Goldmarie-Kartoffeln
Bio Hof Marco Jostmeier
Alles adoptiert! Es sind keine Einheiten mehr verfügbar. Schau dir andere Projekte an.

Das Projekt

Adoptiere {publicVariety} von "{farmName}" in {cityfarm} {countryFarm} und erhalte deine Ernte in Form von {production} direkt zu dir nach Hause. Der Farmer {farmerName} kümmert sich um deine Adoption und macht ein Foto von ihr. Du kannst dir eine Adoptionsurkunde herunterladen und einen Besuch auf der Plantage oder dem Betrieb planen, wenn du möchtest. Du gehst keine langfristige Verpflichtung ein: sobald du die Ernte erhalten hast und dir die Erfahrung gefallen hat, kannst du entscheiden, ob du die Adoption verlängern möchtest.

Das Projekt

Adoptiere {publicVariety} von "{farmName}" in {cityfarm} {countryFarm} und erhalte deine Ernte in Form von {production} direkt zu dir nach Hause. Der Farmer {farmerName} kümmert sich um deine Adoption und macht ein Foto von ihr. Du kannst dir eine Adoptionsurkunde herunterladen und einen Besuch auf der Plantage oder dem Betrieb planen, wenn du möchtest. Du gehst keine langfristige Verpflichtung ein: sobald du die Ernte erhalten hast und dir die Erfahrung gefallen hat, kannst du entscheiden, ob du die Adoption verlängern möchtest.

