Kürbiskernprodukte von B&B Raritäten

1,10 kg/box

Kürbiskernprodukte von B&B Raritäten

1,10 kg/box

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 1.1kg steirische Kürbiskernprodukte g.g.A.
Sorte: GL Rustikal
2 x Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. (je 0,5l, Öldose): zeichnet sich durch sein nussiges Aroma, den einzigartigen Geschmack, das einzigartige Pressverfahren, die Dickflüssigkeit und die kräftige, dunkelgrüne Farbe aus
1 x Steirische Kürbiskerne NATUR (100g, Papiersackerl): ein genüsslicher Knabbersnack für Zwischendurch
Der Steirische Ölkürbis wird nach den Vorgaben des geschützten Ursprungs (g.U.) angebaut
Mit Apfelessig als Marinade für jegliche Art von Salaten, zur Verfeinerung und Garnierung von Speisen wie Suppen, Sterz (Polenta) und Eierspeise, aber auch Süßspeisen wie Kuchen
Gehackte Kürbiskerne sind eine tolle geschmackliche Abrundung für Salate, können aber auch fein gehackt in Panaden und in Süßspeisen verarbeitet werden
Das Öl ist ungeöffnet 1 Jahr lagerfähig, nach dem Öffnen sollte es gekühlt und zügig aufgebraucht werden; die Kürbiskerne können trocken und dunkel gelagert ein Jahr aufbewahrt werden
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Umweltschützer
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Frei von BPA
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Produkt mit tiefen Wurzeln
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Vegan
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Ohne Pestizide
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Jungfarmer
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
Maria Bernhart
Mein Name ist Maria Bernhart und gemeinsam mit meinem Lebensgefährten Gerald Binder bewirtschaften wir seit 2013 den landwirtschaftlichen Betrieb von Geralds Familie in der schönen Süd-Weststeiermark in Österreich. Wir widmen uns der Landwirtschaft, weil wir von unseren Großeltern und Eltern die Wichtigkeit der Produktion von Lebensmitteln gelehrt bekommen haben. Wir wollen Bewusstheit schaffen, dass es nicht selbstverständlich ist, alles zu jederzeit im Supermarkt erhalten zu können und dass die Versorgung mit Lebensmitteln ein Grundbedürfnis des Menschen darstellt, das nicht verschwendet werden darf. Wie es der Zufall so will, wurde uns beiden der Bezug zur Landwirtschaft quasi in die Wiege gelegt, da unsere beider Eltern eine Landwirtschaft betrieben. Uns wurde früh das Arbeiten am Feld, mit Tieren und Pflanzen gelehrt und das Arbeiten in Zusammenspiel mit der Natur und dem Wetter beigebracht. Der familiäre Zusammenhalt innerhalb eines Betriebes war und ist wichtiger Bestandteil in der Landwirtschaft. Wir haben beide einen Studienabschluss und berufliche Ausbildung und Tätigkeit, der wir nachgehen. Wir bewirtschaften unseren Betrieb derzeit im Nebenerwerb. Die Arbeitsaufteilung ist somit umso wichtiger, um alles zeitgerecht erledigen zu können. Die Arbeiten rund um die Feldvorbereitung und Kulturpflege erledigt zum Großteil Geralds Vater. Seine jahrelange Erfahrung hilft uns sehr, um die Bodenbearbeitung nachhaltig zu gestalten und den Boden fit zu halten. Den organisatorischen Teil im Betrieb übernehme ich. Hierzu zählen Marketing, Bestellungen, Aufzeichnungen und Informationsaustausch, um den Betrieb “up to date” zu halten. Gerald übernimmt den technischen Teil im Betrieb mit Anbau, Ernte, Lagerung und Qualitätskontrolle. Bei der Ernte und der Verarbeitung der Zwischenprodukte hin zum Endprodukt sind wir in der glücklichen Lage, dass unsere Familienmitglieder uns jederzeit und besonders in Spitzenzeiten so tatkräftig unterstützen. Insbesondere die Zeit des “Käferbohnenklaubens” in den Wintermonaten ist eine gesellige und lustige Zeit für uns :-) ! Vor 13 Jahren haben sich unsere Wege getroffen und seither gehen wir unseren Weg gemeinsam. Im Jahr 2013 haben wir den landwirtschaftlichen Betrieb von Geralds Eltern übernommen. Seither haben wir uns auf Kulturen wie den Ölkürbis und Käferbohnen fokussiert, die bis dahin nur zum Eigengebrauch kultiviert wurden. Am Anfang haben wir kleine Versuchsfelder angebaut, um Erfahrung zu sammeln, sowohl mit der Kulturführung als auch mit der Be-/ und Verarbeitung von Produkten. Jährlich haben wir unsere Anbauflächen ausgeweitet und intensiviert. Damit konnten wir in den letzten Jahren auch Stammkunden in der lokalen Umgebung aufbauen. Mit unserem ab Hof-Verkauf sind wir in direktem Austausch mit unseren Kunden. Ihre Rückmeldungen sind eine wichtige Informationsquelle für unsere Produktqualität. Gemeinsam mit CrowdFarming hoffen wir, unsere Produkte weit über die Grenzen der Steiermark hinaus bekannt machen zu können. Wir wollen die moderne Verkaufsmöglichkeit, der Freigabe zur Adoption von definierten Flächeneinheiten an den CrowdFarmer, nutzen und hoffen, dass das ein guter Baustein ist, um unseren Betrieb zukunftsfähig zu machen. Wir sehen CrowdFarming als Chance, um unser Standbein in der Landwirtschaft stärker auszubauen und unseren Familienbetrieb mit begrenzter Größe zukunftsfähig zu machen und um Tradition aufrecht zu erhalten.
