Regenerative Bio-Nüsse und Bio-Honig von Alvelal

1,85 kg/Kiste

Regenerative Bio-Nüsse und Bio-Honig von Alvelal

1,85 kg/Kiste

Kaufe direkt vom Erzeuger. Ohne Zwischenhändler.
Begrenzte und saisonale Ernte.
Der Farmer schickt (noch) nicht in das ausgewählte Land:  Vereinigte Staaten
Beschreibung
Inhalt der Kiste: 1 Kiste enthält 1.85kg Regenerative Bio-Nüsse und Bio-Honig
Sorte: Mandeln: Largueta; Pistazien: Kerman, Peter und Egino
Gesalzene geröstete Mandeln (500g, kompostierbare Papiertüte): der Sorten Largueta; werden bei niedriger Temperatur ohne Zusatz von Salz geröstet und haben dank des Trockenfeldbaus einen intensiven Geschmack
Ungesalzene geröstete Pistazien (500g, kompostierbare Papiertüte): der Sorten Kerman, Peter und Egino; werden bei niedriger Temperatur ohne Zusatz von Salz geröstet und haben dank des Trockenfeldbaus einen intensiven Geschmack
Natürliche Walnussviertel (500g, kompostierbare Papiertüte): von süßem und intensivem Geschmack, ideal für den direkten Verzehr
Biologischer Berghonig (350g, Glasgefäß): Bergblütenhonig (überwiegend von Mandelbaum, Rosmarin und Thymian)
Der Anbau erfolgt nach regenerativen Anbaumethoden und ist seit 1999 mit dem Europäischen Bio-Siegel zertifiziert
Die Nüsse sind ideal dafür, sofort vernascht zu werden, egal zu welcher Zeit ... Sie verfeinern auch deine Salate, deinen Käse und deine Soßen mit Geschmack und einem gewissen "Crunch“
Bewahre die Nüsse im Kühlschrank bei 10 °C in einem luftdicht verschlossenen Glasbehälter auf; So bleiben sie und ihre Eigenschaften bis zu einem Jahr erhalten (Wenn sie nicht in deinen Kühlschrank passen, bewahre sie an einem kühlen, trockenen Ort auf, an dem sie kein Sonnenlicht abbekommen)
Lager den Honig an einem kühlen Ort, geschützt vor Sonnenlicht und extremen Temperaturen
Alle Produkte des Sortiments stehen für unsere produktiven Landschaften, die Mandelmonokulturen in „Mandelhaine“ umwandeln: biodiverse Waldkulturen (Mandel, Pistazie, Walnuss), in denen Viehzucht, Bienenzucht und die Erhaltung von Wildarten und -räumen integriert sind
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Umweltschützer
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Farmer mit viel Erfahrung
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Anbau in bevölkerungsarmen Gebieten
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Farmer 360°
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Ohne Plastik
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Bio
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Familienbetrieb
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Besuche möglich
Santiaga Sánchez Porcel
Mein Name ist Santiaga, ich bin Landwirtin und Viehzüchterin in der Region Los Vélez (Almería). Meine Kolleginnen und Kollegen von AlVelAl möchten, dass ich unsere Gemeinschaft hier auf CrowdFarming vertrete. Deshalb erzähle ich euch ein bisschen über uns und speziell über mein Leben in der regenerativen Landwirtschaft. Im Jahr 2014 trafen sich ein paar Leute, die es für notwendig hielten, einen anderen Weg für die Landwirtschaft und die Gesellschaft einzuschlagen. Sie wollten ein nachhaltiges Modell für unser Gebiet. Das waren Landwirtinnen, Landwirte, Viehzüchterinnen und Viehzüchter, die die Schäden erlebt haben, die das industrielle Modell verursacht hat. So haben wir beschlossen, den Verband „AlVelAl“ zu gründen. Wir wollen unser Gebiet durch regenerative Landwirtschaft retten, Böden wiederherstellen, Wasser auffangen, die biologische Vielfalt fördern und Gemeinschaften wiederbeleben, während wir gleichzeitig Lebensmittel produzieren. Zu Beginn waren wir hauptsächlich Viehzüchterinnen, Viehzüchter sowie Produzentinnen und Produzenten von Mandeln, Oliven und Wein aus drei Regionen in Almería und Granada. Aber dann kamen auch andere aus allen Regionen zu uns, die Teil des Steppenplateaus (Altiplano