Bio und Alp-Kuhmilchkäse von Bergbauernhof Familie Wittwer

1,50 kg/box

Bio und Alp-Kuhmilchkäse von Bergbauernhof Familie Wittwer

1,50 kg/box

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 1.5kg Bio und Alp-Kuhmilchkäse
Rasse: Braunvieh
1 x Bio-Maderer (500g, vakuumiert): würziger, nussiger Vollmilch-Schnittkäse mit alpinem Charakter, aus Rohmilch und 3 Monate gereift, mit Naturrinde, auch gut zum Schmelzen und Überbacken geeignet
1 x Bio-Rüablikees (500g, vakuumiert): aus pasteurisierter Milch und mit Karottensaft, mind. 8 Wochen gereift, Naturrinde, für den puren Genuss oder zum Verfeinern verschiedener Gerichte wie z.B. Kartoffelgratin oder Zwiebelkuchen
1 x Saladiner von der Alpe (500g,vakuumiert): aus Rohmilch auf der Alpe hergestellter Salzlakenkäse, eine alpine, kräftigere Alternative zum Feta, eignet sich hervorragend zum Kochen – für Salate, zum Überbacken, Grillen und für Pasta (wir legen Rezepte bei)
Biologische Landwirtschaft seit 2007 mit dem EU-Bio-Siegel zertifiziert und Alpenwirtschaft
Nach dem Öffnen der Vakuumverpackung sollten die Schnittkäse (der Maderer und der Rüablikees) ausgepackt und in einer Käsebox gelagert werden (für einige Wochen)
Nach dem Öffnen sollte der Saladiner für eine längere Haltbarkeit in Öl oder Salzlake eingelegt werden und ist so mehrere Monate haltbar
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Farmer mit viel Erfahrung
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Anbau in bevölkerungsarmen Gebieten
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Frei von BPA
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Farmer 360°
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Bio
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Erneuerbare Energien
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
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Weitere Analysen
Veronika Kartnig
Ich bin Veronika Kartnig. Auf unserem Bergbauernhof in Gaschurn im Montafon bin ich gemeinsam mit meinen drei Brüdern aufgewachsen. In unserem Familienbetrieb, der wie die meisten in dieser Region im Nebenerwerb geführt wird, war es selbstverständlich, dass die ganze Familie mithilft und die Arbeit mit den Tieren erlernt. Nach meiner Ausbildung zur Werbegrafikerin habe ich mich selbständig gemacht und mir somit auch die Möglichkeit erhalten, weiter im elterlichen Betrieb mitzuhelfen. Seit 2011 bewirtschafte ich mit meiner eigenen kleinen Familie - meinem Mann und unseren beiden Töchter - über die Sommermonate die Melkalpe Garnera. Als Kind habe ich bereits auf der Alpe mitgeholfen und es erfüllt mich mit sehr viel Freude und Stolz, diese Arbeit verrichten zu dürfen. Um unsere Kenntnisse zu erweitern, haben mein Mann und ich Käsereikurse absolviert. Auf der Gemeinschaftsalpe Garnera kümmern wir uns um ca. 30 Milchkühe, neben den Kühen vom elterlichen Betrieb auch weitere Tiere aus dem Ort Gaschurn. Mit weiterem Alppersonal und freiwilligen Helfern hüten und melken wir die Kühe und stellen vor Ort Milchprodukte her, darunter auch den Saladiner, den ihr bei der Adoption erhaltet. Als Team auf der Alpe teilen wir täglich neu ein, wer welche Aufgabe übernimmt. Morgens um fünf werden die Kühe gemolken, dann kommen sie auf die Weide und werden dort gehütet. In der Zwischenzeit verarbeiten wir die Milch in der Sennerei. Am Vormittag wird auch der Stall ausgemistet. Auf der Alpe kommen dann zu Mittag ein paar Gäste vorbeigewandert, die bei bei uns etwas essen, trinken und Produkte kaufen können. Am Nachmittag holen wir die Kühe von der Weide zurück, es wird wieder gemolken. Abends dürfen die Kühe nochmals bis zum Einbruch der Dunkelheit weiden, dann kommen sie über Nacht in den Stall. Am elterlichen Betrieb im Tal, den meine Eltern, mein Bruder Christian und seine Freundin Marion mit Unterstützung meines Bruders Bernhard führen, werden über den Winter Schnitt- und Hartkäse in Bio-Qualität hergestellt. Im Talbetrieb meiner Familie bringe ich mich vorrangig bei der Vermarktung ein. Es ist mir ein Anliegen, dass die hochwertigen Produkte, die unter bestmöglichen Bedingungen für Tier und Umwelt produziert werden, an wertschätzende Konsumenten weitergegeben werden können.
Bergbauernhof Familie Wittwer
