Bunte Bioland Bio-Kartoffeln von Biohof Jockel

6,00 kg/box

Bunte Bioland Bio-Kartoffeln von Biohof Jockel

6,00 kg/box

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
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6 kg (Nicht verfügbar)
6 kg (Nicht verfügbar)
12 kg (Nicht verfügbar)
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 6kg bunte Bioland Bio-Kartoffeln
Sorte: Laura, Blaue Anneliese & Soraya
Inhalt der kleinen Kiste: 6 kg Bioland Bio-Kartoffeln, davon 4 kg Soraya, 1 kg Laura und 1 kg Blaue Anneliese
Inhalt der großen Kiste: 12 kg Bioland Bio-Kartoffeln, davon 8 kg Soraya, 2 kg Laura und 2 kg Blaue Anneliese
Soraya: vorwiegend festkochende Speisekartoffel; ultimative Allrounder unter den Kartoffeln; runde bis ovale Knollen, mit glatter Schale und flachen Augen; kräftig gelbes; lässt sich prima zu Gnocchi, Pellkartoffeln oder Kartoffelgratin verarbeiten
Laura: vorwiegend festkochend; tief gelbes Fruchtfleisch; ovale Knollen; leicht mehlig und cremig im Geschmack; hervorragend geeignet für Pommes oder Ofenkartoffeln
Blaue Anneliese: leicht cremigen, milden und nussigen Geschmack, der an Maronen erinnert; glatte blaue Schale und ein leuchtend blaues Fruchtfleisch, welches auch nach dem Garen seine leuchtend blaue Farbe beibehält; kann als farbliches Highlight, zum Beispiel als blauer Kartoffelsalat, serviert werden
Leuchtend blaue Farbe verdankt die Blaue Anneliese ihrem hohen Gehalt an Anthocyanen, einem sekundären Pflanzenstoffen, dem auch Heidelbeeren oder Rotkohl seine Farbe verdanken
Biologischer Anbau, seit 2019 mit dem Bioland-Siegel zertifiziert
Die Kartoffeln werden in einem stabilen Karton versendet, wobei die Kartoffeln nochmal separat in Papiertüten verpackt sind
Kartoffeln sind ein reines Naturprodukt, das in Form, Färbung, Gewicht oder Größe von Knolle zu Knolle variieren kann
Ein Kilo enthält zwischen 8-12 Kartoffeln (je nach Größe findest du in der großen Kiste zwischen 96 und 144 Stück und in der kleinen Kiste zwischen 48 und 72 Stück)
Der beste Ort zur Aufbewahrung ist eine kühle und trockene Umgebung, so bleiben sie 6 Monate lang frisch
Die kleine Kiste erhältst du Mitte Oktober, die große Kiste macht sich wenig später Ende Oktober auf den Weg zu dir
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Umweltschützer
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Farmer 360°
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Ohne Plastik
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Bio
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Jungfarmer
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Kleine Farm
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
Joachim Jockel
Hallo, mein Name ist Joachim Jockel und ich bewirtschafte zusammen mit meinen Eltern Winfried und Corina und meiner jüngeren Schwester Teresa unseren Bioland Bauernhof. Unser Hof hat eine traditionsreiche Geschichte und existiert seit mindestens fünf Generationen, von denen wir sicher wissen. Mich hat es schon als Junge in die Natur gezogen und ich war mir früh sicher, dass ich einmal in die Fußstapfen meines Vaters treten möchte. In meiner Ausbildung zum Landwirt habe ich ein Lehrjahr auf einem Bioland-Betrieb verbracht und war begeistert von den Abläufen und Arbeitsweisen der ökologischen Landwirtschaft. Ich wusste direkt: So möchte ich meinen Betrieb auch führen! Seit 2019 ist unserer Hof nach Bioland-Richtlinien zertifiziert, worauf ich besonders stolz bin. Es erfüllt mich mit Freude, wenn