Estepario) sind. Gemeinsam haben wir die Vision, die natürliche, soziale und wirtschaftliche Regeneration unseres Gebiets voranzutreiben. Damals waren wir weniger als 20 ProduzentInnen und 35 PartnerInnen. Jetzt haben wir mehr als 300 Partnerunternehmen, von denen sich 200 auch der regenerativen Landwirtschaft widmen. Wir beschäftigen uns hauptsächlich mit dem Anbau von Mandeln, Oliven, Wein, Gewürzen, Pistazien und der Zucht von Lämmern, da sich diese perfekt an die Gegebenheiten unseres Ökosystems anpassen. Wir LandwirtInnen und ViehzüchterInnen wollen gemeinsam Vorbilder für den Wandel und die Wiederherstellung in unseren Regionen sein. Jahr für Jahr gewinnen wir an Sichtbarkeit und wir sehen die Rentabilität und den Nutzen dieses Modells. So sind wir zuversichtlich, dass immer mehr LandwirtInnen und ViehzüchterInnen der AlVelAl-Regenerationsbewegung beitreten werden. Meine Rolle ist immer schon dieselbe: Ich diene als Spiegel und Multiplikator und zeige den Menschen, dass man Dinge auch anders machen kann und dass es trotzdem profitabel, nachhaltig und vor allem vorteilhaft für unsere Erde sein kann. Ich bin leidenschaftlich gern Landwirtin und Viehzüchterin und trete ein familiäres Erbe an. Mir wurde schon als kleines Mädchen in meiner Familie die Liebe, der Mut und der Stolz vermittelt, mit dem wir diesen Beruf ausüben. Mein Vater hat mir die Liebe zu den Tieren weitergegeben, während meine Mutter und Großmutter mir die Leidenschaft für die Traditionen vorlebten, die es in der Welt der Landwirtschaft und Viehzucht gibt. Jene Frauen, die physisch zwar nicht mehr hier sind, aber in mir weiterleben. Heute baue ich Mandelbäume, Getreide und Reben an. Zusätzlich habe ich eine Herde von Segureña-Schafen. Darüber hinaus organisiere ich für die Besucher des Gebiets auch die sogenannte „Route von Santiaga“. Dabei bringe ich den Besuchern die Agroforstlandschaft und die landwirtschaftlichen Traditionen des AlVelAl-Gebiets näher. Ich betrachte mich als eine umtriebige Person, die sich ständig weiterentwickeln muss. Ich möchte das schützen, was meine Eltern und Großeltern mir hinterlassen haben. Ich möchte dieses Erbe an meine Kinder weitergeben, indem ich unser Land in einem besseren Zustand überreiche, als ich es vorgefunden hatte. Mein Traum ist es, die Traditionen und mein Wissen mit anderen teilen zu können. Ich bin es aber auch den zukünftigen Generationen schuldig.
AlVelAl
Das AlVelAl-Gebiet umfasst 1 Million Hektar im Südosten Spaniens. Es repräsentiert die Bioregion des Steppenplateaus (Altiplano Estepario), ein komplettes Ökosystem, das aber gerade einen Prozess der Wüstenbildung durchmacht und von starker Erosion betroffen ist. Der Name des Gebiets (und des Vereins) geht auf die drei Regionen zurück, in denen dieses Projekt entstand: das Steppenplateau von Granada, Los Vélez und Alto Almanzora, zu denen später der Nordwesten von Murcia und die Region von Guadix hinzukamen. Das Ökosystem wird durch die ausgeprägte Wüstenbildung bedroht und somit von Erosion, Dürre und Bodenabtrag zerstört. Dieser Prozess wird durch die intensive industrielle Landwirtschaft beschleunigt. Sie schöpft die Ressourcen und das Grundwasser aus und zerstört die biologische Vielfalt und Ressourcen unseres Gebiets. Das führt wiederum zu einem neuen Problem: zum Verlust der Produktionskapazität und des Wohlstands, die schließlich zu Entvölkerung und Landflucht beitragen. Deshalb wurde im AlVelAl-Gebiet einer der größten Pläne zur Wiederherstellung von Ökosystemen in Europa geschmiedet. Dieser Plan wird von den regenerativen Landwirtinnen und Landwirten dieser Regionen ausgeführt, die durch Partnerschaft, Zusammenarbeit und eigene agrarökologische Produktionen versuchen, die Natur, die Gesellschaft und die Wirtschaft unseres Gebiets wiederzubeleben. Ziel ist es, ein sogenanntes Mosaik-Ökosystem zu schaffen: eine Landschaft, die aus regenerativen