In der dritten Generation führt meine Familie den Bergbauernhof in Gaschurn im Montafon, Österreich. Auf unserem Hof leben und arbeiten wir mit 30 Braunvieh-Tieren, ebenso vielen Schafe und ein paar Hühnern. Im Sommer sind die Tiere auf der Alpe - so wie hier seit jeher Tradition ist. Dort kümmere ich, Veronika, mich zusammen mit meinem Mann, meinen beiden Töchtern und dem Alpteam um die 30 Melkkühe der Gemeinschaftsalpe Garnera, 14 Kühe kommen von unserem Hof. Die Region gilt als eine der schönsten im Alpenraum und ist ein beliebtes Ziel für Touristen im Sommer und im Winter. Ursprünglich war das Montafon sehr landwirtschaftlich geprägt, mit dem Tourismus als neue Erwerbsmöglichkeit ist die Landwirtschaft in den letzten 50 Jahren stark zurückgegangen. Heute sind nur noch wenige in der Gemeinde als Landwirte tätig. Nach alter Tradition wird von unserer Familie die Dreistufenwirtschaft betrieben. Das bedeutet, dass die Tiere im Winter im Stall im Tal (auf 1000m ü.M.), im Frühjahr und Herbst auf dem Maisäß (1400m ü.M) und im Sommer auf der Alpe und Hochalpe (1700 – 2300m ü.M) sind. Diese Wirtschaftsweise ist notwendig, um das Futterangebot der Alpen optimal zu nutzen. Die Gesundheit unserer Tiere liegt uns ganz besonders am Herzen, wir kümmern uns intensiv um die Tiere und sorgen für eine ausgewogene Fütterung. So sind sie stark und fit für die alpinen Gegebenheiten und kommen gut mit den Alpbedingungen (steile Hänge, steiniger Untergrund, viel Bewegung, wechselndes Wetter) zurecht. Outdoor-Kühe! ;-) Durch die Nutzung und Beweidung der Almflächen wird das typische Landschaftsbild erhalten und die Artenvielfalt unterstützt. Ohne die Tiere, die im Sommer auf der Alpe weiden und die Arbeit der Bauern, die jedes Frühjahr unter großem Aufwand die Weideflächen pflegen, würden die Almen verbuschen und die Landschaft verschwinden. Die Bewirtschaftung unserer Alpe mit Kühen ist bestens an die Gegebenheiten angepasst. Die Böden werden nicht überdüngt, dadurch ist eine nachhaltige, extensive Bewirtschaftung möglich. Die wertvolle Milch verarbeiten wir vor Ort zu hochwertigen Produkten - im Tal in unserer Bio-Hofsennerei, auf der Gemeinschaftsalpe in der Alpsennerei, die wir mit einigen weiteren Landwirten teilen. Durch die Dreistufenwirtschaft bleibt im Sommer unser Stall im Tal leer, da alle Tiere auf der Alpe sind. In dieser Zeit, von Juli bis September, bin ich mit meinem Mann und meinen Kindern auf der Alpe. Da es eine Gemeinschaftsalpe ist, sind dort nicht nur unsere Kühe, sondern auch Kühe von sechs weiteren Bauern aus dem Ort. Die Milch aller 30 Kühe verarbeiten wir auf der Alpe, auf 1600 m. ü.M, in der kleinen Alpsennerei – und stellen dort den „Saladiner“ her, benannt nach einer Bergwiese im Garneratal. Wenn im Herbst das Gras auf den Alpen abgeweidet ist und oft schon der erste Schnee kommt, wird die Alpe geschlossen. Nachdem sie noch ein paar Wochen auf der “Zwischenstation” am Maisäß sind, gehen die Tiere wieder ins Tal. Dann werden bis zum nächsten Sommer in unserer eigenen Bio-Sennerei am Hof Käse, Butter, Joghurt etc. aus der Milch von unseren 14 Kühen gemacht. Der „Maderer“ und der „Rüablikees“ wird im Tal, also nur von der Milch unserer eigenen Kühe, hergestellt. Seit 2007 führt meine Familie den Talbetrieb als Bio-Betrieb. Wir betreiben schon immer eine extensive und naturnahe Bewirtschaftung, so war der Schritt zur Bio-Zertifizierung nur ein kleiner. 2017 haben wir einen neuen Freilaufstall mit Sennerei errichtet und mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet. So können unter besten Bedingungen für die Tiere und mit moderner Milchverarbeitungs-Einrichtung wertvolle Produkte aus der Milch hergestellt werden. Für das Futter der Tiere im Winter werden die Wiesen im Tal gemäht. Daneben erhalten die Tiere im Winter kleine Mengen Bio-Getreidefutter, das wir zukaufen. Das Montafon ist sehr wasserreich, so ist auf der Alpe und im Tal immer genügend Wasser vorhanden, teilweise aus eigenen Quellen. Die Bewirtschaftung eines Bergbauernhofs ist mit sehr viel Anstrengung und Zeitaufwand verbunden - oft sind Maschinen nicht einsetzbar und es muss viel Handarbeit geleistet werden. Lange Zeit wurden die Produkte zu wenig geschätzt und Bergbauern als reine Landschaftspfleger abgestempelt. Das CrowdFarming Projekt sehen wir als Chance, die Direktvermarktung unserer natürlichen Produkte weiter auszubauen.
Technische Informationen
Adresse
Bergbauernhof Familie Wittwer, Gaschurn, AT
Höhe über N.N
1000m - 1400m - 2300m
Team
4 Frauen, 5 Männer
Größe
20ha
Herdengröße
30
Anbautechniken
Dreistufenwirtschaft
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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