ich sehe, wie unsere Wiesen und Äcker seit der Umstellung auf die ökologische Anbauweise verändert haben. Verschiedenste Insektenarten, Vögel und Bodenlebewesen finden auf unseren Feldern einen Lebens- und Zufluchtsort. Die Arbeit auf unserem Hof ist sehr abwechslungsreich, da wir unseren Haupterwerb mit der Haltung von Milchkühen und Hühnern erwirtschaften. Meine Schwester ist für die Buchhaltung und die Verwaltung im Büro zuständig. Sie regelt alles Organisatorische. Meine Mutter kümmert sich, zusammen mit unserem Angestellten Sascha, liebevoll um unsere Kühe und die Aufzucht der Kälber. Mein Vater und ich teilen uns die Arbeit auf dem Hof und den Feldern. Die Arbeitsaufteilung und anstehende Tätigkeiten besprechen wir morgens, während des gemeinsamen Frühstücks. Wir genießen es, eng mit der Natur zusammenzuarbeiten und freuen uns die Früchte unserer Arbeit zu sehen. Allerdings können wir uns nie sicher sein, dass wir unsere Ernte auch komplett vermarktet bekommen. Preise und Absatzmengen werden mittlerweile global an der Börse entschieden und wir müssen mit Produzenten konkurrieren, welche ganz andere Preisparameter ansetzen können, als wir. Dabei treten häufig Qualität und Herkunft der Lebensmittel in den Hintergrund. An CrowdFarming gefällt uns besonders, dass wir ohne Umwege unsere hochwertige Bio-Lebensmittel direkt zu den Verbrauchenden bringen können. Hohe Qualität und ein nachhaltiger Anbau stehen hier besonders im Vordergrund. Durch den Abschluss einer Adoption unterstützt du uns als CrowdFarmer schon während der Anbauphase und wir schauen gemeinsam freudig der Ernte entgegen.
Biohof Jockel
Unser Hof hat eine lange Geschichte. Ich führe ihn in fünfter Generation und das ist nur, was ich sicher weiß. Vermutlich haben meine Vorfahren den Hof aber auch schon darüber hinaus als Bauernhof betrieben. Ich bin also in eine echte Bauernfamilie hineingeboren worden. Für mich stand schon als Kind fest: Ich möchte unseren Hof weiterführen! Unser Hof liegt idyllischen in Rabenstein, einem 30-Seelen-Ort, inmitten der Natur. Wir sind umgeben von Wiesen, Feldern und Wäldern. Geographisch liegen wir am Rande des Vogelsbergs, einer seit Jahrhunderten von Landwirtschaft geprägten Kulturlandschaft in Osthessen. Hier gibt es noch einige Vollerwerbslandwirte, wie wir es sind, sowie viele Nebenerwerbs- und Hobby-Landwirte. Das Klima ist etwas rauer hier bei uns, was zur Folge hat, dass wir eine kürzere Vegetationsperiode haben und der Ertrag etwas niedriger ist. Seit 2019 bewirtschaften wir unsere Felder nach den strengen Bioland-Richtlinien, diese gehen über die EU-Bio Vorschriften hinaus. Für mich war die Bio-Zertifizierung eine Herzensangelegenheit. Ich hatte das Glück, ein Lehrjahr auf einem Bioland-Betrieb verbringen zu können. Die Arbeitsweise und der Blickwinkel der ökologischen Landwirtschaft haben mich sofort fasziniert. Von da an wusste ich, ich möchte unseren Betrieb auch einmal nach Bioland-Richtlinien bewirtschaften. Meine Eltern haben mich direkt unterstützt und gemeinsam konnten wir die Umstellung von konventionellem auf ökologischen Anbau stemmen. Das bedeutet beispielsweise, dass wir weder synthetische Düngemittel, noch chemische Pflanzenschutzmittel einsetzen. Beikräuter entfernen wir stattdessen mechanisch mit einem Kartoffel-Hackgerät. Dieses fährt neben der Kartoffelpflanze entlang und lockert den Boden auf. So werden Beikräuter verschüttet und deren Wachstum gehemmt. Auf eine künstliche Bewässerung verzichten wir