Demeter Bio Äpfel "Red Prince" von Bio-Obsthof Lefers

4,00 kg/Kiste

Demeter Bio Äpfel "Red Prince" von Bio-Obsthof Lefers

4,00 kg/Kiste

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Wähle deine Kiste
4 kg (Nicht verfügbar)
4 kg (Nicht verfügbar)
10 kg (Nicht verfügbar)
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 4kg Demeter Bio-Äpfel "Red Prince"
Sorte: Red Prince
Leuchtend rot, schmeckt fruchtig, beeindruckend süß und knackig
Der "Red Prince" ist der perfekte Familienapfel: Durch seine fruchtige Süße lädt er zum Reinbeißen ein und ist besonders bei Kindern beliebt!
Biologisch-dynamischer Anbau, seit 2017 mit dem EU Bio-Siegel und dem Demeter-Siegel zertifiziert
Im Gegensatz zu anderen Früchten können Äpfel nicht nach und nach geerntet werden, sondern müssen in einem kurzem Zeitraum gepflückt werden, wenn sie ihre volle Reife erreicht haben; um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und die wirtschaftliche Stabilität der Bauern zu gewährleisten, werden sie zuerst frisch vom Baum verschickt und später kühl gelagert, jedoch nie länger als die laufende Saison (maximal 12 Wochen)
Ohne Wachse und Konservierungsmittel der Schale in einem Karton plastikfrei verschickt
Unsere Bäume sind keine Schraubenfabrik: jede Frucht ist in Größe und Aussehen einzigartig
Ein Kilo enthält zwischen 4-7 Früchte
Am besten schmeckt der Apfel bei Zimmertemperatur
Der beste Ort zur Aufbewahrung ist der Kühlschrank (bis zu 3 Wochen) oder ein möglichst kühler Ort, so ist er mehrere Wochen sehr gut lagerfähig; unser Vorschlag ist immer die Äpfel für den nächsten Tag vom Kühlschrank in die Obstschale zu geben
seal icon
Umweltschützer
seal icon
Farmer mit viel Erfahrung
seal icon
Biodynamik
seal icon
Farmer 360°
seal icon
Ohne Plastik
seal icon
Bio
seal icon
Erneuerbare Energien
seal icon
Besuche möglich
Cord Lefers
Hallo, ich bin Cord Lefers. Schon von Kindesbeinen an bin ich mit dem Obstbau und den Treckern groß geworden. Über den familiären Zusammenhalt und den vielen Stunden an der Sortiermaschine und die Freude an der Technik mit den Staplern und den Treckern wuchs die Begeisterung für den “grünen Bereich”. Es fiel mir nicht schwer, mich für eine Ausbildung zum Gärtner zu entscheiden. Meine Fachrichtung Obstbau führte mich nicht nur auf einen Ausbildungsbetrieb bei uns im Alten Land, sondern auch an den Bodensee. Nach der Ausbildung zum Gärtner Fachrichtung Obstbau hatte ich die Grundkenntnisse für eine optimale Versorgung von Obstbäumen und die Produktion qualitätsvoller Früchte erworben. Um das Wissen zu vertiefen, die Betriebswirtschaft weiter mit einzubinden und selbst ausbilden zu können, besuchte ich einen zweijährigen Meisterkurs. Nach Abschluss der Prüfung und einigen Praxisreisen ins Ausland, um meinen Horizont zu erweitern, war ich dann Gärtnermeister Fachrichtung Obstbau. Mein Vater Gerd Lefers und mein langjähriger Mitarbeiter Dieter Gerken sind durch dieselbe Ausbildung gegangen und gemeinsam hegen und pflegen wir nun jeden einzelnen Baum. Jeden Tag streift Dieter durch die Obstbäume und prüft die Bäume. Gemeinsam treffen wir die Entscheidungen, welche Arbeiten anstehen und koordinieren unser Team und die Arbeitseinsätze. Nebenbei muss ich natürlich auch noch ein Auge auf unseren schönen Hofladen haben, mich um den Bürokram kümmern und aufpassen, dass mein Hund nicht auf Erkundungstour im Dorf geht. 2012 übernahm ich den Betrieb von meinem Vater. Ich wollte noch näher mit der Natur zusammenarbeiten und entschied mich für die Bio- und Demeter-Zertifizierung. Damit kamen Jahr für Jahr neue Herausforderungen auf