Bio-Kichererbsen von Biohof Roth

5,00 kg/box

Bio-Kichererbsen von Biohof Roth

5,00 kg/box

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 5kg Bio-Kichererbsen
Sorte: Twist
Twist: Das Korn hat eine schöne weiße Farbe, mit einem Durchmesser von ca. 5mm, im Geschmack leicht nussig
Biologischer Anbau, seit 2008 mit dem EU Bio-Siegel zertifiziert
Bei der Verpackung als auch bei der Etikettierung haben wir bewusst darauf geachtet, dass es sich dabei um eine ökologisch, kunstoff freie Verpackung handelt
Kichererbsen können gekocht gut zu Eintöpfen, Suppen, Aufstrichen wie Humus als auch geröstet zum Knabbern genossen werden
Die rohen Erbsen enthalten unverdauliches Phasin und den Bitterstoff Saponin, daher müssen diese vor dem Verzehr immer gekocht, blanchiert, geröstet ectc. werden
Wir empfehlen dir, die Kichererbsen an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort aufzubewahren und sie innerhalb von 18 Monaten nach der Ernte zu verbrauchen
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Umweltschützer
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Farmer mit viel Erfahrung
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Farmer 360°
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Ohne Plastik
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Bio
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Kleine Farm
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
Barbara Roth
Mein Name ist Barbara Roth, die Familie meines Mannes Joachim bewirtschaftet bereits in 4. Generation unseren landwirtschaftlichen Betrieb im nord/östlichsten Teil Österreichs. Gemeinsam haben wir 4 Töchter. Ich liebe das Landleben und widme meine ganze Aufmerksamkeit und Liebe unserem Hof und ganz besonders der Vermarktung unserer Bio-Produkte. Außerdem liebe ich die Landküche und qualitativ hochwertige Ernährung, zwei Punkte, die sich mit unserem Anbau von Hülsenfrüchten ganz besonders gut kombinieren lassen. Das war aber nicht immer so: Auf die Landwirtschaft bin ich erst durch meinen Mann gekommen. Da wir im selben Dorf aufgewachsen sind, haben wir uns schon früh kennen gelernt. Mit 23 Jahren bin ich auf den Hof gezogen, war aber zunächst vollzeit angestellt und mit meinem Beruf und der Familie beschäftigt. Vor einigen Jahren kam dann aber ein Wendepunkt: Mit dem Bau eines eigenen Hauses, in der Nähe des Hofs, kamen uns viele neue Ideen und ich stieg viel aktiver in den Betrieb ein. 2016 habe ich unseren Hofladen, mit eigenen Produkten, eröffnet. Von da an habe ich immer mehr Zeit und Energie in die Landwirtschaft investiert. Mein Mann und auch mein Schwiegervater sind für den Anbau, die Pflege und das Wachstum unserer Kulturen zuständig und ich versuche Möglichkeiten zu finden unsere hochwertigen Erzeugnisse zu vermarkten und weiter zu verarbeiten. Ich bin im Nachhinein sehr glücklich mit meiner Entscheidung: Kein Jahr ist wie das andere, die Natur hält immer wieder Abwechslungen und Überraschungen für mich bereit, an die ich unsere Vermarktung anpassen muss. Und natürlich ist viel Kreativität gefragt, sei es bei der Erarbeitung neuer Produkte, den Verpackungen oder bei innovativen Lösungen für ständig neue Herausforderungen. Das macht mir besonders Freude. So bin ich auch auf CrowdFarming gestoßen bei meiner Suche nach einer fairen und transparenten, wertschätzenden Vermarktung: Diese Plattform bietet mir die Möglichkeit, unsere Produkte zu einem fairen Preis, mit einer ökologischen Verpackung und schönen Bildern anzubieten. Wir sind eine große Familie, der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung ist uns sehr wichtig. Hier spielt der tägliche Austausch und die Freude am Arbeiten eine sehr große Rolle.
Biohof Roth