B&B Raritäten
Unser Betrieb heißt seit der gemeinsamen Betriebsübernahme von Geralds Eltern im Jahr 2013 B&B Raritäten. B&B setzt sich aus den beiden Nachnamen Maria Bernhart und Gerald Binder zusammen und soll für unseren gemeinsamen zukünftigen (Lebens-)Weg stehen. Wir sind ein 2-Mann-Team. Der Begriff “Raritäten” macht deutlich, dass wir uns weg vom Anbau von konventionellen Ackerkulturen wie Mais und Getreide, hin zu Spezialitäten und Raritäten, besonders im Gemüsebau, fokussiert haben. Hier haben sich die Kulturen Steirischer Ölkürbis g.g.A. und die Steirische Käferbohne g.U. angeboten, da diese schon seit Generationen für die Versorgung von Familie, Verwandten und Bekannten angebaut wurden. Unser Ziel ist es, diese wunderbaren Produkte auch über die kleinstrukturierten Dorfgrenzen hinaus zu tragen. Neben diesen probieren wir gerne Neues und Exotisches aus. Dazu zählen etwa Wassermelonen, Erdkirschen und Erdnüsse, die auch bei uns gut gedeihen. Unser elterlicher Hof liegt inmitten eines kleinen Dorfes in Eibiswald, bestehend aus 10 landwirtschaftlichen Betrieben, in der Süd-/Weststeiermark. Im Zuge einer Modernisierung und Anpassung an die zukünftigen Bedürfnisse des Betriebs der Direktvermarktung haben wir uns entschlossen, den Betrieb aus Platzgründen aus dem Dorfgebiet auszusiedeln. Wir haben im Frühjahr 2020 begonnen, eine neue Betriebsstätte “im Grünen” zu gründen. Derzeit befinden wir uns in einer Übergangsphase. Die Fertigstellung unseres neuen Eigenheims mit dazugehörigem Wirtschafts- und Lagergebäude sowie neuer Ab-Hof-Verkaufsstelle planen wir für den Sommer 2021. Die Steiermark gilt als das „grüne Herz“ Österreichs. Grund hierfür ist der Wald-Anteil von über 60%. Die hügelige Landschaft der Süd-/Weststeiermark ist bewachsen mit kultivierten Ackerflächen (Mais, Getreide, Ölkürbis); saftig grüne Wiesen und Wald gehören auch dazu. Aufgrund der günstigen Lage in der illyrischen Klimaregion wird an den Hügelhängen auch verbreitet Wein angebaut. Je weiter man in die Süd-West-Steiermark kommt, desto kleinstrukturierter sind die landwirtschaftlichen Betriebe. Fließende Gewässer, Bäche und kleine Rinnsale sind meist wild bewachsen und bieten somit auch Tieren unberührte Plätze zum Leben. In der Umgebung gibt es die Koralpe, ein Gebirgszug der Alpen mit ca. 2000 m Höhe, der die Bundesländer Steiermark und Kärnten trennt. Im Süden liegt ca. 10 km entfernt die Grenze zu Slowenien. Die Hauptstadt der Steiermark, Graz, die zweitgrößte Stadt Österreichs, liegt ca. 55 km entfernt. Mit einer kleinstrukturierten Landwirtschaft ist es in den vergangenen Jahren immer schwerer geworden, dem wirtschaftlichen Druck stand zu halten, wodurch das „Bauernsterben“ besonders in unserer Region in letzter Zeit stark zu spüren war. Dies hat zur Folge, dass immer mehr junge Menschen ihre Heimat verlassen und in die Stadt ziehen. Wir wollen diesem Trend entgegensteuern und versuchen, mit unseren Produkten ein wirtschaftliches Standbein für unseren Betrieb aufzubauen. Gerald und ich haben uns im Jahr 2007 kennengelernt. Im Jahr 2013 wurde der Hof von Geralds Eltern an uns beide weitergegeben, wie dies auch schon sein Vater von seinem Großvater erhalten hat. Auch wenn der Betrieb bereits übergeben wurde, ist die Unterstützung durch die jahrelange Erfahrung der Eltern sehr wertvoll für uns. Auch meine Eltern besitzen einen landwirtschaftlichen Betrieb, wodurch uns beiden die Nähe zur Natur quasi in die Wiege gelegt wurde. Unser Hof wird seit Generationen als kleiner Familienbetrieb geführt. Ein Zusammenhalten und Zusammenarbeiten der Generationen war und ist selbstverständlich. Seit der Übernahme liegt unser Fokus in der Produktion von Ölkürbis und Käferbohnen. Das Spezielle an der Käferbohne ist, dass sie eine historisch wichtige Eiweißquelle für Landwirte in unserer Region ist. Das Saatgut wurde jahrzehntelang bereits von den Urgroßeltern angebaut und