht ermöglicht eine längere Lagerung, die kühl, dunkel und trocken, zum Beispiel in einem Tongefäß, erfolgen sollte
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Umweltschützer
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Biodynamik
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Farmer 360°
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Ohne Plastik
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Bio
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Jungfarmer
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Kleine Farm
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
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Weitere Analysen
Ignac Wjesela
Hallo, ich bin der Ignac. Bauer durch und durch. Sorbe durch und durch. Das wurde mir wohl in die Wege gelegt, denn wir Sorben waren schon immer ein sehr bodenständiges Volk, das von der Landwirtschaft gelebt hat. Nach der Ausbildung zum Landwirt auf einem konventionellen Betrieb - da war ich gerade 16 - reifte die Idee eines eigenen Landwirtschaftsbetriebes in mir. Da mein Vater aber seine Hobbylandwirtschaft nicht ausbauen wollte, musste ich die Führung selbst in die Hand nehmen. Bereits als 19-jähriger Unternehmer begann ich, meinen Traum zu verwirklichen und einen Betrieb aufzubauen. Das war sehr schwierig, aber mein Elan und mein Idealismus halfen mir. Vor allem der Kampf um die Flächen zur Bewirtschaftung hat mich viel Energie und Nerven gekostet. Ich hatte von meinem Vater nur ein kleines Stück Land übernehmen können, mehr besaßen wir nicht. Alles andere musste ich mühselig Stück für Stück dazugewinnen, kaufen oder pachten. Wichtig war mir von Anfang an eine ökologische Wirtschaftsweise. Dafür legte ich, parallel zu der Betriebsgründung noch meine Prüfung zum Meister für ökologischen Landbau ab. Über die Jahre ist mein Betrieb auf eine stattliche Größe angewachsen, und ich kann mit Stolz auf die harten Jahre zurückblicken. Ein moderner Fuhrpark und innovative Maschinen erleichtern mir die tägliche Arbeit, auch wenn trotzdem noch eine Menge Handarbeit zu tun ist. Ich muss mich wohl für meinen Ideenreichtum und die Ausdauer, die ich habe bedanken. Dabei hatte ich immer eine unerschöpfliche Vision: ökologisch, nachhaltig, im Einklang mit der Natur gesunde Lebensmittel zu produzieren. Tatkräftig unterstützt wurde ich dabei durch die gesamte Familie. Außerdem haben wir einen Lehrling: Im August 2022 wird der erste Lehrling des Betriebes erfolgreich seine Ausbildung beenden. Und noch eine weitere Entwicklung steht im Jahr 2022 auf dem Plan: die Umstellung des gesamten Betriebes auf die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise des Demeterverbandes.
Biohof Wjesela
Willkommen in der Lausitz, willkommen beim sorbischen Volk! Unser Landwirtschaftsbetrieb ist ein junger Familienbetrieb und liegt in der sorbischen Lausitz, im beschaulichen Örtchen Crostwitz. Der Betrieb und auch die nähere Umgebung sind geprägt durch die Kultur und Sprache der Sorben – ein kleines westslawisches Volk, vorwiegend angesiedelt im östlichen Teil Deutschlands in der Lausitz. Auch wir sind Sorben, sowie alle im Betrieb Mitwirkenden und unser Lehrling, der nach diesem Sommer seine Ausbildung bei uns erfolgreich beenden wird. Ich bin Ignac Wjesela, Betriebsleiter und Meister für den Ökologischen Landbau und habe 2014 die damalige – noch eher als Hobby realisierte - Landwirtschaft meines Vaters übernommen, auf eigene Faust meinen Traum verwirklicht, und mit viel Kraft und Mühe meinen eigenen Betrieb aufgebaut. Schon vor der Betriebsgründung war mir klar, den Betrieb ökologisch zu bewirtschaften. Aktuell befindet sich der Betrieb, den ich mittlerweile mit meiner Frau Anna-Rosina gemeinsam führe, noch einmal in einer weiteren Entwicklung: die Umstellung auf die biodynamische Wirtschaftsweise des Demeterverbandes, die wir als optimale Vollendungsstufe des ökologischen Landbaus sehen. Insgesamt bewirtschaften wir mittlerweile ca. 100ha Acker. Auf rund 10 ha Wiesen weiden im Sommer unsere „Glücksrinder“ – eine gemischte Herde Kühe, die ihr Dasein als Lebenstiere auf unserem Hof genießen dürfen und von uns sowie dem Verein Glücksrinder e.V. liebevoll umsorgt werden. Wir sind ein Familienbetrieb mit traditionell gewachsenen Strukturen. Das formt und beeinflusst unseren Arbeitsalltag besonders positiv, denn so können Arbeitsaufgaben, Planung und Organisation von verschiedenen Personen aus der Familie übernommen werden. Das garantiert uns höchste Effizienz und natürlich viel Freude bei unserer täglichen Arbeit, weil wir letztlich alle gemeinsam gern für eine natürlich gute Ernte „ackern“. Wir sind zu viert: Anna-Rosina, meine Eltern, und ich. Ich kümmere mich um die Feldarbeit und die allgemeine Koordination, die anderen helfen mir bei allem, was anfällt. Bei der Feldbearbeitung verzichten wir auf das tiefe Pflügen und setzen beim Anbau unserer Feldfrüchte vermehrt auf die sogenannte Dammkultur. Dies ist zum einen bodenschonend und sehr regenwurmfreundlich, zum anderen können die Pflanzen dank der Kapillarwirkung besser mit dem zur Verfügung stehenden Wasser in den Dämmen haushalten. Das hilft uns Ernteausfällen und Schäden durch anhaltende Trockenheit vorzubeugen. Wir bewässern unsere Ernte nicht. Unsere Feldränder sind ein Paradies für Bienen und Insekten. Dort säen wir jährlich, wie zum Beispiel auch rings um unser Kartoffelfeld, eine Mischung von regional angepasstem Saatgut für Blumen und Kräuter aus. Insekten sind für uns wichtige Nützlinge, die uns bei der Kontrolle von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten helfen. Uns stehen als biodynamische Landwirte nicht viele Mittel zur Verfügung. Unsere Ernteprodukte vermarkten wir komplett regional. Das Getreide wird in einer naheliegenden Mühle zu Backwaren verarbeitet. Die Kartoffeln vermarkten wir direkt vom Hof und in den Bioläden der näheren Umgebung. Wir legen viel Wert auf gut funktionierende Partnerschaften in der Region. Um unseren Horizont jedoch etwas zu erweitern, und auch um mehr Leuten die schöne, sorbische Lausitz näher zu bringen, freuen wir uns darauf, Farmer bei CrowdFarming zu werden!
Technische Informationen
Adresse
Biohof Wjesela, Crostwitz, DE
Höhe über N.N
170 m
Team
1 Frau, 1 Mann
Größe
110 ha
Anbautechniken
Okölogische und biodynamische Landwirtschaft
Bewässerungssystem
Trocken
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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