ebenfalls, unsere Kartoffeln müssen mit der natürlichen Niederschlagsmenge auskommen. Die ökologische Wirtschaftsweise bietet außerdem einer Vielzahl an Nützlingen und Insekten einen Lebensraum. Wir legen beispielsweise Blühstreifen und sogenannte Lerchenfenster an. Lerchenfenster sind bewusst angelegte Fehlstellen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen. Dabei wird auf ca. 20m² nichts angepflanzt. Die so entstehende Freifläche inmitten eines Ackers wird von Wildkräutern, wie Klatschmohn oder Acker-Rittersporn, besiedelt. Lerchenfenster bieten Feldlerchen Brut- sowie Futterplatz. Auch auf dem Hof selbst versuchen wir bedrohten Tierarten einen Lebensraum zu bieten. Dazu haben wir verschiedene Insektenhotels, eine Igelherberge, einen Mauerseglerkasten, sowie eine Unterkunft für Zwergfledermäuse auf unserem Hof aufgestellt. Vom Naturschutz Bund wurden wir außerdem als Schwalbenfreundlicher Hof ausgezeichnet. Wir sind breit aufgestellt. Wir haben insgesamt ungefähr 150 Rinder auf unserem Hof, wovon 65 Milchkühe sind. Den Rest machen Kälber sowie Jungvieh aus. Außerdem haben wir noch zwei Hühner-Mobilställe mit insgesamt 500 Hühnern. In jedem Stall lebt eine Hühnerschar mit ihrem Hahn. Die Hühner haben das ganze Jahr über die Möglichkeit, hinaus auf die Wiese zu gehen. Durch regelmäßiges Umstellen der Ställe haben die Hühner immer frisches Gras zwischen den Schnäbeln. Das Futter für unsere Tiere bauen wir fast ausschließlich selbst an. Die Kühe benötigen hochwertiges eiweißreiches Futter, dafür eignen sich vor allem Leguminose, wozu Erbsen und Bohnen zählen. Wir verfügen leider nicht über ausreichend Fläche, um den gesamten Leguminosenbedarf decken zu können. Wir haben jedoch das Glück, dass wir die restliche Menge von anderen Landwirten in einem Umkreis von 10 km beziehen können. Wichtig bei der Ackerarbeit ist eine abgestimmte Fruchtfolge. Diese dient zur Erhaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit. Bevor wir Kartoffeln auf einem Feld anbauen, muss der Boden im Vorjahr auf die Folgefrucht vorbereitet werden. Aus diesem Grund bauen wir im Vorjahr beispielsweise Erbsen an. Erbsen reichern den Boden auf natürliche Weise mit Stickstoff an. Die Kartoffeln benötigen diesen zum Wachstum und können durch die abgestimmte Fruchtfolge vom Stickstoff zehren. Das Jahr über teile ich mir die Arbeit auf dem Betrieb mit meinem Vater Winfried, meiner Mutter Corina und meiner Schwester Teresa. Zur Ernte wird jede helfende Hand benötigt und so trommeln wir Familie und Freunde zusammen. Jeder wird fair entlohnt und ist, wenn nicht festangestellt, für die Zeit der Ernte in einem Minijobverhältnis beschäftigt. Kartoffelernte bedeutet viel Handarbeit. Der Roder holt die Kartoffeln mechanisch aus der Erde, dann müssen sie von Hand sortiert und Erdklumpen sowie Steine entfernt werden. Aussortierte Kartoffeln, welche Druckstellen aufweisen oder vom Roder beschädigt wurden, verschenken wir an Freunde und Bekannte. Bleiben dennoch Kartoffeln übrig verfüttern wir sie an unsere Kühe, die sich eifrig darüber hermachen. Das verdorrte Kartoffelkraut bleibt auf dem Acker und dient als Dünger für die nächste Frucht im Folgejahr.
Technische Informationen
Adresse
Biohof Jockel, Steinau, DE
Höhe über N.N
350 m
Team
2 Frauen, 3 Männer
Größe
150 ha
Anbautechniken
Biologische Landwirtschaft / Bioland
Bewässerungssystem
Trocken
Nutzfläche
2 ha
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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