Was adoptierst du?
Adoptiere {publicVariety} (6,85m²) von unserer Plantage in {cityfarm} ({countryFarm}). Adoptiere 6,85 m² unseres “Goldmarie-Ackers”, den wir seit 2018 nach den der EG-Öko-Verordnung und den Bioland-Richtlinien bewirtschafteten - im Herbst 2020 werden wir den Zertifizierungsprozess abschließen. Die Sorte Goldmarie kommt aus der Lüneburger Heide (Deutschland) und wurde 2013 wieder zum Kartoffelanbau zugelassen. Sie wächst am Anfang langsamer als andere Kartoffelsorten, legt dann aber nach einer Zeit den Turbo ein und bildet ein saftiges, dunkelgrünes und dichtes Kraut was anderen Sorten in nichts nachsteht. Jede einzelne Mutterknolle bildet viele Triebe, an denen kleine “Goldmaries” heranwachsen. Interessant ist, dass die Goldmarie wächst wie sie will, und sie anderes als andere Sorten Knollen in allen erdenklichen Formen bildet. Mal eine kreis-runde Knolle, mal eine schön oval geformte Kartoffel. Dann wieder eine Bananenform oder eine lang-gestreckte-Gurken-Form. Sogar eine herzförmige Kartoffel ist für die Sorte Goldmarie kein Problem. Die Goldmarie Kartoffel findet man genau wegen ihres “kreativen Wuchs-Stils” eher selten in den Supermarktregalen. Daher ist sie etwas ganz besonderes und genau deshalb bauen wir sie für dich an. Auf deinem Stückchen Acker können wir bei einer durchschnittlichen Ernte 10 kg Goldmarie-Kartoffeln ernten, das entspricht ca. 90-110 einzelnen Kartoffeln á ca. 110 g. Seit August 2018 bewirtschaften wir mit Überzeugung und Leidenschaft alle unsere Flächen nach den strengen Richtlinien des Bioland-Verbandes. Somit haben unsere Kartoffeln in ihrem Leben noch nie Pestizide oder mineralischen Dünger gesehen. Sie wachsen in einzelnen Kartoffeldämmen und ernähren sich von unserem fruchtbaren Ackerboden. Damit die Kartoffel von Anfang an besonders gut wächst, haben wir vorher Kleegras auf der Fläche angebaut. Das Kleegras hat drei Effekte: Es sammelt Nährstoffe (vor allem Stickstoff), die dann in den Boden gelangen, es reguliert das Unkraut und es dient als Grundfutter für unsere Rinder. In diesem Jahr bauen wir insgesamt 0,5 Hektar der Kartoffelsorte “Goldmarie” an. Das sind 729,9 mal 6,85 m² und ein geschätzter Gesamtertrag von 10 Tonnen Kartoffeln, wovon wir ca. 80% als Speisekartoffeln anbieten können. Die 20 %, die wir nicht als Speisekartoffel verwenden können, weil sie zum Beispiel Druckstellen haben oder sich ein Drahtwurm daran satt gefressen hat, werden an unsere Rinder verfüttert. Die lieben Kartoffeln nämlich mindestens genauso wie du und wir!
Was erhältst du?
In jeder Saison schicken wir dir eine Kiste mit: 3 x __Goldmarie-Kartoffeln__ (in Papierbeuteln, insgesamt 10kg) Unsere Kartoffelsorte “Goldmarie” ist festkochend und bekannt für ihr sehr gutes und festes Geschmackserlebnis. Als kreative Kartoffel kommen ihre Knollen in allen möglichen Formen daher, von oval, rund, herzförmig oder banane. “Goldmarie” ist ein echter Allrounder! Du kannst sie vielseitig einsetzen und besonders gut lagern, bei kühler, trockener und dunkler Lagerung bis zu einem halben Jahr. Sie macht sich nicht nur extrem gut als Salz- oder Bratkartoffel, sondern auch im Salat, als Pellkartoffel oder in Gratins. Lass deiner Fantasie beim Kochen einfach freien Lauf! __Wie lagere ich die “Goldmaries” am besten? __ Kartoffeln an einen kühlen, dunklen, leicht luftigen Ort zwischen 4 C° und 10 C° lagern. Bitte keine Äpfel, Birnen oder Pflaumen in der Nähe der Kartoffeln lagern, denn das mögen Kartoffeln nicht, da sie sonst anfangen zu keimen. Sollte eine Kartoffel mal etwas anders als die anderen aussehen oder anfangen leicht zu keimen kannst du die Kartoffel dennoch essen. Du musst nur die betroffene Stelle, Punkte oder kleine Keimlinge bitte vorher entfernen. Wenn die Kartoffel beginnt, sich grün zu färben oder stark zu keimen, will sie eingepflanzt werden und du solltest sie lieber nicht mehr essen.
