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Der Landwirt Sergio Muñoz mit seinem Vater vor seinem Orangenhain

Die Stimme deines Landwirts: Jardín del Gordo

Liebe CrowdFarmer,

die letzte Saison verlief sehr gut. Trotz vieler Regentage, konnten wir alle eure Früchte rechtzeitig auf die Reise schicken. Außerdem wurden fast keine Orangen und Clementinen auf dem Feld weggeworfen. Nur ein kleiner Anteil der Clementinen konnten aufgrund des Regens nicht mehr verwendet werden. Wenn es regnet, können wir nicht ernten. Nicht weil wir nass werden, sondern weil die nassen Früchte bei euch in schlechtem Zustand ankommen würden, da wir keine Fungizide verwenden.

Insgesamt ist alles gut gelaufen und wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Was uns am meisten freut, ist euer positives Feedback zu uns und unserer Arbeit. Das ist es, was uns am meisten ermutigt.

Die Orangenernte in Kisten

Auch jetzt, wo die Saison vorbei ist und alle Früchte verschickt worden sind, geht es bei uns stetig weiter. Das Feld erfordert besonders zu dieser Jahreszeit viel Sorgfalt:

Der Schnitt der Orangen- und Clementinenbäume ist unerlässlich und spielt eine sehr wichtige Rolle, insbesondere für die Qualität der nächsten Ernte. Er erfordert viel Erfahrung und Geduld.
Wir haben das Land auch mehrmals von Unkraut und Gras befreit, da es viel geregnet hat und Gräser so viel schneller wachsen.
Wir haben Pheromone auf den Bäumen verteilt, um Schädlinge abzuwehren.
Und schließlich überprüfen wir die Schläuche auf die korrekte Dosierung der Bewässerung.

Der Grasschnitt zwischen Orangenbäumen

Da die Kakis auf dem spanischen Markt nicht wie erwartet angenommen wurden, haben wir sie im Jardin del Gordo durch Avocados ersetzt. Wir hoffen, dass sie euch gefallen werden, sobald sie die ersten Früchte tragen (2-3 Jahre).

Grüne Orangen reifen am Baum

In der vergangenen Saison haben wir festgestellt, dass einige Sorten, wie die Navelina oder die Clementinen, im Vergleich zu früheren Erntezeiten etwas weniger ertragreich waren. In der Regel tragen die Bäume im folgenden Jahr viel mehr Früchte, weil sie sich ausruhen konnten.

Die Bäume der Sorte Lane Late haben jedoch Ertrag verloren. Die starken Regenfälle während der Blütezeit schüttelten eine Orangenblüten auf den Boden und verringerten die Chancen, dass diese zu Früchten werden.

Der Landwirt Sergio Muñoz legt die Orangen in eine Kiste

In diesem Jahr können wir die globale Pandemie, die wir als Folge von COVID-19 erlebt haben, leider nicht unerwähnt lassen. Wir selbst hatten Schwierigkeiten, die Ernte zu organisieren. Aber gleichzeitig hat es uns mit Stolz erfüllt, dass die Menschen unserer Arbeit so wertgeschätzt haben. Die gegenseitige Verantwortung wurde stärker: sowohl der Landwirte gegenüber der Konsumenten als auch der Konsumenten gegenüber der Landwirte. 

Der Landwirt Sergio Muñoz mit seinem Vater vor seinem Orangenhain

Auf dem Feld zu arbeiten bedeutet, ständig zu lernen, denn die Natur ist nicht vorhersehbar und man weiß nie, was passieren könnte. Bei Jardín del Gordo glauben wir, dass man mit Spaß und Ausdauer alles schaffen kann. Das Wichtigste für uns ist, dass ihr eure Orangen und Clementinen in bestem Zustand erhaltet und dass ihr sie genießen könnt, so wie wir es tun, wenn wir uns um eure Bäume kümmern.

Ana und Sergio Muñoz mit frisch gepflückten Orangen in der Hand

Wir danken euch für euer Vertrauen. Unsere Bemühungen und unser Engagement werden immer für und zum Wohle der Früchte und der Natur sein.

Auf zur nächsten Erntezeit!

Sergio und Ana