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Grafik einer Frau mit einer Lupe und Orange

CrowdFarming Wirkungs- und Transparenzbericht 2021

Als wir damals als junge Landwirte dem CrowdFarming-Gedanken den Weg bahnten, träumten wir davon, die Beziehung zwischen Produzenten und Verbrauchern radikal zu verändern. Wir wollten sie direkter, transparenter und effizienter gestalten. Wir hatten dieses Modell auf unserer eigenen, unserer Familie gehörenden Obstplantage entwickelt, erprobt und umgesetzt.

Als Farmer haben wir die Vorteile des Direktverkaufs erkannt: Was eine verlustbringende, kurz vor der Aufgabe stehende Obstplantage war, ist jetzt eine Farm voller Leben, die über 40 Mitarbeiter beschäftigt. 

In wirtschaftlicher Hinsicht werden die Farmer durch den Direktverkauf an Endverbraucher befähigt, eine stärkere Kontrolle über den Verkauf ihrer Produkte auszuüben. Wir halten es – einfach ausgedrückt – allerdings für unfair, dass der wirtschaftliche Blickwinkel Vorrang vor sozialen und ökologischen Fragen hat.

Wir haben deshalb beschlossen, damit zu beginnen, die von CrowdFarming ausgehenden Auswirkungen über das hinaus zu quantifizieren, was Buchhalter gerne „Gewinn” nennen. Wir sind der festen Überzeugung, dass soziale und ökologische Fragen berücksichtigt werden müssen, damit das Gute, das ein Unternehmen für die Gesellschaft schaffen kann, in vollem Umfang zur Geltung kommt. Wir lehnen die Vorstellung ab, dass der Beitrag von jemandem nur in rein wirtschaftlichen Begriffen bewertet werden kann.

Dieser allererste Wirkungs- und Transparenzbericht sollte, wenn überhaupt, nicht unsere bisherigen Erfolge hervorheben, sondern die Bedeutung der globalen Probleme, mit denen wir konfrontiert sind. Positiv ist zu vermerken, dass wir viele dieser Probleme lösen können, wenn wir jetzt gemeinsam handeln: Lebensmittel direkt beim Erzeuger zu kaufen, ist die bedeutendste Alltagshandlung, die jeder durchführen kann, um eine positive soziale und umweltfreundliche Wirkung zu erzielen.


Grafik einer Frau mit einer Lupe und Orange