Bauernhöfen besteht, in welcher der Naturschutz und die Wiederherstellung der Natur mit der Produktion Hand in Hand gehen. Und das alles in gut erhaltenen Naturparks. Auf diese Weise schaffen wir einen natürlichen Schutz gegen die Wüstenbildung und bilden einen natürlichen Korridor zwischen den Gebirgsketten des Gebiets. Aus der Zusammenarbeit all unserer Bauernhöfe erhältst du deine Kiste, die zweifellos eine hervorragende Repräsentation des Ökosystems ist, das wir anstreben. Die meisten Kulturen werden im Trockenlandbau angebaut, wozu überwiegend Getreide, Mandeln, Pistazien, Olivenbäume, Wein und Kapern gehören. Auf unseren regenerativen Bauernhöfen diversifizieren wir die Produktion, indem wir Monokulturen in gemischte Produktionsschemata (verschiedene produktive und nichtproduktive Arten) umwandeln. So wird die Logik eines Ökosystems im kleinen Maßstab reproduziert und im Gebiet ein Mosaik im großen Maßstab aufgebaut. Wir integrieren die Viehzucht durch die traditionelle Verschmelzung vom Vieh mit den Baumkulturen. Dabei führen wir das Vieh der Reihe nach durch die Straßen, um Weiden zu bewirtschaften und einen natürlichen und effizienten Düngezyklus zu erreichen. Alle Bauernhöfe im Gebiet haben gemeinsame landwirtschaftliche und ökologische Beschaffenheiten: Sie befinden sich in einer Höhe von 600 bis 1400 m, es gibt hier sehr wenig Regen, eine hohe Sonneneinstrahlung und große Temperaturschwankungsbreiten zwischen Tag und Nacht. Die regenerativen Bauernhöfe des Gebiets sind leicht an ihren Farben, dem Geräusch der Insekten, einer Fülle an Vögeln und ihren lebendigen Böden zu erkennen. Die Bauernhöfe der Produzentinnen und Produzenten des Verbands „AlVelAl“ haben als Ausgangspunkt das Modell der (zertifizierten) Bio-Produktion. Sie führen aber auch eine Umstellung auf die regenerative Landwirtschaft durch, sodass wir hier Betriebe in verschiedenen Stadien der Transformation zum regenerativen Modell vorfinden. Jeder von ihnen hat sich den Praktiken verschrieben, welche die Wiederherstellung und Erhaltung des Bodens anstreben, die Bodenbearbeitung verringern und die Pflanzenbedeckung verbessern wollen. In einigen Betrieben wird sogar Vieh integriert. Zudem werden die achtsame Nutzung und die Aufnahme vom Wasser in den Boden gefördert und die Biodiversität erhöht. Das sind die Säulen der regenerativen Landwirtschaft. Ein weiteres Schlüsselelement besteht darin, die Produktion zu diversifizieren, indem sowohl produktive als auch nichtproduktive Arten nebeneinander gepflanzt werden. So kann die Monokultur abgeschafft und damit die Biodiversität gefördert werden. Gleichzeitig werden besondere Lebensräume wie Hecken oder Teiche geschaffen. Das Wasser wird durch Auffangstrukturen im Boden achtsamer genutzt und verwertet. Diese Technik basiert auf „Infiltrationslinien“, welche die Erosion aufhalten, damit der Boden mehr Wasser aufnehmen kann und es gut verteilt wird. Da die meisten landwirtschaftlichen Betriebe im Trockenlandbau arbeiten, sind wir auf diese Praktiken angewiesen, um diese Ressource dort zu erhalten, wo wir sie am dringendsten benötigen. Die Bauernhöfe, die diese Techniken anwenden, die geschlossenen Produktionsgenossenschaften, die Bevölkerung, die bleibt, jene, die zurückkehrt, und die neue, die hinzukommt, um hier am AlVelAl-Plan mitzuarbeiten – sie sind die Antriebskraft der Regeneration eines ganzen Gebiets.
Technische Informationen
Adresse
AlVelAl, Chirivel, ES
Höhe über N.N
700-1.000 m
Team
111 Frauen und 255 Männer
Größe
6.640 ha
Anbautechniken
Regenerative und biologische Landwirtschaft
Bewässerungssystem
Tröpfchenbewässerung
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung hat mein Einkauf?
Wie kommt meine Bestellung zu mir?
Welche Einkaufsgarantie habe ich?
Welche Vorteile habe ich, wenn ich direkt beim Landwirt kaufe?
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