uns zu. Was machen wir mit den Beikräutern? Wie gehen wir mit Pilzkrankheiten wie Schorf um? Wie kümmern wir uns nun um eine optimale Nährstoffversorgung? Selbst mein Vater und Dieter als langjährige Praktiker lernten mit der Umstellung auf den biologischen Anbau den Beruf Obstbauer nochmal ganz neu kennen. Eine spannende Zeit war das. Jedoch denke ich, dass es ähnlich spannend weitergeht: Die Auswirkungen des Klimawandels werden noch für viele freiwillige und unfreiwillige Veränderungen und Anpassungen sorgen. In den letzten Jahren nehmen die Wetterextreme weiter zu. Wärmere Winter und heiße Sommer führen zu Verschiebungen im Kleinklima. Dadurch kommen jedes Jahr neue Aufgaben in der Kulturführung auf uns zu. Die Vegetation verändert sich. Ich will euch ein Beispiel nennen: Der Apfelwickler ist immer weiter nach Norden gezogen. Ihr kennt ihn: der Wurm im Apfel. Vor noch 10/15 Jahren im Alten Land kein Problem, quasi unbekannt. Nun müssen Wege gefunden werden, um auch im Bio-Anbau weiter schöne Äpfel zu produzieren. Ein hohes Maß an Biodiversität und Begleitgrün ist da hilfreich, aber nicht ausreichend. In bestimmten Abständen zwischen den Apfelbäumen werden Dispenser mit weiblichen Pheromonen aufgehängt. Die männlichen Apfelwicklerfalter werden durch den für uns nicht wahrnehmbaren Duft des weiblichen Apfelwicklerfalters so verwirrt, dass sie ihre Fortpflanzungspartnerinnen nicht mehr finden. Es kommt seltener zur Paarung und somit auch nicht zur Eiablage. Und dann auch nicht zum Wurm im Apfel! Ein tragisches Schicksal für den Apfelwickler, aber ein schöner Apfel ohne Einsatz von synthetischen Insektiziden. CrowdFarming gibt mir als Obstbauer und meinen Mitarbeitern eine direkte Rückmeldung: Schmeckt es euch? Was wünscht ihr euch von mir als Landwirt? Das macht viel mehr Spaß, die erfahrene Wertschätzung hilft mir, mich auch in diesen schwierigen Zeiten mit Klimawandel, teureren Rohstoffpreisen und viel zu viel Bürokratie für meine Arbeit zu begeistern.
Bio-Obsthof Lefers
Unser Obsthof Lefers leuchtet dich schon von Weitem an, wenn du durch das beschauliche Dorf Jork fährst. Ein rot-weißes Fachwerkgebäude mit einer riesigen Apfelfigur vorne am Eingang lässt keine Zweifel offen, um welches Obst sich bei uns alles dreht. Hier auf dem Obsthof in Jork ist mein Zuhause, wo meine Familie schon seit ungefähr 250 Jahren Obstbau betreibt: Besonders Äpfel, aber auch Kirschen, Pflaumen, und Birnen wachsen in kleineren Mengen bei uns. Meine Familie lebt und liebt die Apfeltradition des __Alten Landes__. Kaum eine Gegend Deutschlands ist so bekannt für leckere, frische, spritzige Äpfel. Wir haben das Glück, dass das maritime Nordseeklima für ein ausgewogenes Zucker-Säure-Verhältnis sorgt. Hier im Urstromtal der Elbe haben wir fette und schwere Böden aus Ton und Lehm, die nicht nur das Wasser, sondern auch die Nährstoffe besonders gut speichern. Damit legen wir die Grundlage für die anspruchsvollen Obstbäume. __Unser Zuhause im Alten Land __ Seit ungefähr 250 Jahren ist der Betrieb in Familienbesitz. Früher grasten die Tiere unter den großkronigen Bäumen. Heute bieten die kleineren Bäume gleichmäßigere und bessere Qualitäten, weil die Baumgröße dafür sorgt, dass alle Äpfel mit Sonne und ähnlichen Bedingungen heranreifen. Die Apfelbäume stehen etwa 20 Jahre bei uns, bevor wir sie durch eine nächste Generation Bäume ersetzen. Unser Zuhause, das __Alte Land__, ist eine jahrtausend-alte Natur-Kultur-Landschaft. Dank der Nähe zum Wasser, und der vielen weitläufigen Obstplantagen fühlen sich hier viele Tiere ganz besonders wohl. Allein bei uns stehen