Wann erhältst du es?
Weiter unten findest du das letztmögliche Datum, um an diesem Projekt teilzunehmen (das letztmögliche Adoptionsdatum). Nach diesem Datum beginnt der Farmer mit der Vorbereitung der Bestellungen und der Kisten, die er verschicken muss. Im Laufe des Bestellprozesses kannst du einen von dem vom Farmer bereitgestellten Lieferterminen wählen.
Warum adoptieren?
* Erfahre, wer deine Lebensmittel wie und wo anbaut. Erhalte deine Lebensmittel bewusst. * Kaufe direkt beim Erzeuger. Hilf, mehr Einnahmen und Arbeitsplätze in ländlichen Gebieten zu schaffen. * Plane deine Einkäufe und ermögliche es dem Farmer, auf Bestellung anzubauen. So können wir die Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden, die angebaut werden und keinen Abnehmer finden. * Belohne Farmer, die sich für Verpackungsmaterialien und eine Anbauart einsetzen, die im Einklang mit der Umwelt stehen.
Wie funktioniert's?
Lerne die Farmer kennen
Adoptiere und plane deine Ernte
Lass den Farmer und die Natur arbeiten
Erhalte die Ernte bei dir zuhause
Marco Jostmeier
Wir sind Marco, Tjorben und Tim vom Bio Hof Marco Jostmeier aus dem wunderschönen Delbrück. Zusammen haben wir die Leidenschaft zur Landwirtschaft entwickelt, wir lieben das, was wir tun. Unsere Art der Landwirtschaft ist die treibende Kraft der Landwirtschaft von morgen. Marco ist 25 Jahre alt und Landwirt mit Herz und Seele, kaum ein Bauer ist so gewissenhaft wie er. Seine große Liebe sind die Rinder und der Acker, auch wenn ihm die Rinder so manches Mal die Nerven rauben. Für Marco war immer klar, dass er Landwirt werden wollte und so hat er 2015 mit seinem besten Freund Tim den 15 Jahre stillgelegten Betrieb seiner beiden Großonkel, die in den Ruhestand gegangen sind aber noch auf dem Hof wohnen, wieder zum Leben erweckt. Tim macht das, was Marco als Vollblutbauer nicht so liegt: das Büro. Er sortiert Belege, führt Zahlungen aus, kümmert sich um Bestellungen, knüpft Kontakte und erledigt alles, was noch so im Büro anfällt. Wenn auf dem Acker ordentlich Arbeit ansteht, dann findet man ihn natürlich auch auf dem Trecker. Nach und nach kam so wieder mehr Leben auf den Hof und die Felder. 2017 kam noch Marcos Partner Tjorben mit an Bord. Er kümmert sich um unser Marketing, die Sozialen Medien und unsere Homepage, die dieses Jahr an den Start gehen wird. Nebenher sitzt er auch gern auf dem Trecker und ackert den lieben langen Tag oder kümmert sich um die Tiere. Seitdem sind wir zu dritt und entwickeln stetig neue Ideen und Pläne, wie wir unseren Hof verbessern können. Schnell war klar, dass wir drei innovativer wirtschaften wollten, als die Generationen vor uns. Daher schlossen wir uns im August 2018 dem Bioland-Verband an und begannen mit der Umstellung auf den ökologischen Landbau. Diese Umstellung brachte einige andere Ideen ins Rollen, unter anderem auch die Idee, den Verbraucher mehr einzubeziehen und die Distanz zwischen Erzeuger und Verbraucher zu reduzieren. Somit haben wir uns als Ziel gesetzt, transparente und nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben und unsere Produkte direkt zu vermarkten. Wir begannen mit Freunden und Familie, später auch über soziale Medien. Da sich alle für unsere Produkte und ihre Herstellung interessiert haben und wir von dem entgegengebrachten Interesse mehr als begeistert waren, wollten wir mehr davon! So sind wir schnell auf CrowdFarming gekommen. Es schafft die direkte Verbindung zwischen Landwirt und Verbraucher und ist zudem noch besonders innovativ. Crowdfarming passt sehr gut zu uns und unserem Hof und spiegelt die moderne Art der Direktvermarktung in der Landwirtschaft wieder.
Marco Jostmeier