Unser Biohof Roth ist noch so ein richtiger Bilderbuch-Bauernhof. Schweine, Hühner, Gänse, Kaninchen und vieles mehr grunzen und schnattern hier herum, und dazu mischt sich das Wiehern unseres Pferdes. Der Hof befindet sich im nord/östlichsten Teil Österreichs, und ist nach unserem Familiennachnamen benannt. Wir gehören bereits zur ungarischen Tiefebene. Mit relativ geringen Niederschlagsmengen und einem Jahresmittel von 10 Grad Celsius gehört das nördliche Burgenland zu den wärmsten Gebieten Österreichs. Hier wird vorwiegend Getreide, Mais und neuerdings auch vermehrt Kartoffeln angebaut. Unsere Landwirtschaft wird bereits seit mehr als 120 Jahren bewirtschaftet. Schon immer wurde hier Ackerbau, also Getreide- und Maisproduktion für den Verkauf für Viehfutter betrieben. Mein Mann Joachim hat in 4. Generation den Betrieb von seinen Eltern übernommen. Schon von klein auf war klar, dass auch er Landwirt wird, daher hat er bereits früh mitgearbeitet, und den Betrieb mit der Zeit immer mehr geprägt. Wir hatten sogar einen Weinbaubetrieb, ca. 20km entfernt, den nun unsere Tochter weiterführt. Außerdem ist unsere Gegend als Trappenschutzgebiet ausgezeichnet und wir machen aktiv beim Schutz dieser bedrohten Vogelart mit, indem wir Flächen mehrere Jahre brach liegen lassen. So findet zum Beispiel die Großtrappe auf diesen stillgelegten Flächen einen sicheren Rückzugsort zum Brüten. Tagsüber fliegen sie gerne in die benachbarte Slowakei aus, um ein Bad in der Donau zu nehmen. :-) 2008 haben wir unseren Hof auf biologische Landwirtschaft umgestellt. Durch den Anbau verschiedener Fruchtfolgen und die Veränderung des Klimas, kamen wir schon bald auf den Anbau von Hülsenfrüchten. Dies war für uns die größte Veränderung, die mit der Umstellung auf Bio einherging. Hülsenfrüchte sind recht resistent und kommen mit weniger Dünger aus, den wir in der biologischen Landwirtschaft so gut wie gar nicht mehr einsetzen können. Wir düngen gar nicht mehr, sondern versuchen unsere Nährstoffbilanzen durch eine geschickte Fruchtfolge mit vielen Leguminosen zu decken, die sich den Stickstoff selber aus der Luft in den Boden holen. Stickstoff ist einer der drei wichtigsten, wachstums-relevantesten Pflanzennährstoffe: Das NPK-Trio Stickstoff (N), Phosphor (P), und Kali (K). Vor 7 Jahren haben wir begonnen Kichererbsen, Linsen und Speisesoja anzubauen. Soja liebt nährstoff- und humusreiche Böden, während Linsen und Kichererbsen weniger Ansprüche an ihren Standort stellen und mit kargen Böden auskommen. Je nach Witterung und Kultur säen wir die Hülsenfrüchte zwischen März und Anfang Mai an. Soja und Kichererbsen werden in Reihen angebaut, somit ist es für uns einfacher, Unkraut sowohl maschinell als auch händisch zu bekämpfen. Die Linsen jedoch werden großflächig ausgesät, durch die dichte Bestockung kommen kaum Beikräuter durch. In Niederschlagsarmen Phasen muss nur die Sojabohne ein bis maximal zweimal mit Wasser aus unserem eigenen Brunnen bewässert werden. Wir bauen Soja nur auf Böden an, die die Feuchtigkeit länger speichern können und vom humusgehalt sehr hoch sind. Die anderen Kulturen kommen zum Glück ohne Beregnung aus. Wir sind ein Familienbetrieb, mein Mann, sein Vater als auch der Freund unserer Tochter sind Vollzeit im Betrieb tätig. In den Sommermonaten ist die ganze Familie im Einsatz. Uns ist es wichtig, hochwertige Produkte ökologisch und nachhaltig zu produzieren. Unser Betrieb zeichnet sich dadurch aus, dass alle Arbeitsschritte von uns durchgeführt werden. Es beginnt mit der Aussaat, der Pflege, der Ernte und der Abfüllung der Produkte. Aussortierte Ernte und Produkte, die nicht für den Verkauf geeignet sind, schroten und verfüttern wir an unsere Schweine. Nur für den Eigenbedarf halten wir einige Schweine, Gänse, Hasen, Hühner und betreiben einen Gemüsegarten. Hier findet alles seinen Platz im Kreislauf!
Technische Informationen
Adresse
Biohof Roth, Deutsch Jahrndorf, AT
Höhe über N.N
132 m
Team
1 Frau, 3 Männer
Größe
110 ha
Anbautechniken
Biologische Landwirtschaft
Bewässerungssystem
Trocken
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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