auf jedem Feld Vogelhäuser für verschiedene Singvogelarten, sowie ein breites Angebot für Bienen, wie Wildbienenhotels, inklusive Matschangebot/Baumaterial (für Mauerbienen). Wir kümmern uns auch um Turmfalken und Bussarde, Eulen und Steinkäuze mit diversen Nisthilfen. Im Gegenzug helfen sie uns und halten die Mäuse in Schach ;-) Unser Hof liegt zwar ländlich, aber schon sehr nah an Hamburg und, obwohl wir noch in Niedersachsen sind, im Speckgürtel von Hamburg. Die meisten Menschen leben direkt oder indirekt vom Obstbau, oder arbeiten bei den großen Firmen im Hamburger Umland. In meiner Familie gab es jedoch immer nur Obstbau und so stieg ich 2012 als 8. Generation in den Betrieb ein. 2017 habe ich den Anbau auf biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umgestellt, um weiterhin mit der und nicht gegen die Natur zu arbeiten. Seitdem spüre ich ein intensiveres Miteinander von Natur, Baum und Obstbauer. __Was bedeutet der biologisch dynamische Obstbau?__ Hier und da sieht es bei uns wilder aus, als in streng geordneten konventionellen Anlagen! In den Fahrgassen zwischen den Baumreihen haben wir Blühstreifen angelegt. Doch dieses “Mehr” an Biodiversität greift auf natürliche Art und Weise gut ineinander und macht verschiedene Behandlungen gegen Schädlinge unnötig. Beikräuter und -gräser, die eine Nährstoff- und Wasserkonkurrenz darstellen, halten wir mechanisch kurz. Das Oberflächenwasser sammeln wir im Beregnungsbecken. Hier leben und vermehren sich viele Libellen. Das Wasser nutzen wir je nach Witterung bis zu zweimal im Jahr: 1. Im Frühjahr wird es zur Frostschutzberegnung genutzt, um die empfindlichen Blüten vor den kalten Temperaturen Anfang Mai zu schützen. 2. In den trockenen Jahren verwenden wir das gesammelte Oberflächenwasser mit Hilfe der Tröpfchenbewässerung zielgenau, um unsere Bäume zu retten. Wie du siehst, fallen im Laufe des Jahres viele Arbeiten an. Ich habe zum Glück ein tolles Team, das mich unterstützt: Mit der Pflege der Bäume sind neben mir als Betriebsleiter ein Meister, ein Geselle und ein Azubi betreut. Im Winter und Sommer gibt es z.B. je einen Baumschnitt. Alle anfallenden Äste und das gesamte Laub vom Herbst werden gehäckselt und direkt vor Ort kompostiert. Die Bodenlebewesen setzen das Material zu neuem Humus um, der dann gleich wieder den Bäumen hilft, neue schöne Äpfel zu produzieren. 5 weitere Personen helfen mir im Vertrieb und Hofladen. Zur Ernte werden wir einige Wochen lang von 16 Erntehelfern unterstützt, die uns teilweise schon seit vielen Jahren bei der Apfelernte zur Hand gehen und alle mindestens mit Mindestlohn bezahlt werden. Sie kommen meistens aus Rumänien und leben solange mit bei uns auf dem Hof. Nach wie vor wird jeder einzelne Apfel von Hand gepflückt und vorsichtig in den Kisten abgelegt. Hier hat sich im Laufe der Jahrhunderte wenig getan. Die “Charakteräpfel”, wie ich sie nenne, sind Äpfel, die nicht für den frischen Markt geeignet sind. Sie bekommen eine zweite Chance und werden zu leckeren Apfelchips, Apfelsaft, Apfelmus oder einem leckeren Kuchen. Für deine Erntekiste ernten wir selektiv nur die reifen Früchte vom Baum, daher müssen wir in mehreren Durchgängen ernten. Das ist zwar aufwendiger, aber leckerer! Wir pflücken so immer nur die großen, roten reifen Früchte.
Technische Informationen
Adresse
Bio-Obsthof Lefers, Jork, DE
Höhe über N.N
0 m
Team
3 Frauen & 5 Männer
Größe
25 ha
Anbautechniken
Biodynamische & biologische Landwirtschaft
Bewässerungssystem
Tröpfchenbewässerung
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
version: 0.73.0_20221201_170906