"Wir lieben es von unserer Landwirtschaft zu erzählen und freuen uns sehr, wenn wir andere damit anstecken können. Es war nicht einfach, eine Familiengeneration zu überspringen und mit 20 einen alten Betrieb wiederzubeleben - aber wir wollen was bewegen und wir glauben an das was wir machen. Vieles wird sich mit der Zeit ändern, doch eins ist klar - Essen brauchen wir auch noch in der Zukunft!"

Bio Hof Marco Jostmeier
Bio Hof Marco Jostmeier
Wir sind Marco, Tjorben und Tim vom Bio Hof Marco Jostmeier aus dem wunderschönen Delbrück. Zusammen bewirtschaften wir ca. 44 Hektar, versorgen mehr als 75 Rinder mit unserem eigenen Futter, scheren unsere drei Schafe und zwei Alpakas und wollen moderne und nachhaltige biologische Landwirtschaft betreiben. Zur Landwirtschaft sind wir alle auf die unterschiedlichste Art und Weise gekommen. Das, was wir machen, machen wir gerne! Auf unserem Hof ist Idylle pur angesagt - schon die vorherigen Generationen (die Familie von Marcos Großonkel und deren Vorfahren) haben es geliebt, auf dem Hof zu leben und ihn zu bewirtschaften. Das schöne Delbrücker Land ist nicht nur unsere Heimat, sondern auch die unserer Rinder. Diese stehen im Jahr mindestens 180 Tage auf der Weide und fressen sich dort satt und rund. Neben unseren Alpakas und Schafen sind sie die heimlichen Stars auf unserem Hof. Täglich halten Radfahrer und Autos an, um Fotos zu machen oder die Tiere einfach nur zu beobachten, wie sie gemütlich im Schatten liegen und vor sich hindösen. Das, was wir machen, machen wir aus Leidenschaft! Aus voller Überzeugung betreiben wir nachhaltige und moderne Landwirtschaft. Wir wollen der Natur nur das nehmen, was wir ihr auch anderswo geben. Daher wirtschaften wir in geschlossenen Kreisläufen und fördern die Biodiversität. Wir bewirtschaften alle unsere Flächen nachhaltig und arbeiten mit der Natur. Denn der Boden birgt so viele Schätze für uns, wenn wir richtig mit ihm umgehen. Somit verfolgen wir jeden Tag das Ziel, mit unseren vielfältigen Kulturen dem Boden etwas Gutes zu tun. Die Fruchtfolge spielt bei uns eine zentrale Rolle. Unter der Fruchtfolge kann man sich so etwas wie einen Ackeranbau-Plan, oder einen Belegungsplan vorstellen: Dieser Plan definiert, was wann und auf welchem Acker angebaut wird - und was im Jahr darauf kommt! Nährstoffversorgung, Krankheits- und Schädlingsdruck, Verunkrautung sowie Bodenstruktur und Humusgehalt werden von der Fruchtfolge beeinflusst und danach planen wir auch. Besondere Bedeutung kommt dem Vermeiden fruchtfolge bedingter Mangelerscheinungen und Krankheiten zu. Dazu müssen die klassischen, alten Fruchtfolgeregeln beachtet werden, die zum Teil über die Jahre traditionellen Wirtschaftens und immer simpleren Fruchtfolgen schon fast in Vergessenheit geraten sind. Durch die Fruchtfolge kann man auch auf Schwankungen des Marktes, witterungsbedingte Turbulenzen oder aktuelle Probleme, zum Beispiel in der Verunkrautung eines Feldes, passend und ökologisch reagieren. Daher wird bei uns das Unkraut nur mechanisch bekämpft und über die Fruchtfolge reguliert. Somit sparen wir uns den Einsatz von teuren Spritzmitteln und erhalten eine gesunde Bodenstruktur. Dabei bewahren wir natürliche Lebensgrundlagen und schonen diese. Unsere Art der Landwirtschaft steht für aktiven Schutz von Luft, Wasser und Boden. Auch eine teure Beregnung brauchen wir aktuell nicht, da unsere Kartoffeln zumindest bei den momentanen Niederschlägen nur mit dem natürlichen Regen auskommen. Auf unseren Flächen ist Vielfältigkeit angesagt. Neben Kartoffeln, Getreide und Erbsen bauen wir auch unterschiedlichste Gründünger, Ackerbohnen und Mais an. Wir setzen auf Vielfalt und versuchen weitestgehend wie ein natürliches Ökosystem zu arbeiten. Beispielsweise wie ein Wald: Die Bäume lassen im Herbst die Blätter fallen. Diese werden von Regenwürmern, Springschwänzen und Mikroorganismen dann zu Nähr- und Dauerhumus und anschließend zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen verarbeitet. So haben die Bäume im nächsten Frühjahr ausreichend “Nahrung” (Nährstoffe), um neue Blätter zu bilden. Genauso wie im Wald muss bei uns auch gedüngt werden. Hier kommt der Mist unserer Rinder ins Spiel. Diesen fahren wir auf unseren Acker, um die Nährstoffvorräte im Boden wieder aufzufüllen. Ein weiterer Aspekt bei uns ist der regenerative Ackerbau. Regenerativer Ackerbau beinhaltet Maßnahmen zur Aktivierung und Stärkung des Bodenlebens und der Humusanreicherung. Ein wichtiger Punkt dabei ist eine möglichst ganzjährige Begrünung des Ackers, die vor allem über Untersaaten in Hauptfrüchten wie Getreide oder Mais sichergestellt wird. Auch Zwischenfruchtanbau gilt als wichtiges Werkzeug, um die Bodenbedeckung zu verlängern. Alle unsere Tiere profitieren von unseren angebauten Früchten, denn ca. 2/3 unseres Futters sind aus unserer eigenen Erzeugung. Das restliche Futter beziehen wir von unserem regionalen Kooperationsbetrieb. Wir halten und behandeln alle Tiere artgerecht und übernehmen die Verantwortung für unsere Nutztiere, vom Regenwurm bis zum Rind und von der Biene bis zum Schaf oder Alpaka. Denn jedes einzelne unserer Tiere verdient es mit Respekt behandelt zu werden. Daher setzen wir auf Weidehaltung in Kleingruppen so dass jedes Tier seinen eigenen Freiraum hat. Unsere Rinder bekommen sogar Kartoffeln. Denn die Kartoffeln die zu starke Druckstellen haben oder schon am keimen sind mögen unsere Rinder mehr als wir Menschen. Bei der Schlachtung unserer Rinder machen wir uns um einen möglichst stressfreien Ablauf Gedanken, daher werden unserer Rinder nur regional geschlachtet und müssen keine langen Fahrten mitmachen. Wir verfolgen das Ziel, Landwirtschaft transparent zu gestalten und sind für einen engen Austausch mit unseren Konsumenten, daher beantworten wir gerne stets alle Fragen und heißen Gäste auf unserem Hof immer willkommen.
Technische Informationen
Adresse
Bio Hof Marco Jostmeier, Delbrück, DE
Ort