die schönsten und besten Bohnen Jahr für Jahr wieder als Saatgut verwendet. Zur marktfähigen Produktion haben wir den traditionellen Anbau auf Stangen im Hausgarten auf unserem Betrieb in eine Mischkultur umgewandelt. Dies bedeutet, dass Mais und Bohne am selben Feld angebaut werden. Diese Kombination erleichtert die Arbeit und es können größere Mengen geerntet werden. Somit können wir diese Bohne nicht nur mehr für den Eigengebrauch produzieren, sondern auch zum Verkauf anbieten. Auch der Ölkürbis war, seit sich Gerald erinnern kann, Teil unseres Betriebs, um aus ihm das „schwarze Gold der Steiermark“ zu produzieren. Angebaut wurden früher nur kleine Flächen zur Deckung des Eigenbedarfs. Noch in seinen Kinderjahren hat seine Großmutter auch den Ölkürbis im Maisfeld angebaut. Im Herbst erfolgte die Ernte über mehrere Tage am Feld. Die Kürbisse mussten händisch zusammengetragen, aufgehackt und in Kübel geputzt werden. Die ganze Familie wurde hierfür eingeteilt. Danach mussten die gewonnenen Kerne gewaschen und getrocknet werden. Die Pressung des Öls wird nachwievor in einer traditionellen Ölpresse im benachbarten Markt durchgeführt. Der nussige Geschmack des frisch gepressten Öls ist einfach unbeschreiblich! Heutzutage werden die Erntevorgänge bis zu den trockenen Kernen gemeinsam mit Lohnunternehmen maschinell durchgeführt, wodurch größere Mengen auch für den Verkauf produziert werden können. Dazu wurden spezielle Erntemaschinen und Techniken entwickelt, die eine zeitgerechte Ernte ermöglichen. Aufgrund unserer geografisch günstigen Lage, stammt das Wasser zur Versorgung unserer Kulturen aus natürlicher Beregnung durch Regen (keine Bewässerung). Wir sind ein konventionell wirtschaftender Betrieb. Wir haben uns jedoch zum Ziel gesetzt, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft in der konventionellen Landwirtschaft zu fokussieren, um den Einsatz von Pestiziden und erdölbasierenden Produkten zu minimieren. Wir sind darauf bedacht, eingesetzte Ressourcen so gering wie möglich zu halten. Wir leben das Prinzip “Reparatur” statt “Neu” am Betrieb. Als Landwirte haben wir die Verantwortung, besonders auf die Nachhaltigkeit Acht zu geben. Insbesondere im Forst, bei der Düngung, Fruchtfolge, um nur Beispiele zu nennen. Wir führen Biodiversitätsflächen, wie beispielsweise Dauergrünland oder Streuobstwiesen. Eine späte Mahd von Wiesenflächen gibt den Pflanzen und Tieren eine entsprechend Zeit und den Lebensraum für ihre Entwicklung. Die gesamte Energie für Heiz- und Warmwasserbereitung am Hof erfolgt durch Verwendung von Holz aus dem betriebszugehörigen Wald. Der Wald wird nachhaltig bewirtschaftet. Nach dem Fällen eines Baumes werden ca. 10 Jungbäume gepflanzt, um den Nachwuchs im Wald sicherzustellen. Oft ist aber auch eine Bepflanzung nicht notwendig, wenn die natürliche Verjüngung des Waldes ausreichend ist. Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb wird aus unserer Erfahrung heraus nie organischer Abfall produziert, es muss lediglich eine richtige Verwendung gefunden werden. Ein Großteil der nicht benötigten Pflanzenteile bleibt direkt bei der Ernte am Feld und dient als Dünger für die Folgekultur. Außerdem werden Erzeugnisse, welche nicht für den Verkauf geeignet sind, den hofeigenen Hühnern verfüttert oder für Dünger kompostiert. Für uns ist das wirtschaftliche Überleben des Betriebs das Hauptziel. Somit ist ein Gehalt schwer zu definieren. Ziel sollte es sein, dass landwirtschaftliche Arbeit auch etwas Wert ist und sich fair und gerecht im Produktpreis wiederfindet. Ein Direktverkauf an den Endkunden, so wie es von CrowdFarming realisiert wird, ist ein großer Schritt in diese Richtung.
Technische Informationen
Adresse
B&B Raritäten, Eibiswald, AT
Höhe über N.N
368m
Team
4
Größe
17ha
Anbautechniken
Trockenfeldbau
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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